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„Werte in der Krise – Was hält die Gesellschaft zusammen?“, Sonntag, 3. Juni 2012 17 Uhr, Salvatorkirche
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Antwort auf Fragen rund um Evangelische Kirche / Eintrittsstelle an der Salvatorkirche
Frauenhaus
Bei den Frauen, die Hilfe im Frauenhaus suchen, wächst die Zahl der Klientinnen mit psychischen Erkrankungen. Viele von ihnen sind durch Missbrauch in der Kindheit bereits traumatisiert und später in der Ehe von ihren Männern vergewaltigt und misshandelt worden. Das hat dazu geführt, dass manche der Frauen Problemen ausweichen, schnell überreagieren, schlecht mit Ärger und mit ihren Gefühlen umgehen können oder depressiv sind. Einige weisen ein selbstzerstörerisches Verhalten auf.
Durch die Situation im Elternhaus und eigene Erfahrungen mit Misshandlung sind auch die Kinder traumatisiert. Für Betroffene und Mitarbeiter des Frauenhauses verschärfen sich die Schwierigkeiten noch durch den steigenden Anteil von Migrantinnen, deren Herkunft aus einem fremden Kulturkreis spezielle Kenntnisse erforderlich macht.
Das Duisburger Frauenhaus wurde 1978 eröffnet. Bis heute wird die Einrichtung, die misshandelten Frauen und deren Kindern eine Zufluchtsstätte bietet, nur zu einem Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert. Das Frauenhaus ist auf Spenden angewiesen Ohne Spender könnte das Frauenhaus nicht existieren.
Spendenkonto:
Bank für Kirche und Diakonie eG. Duisburg
BLZ 350 60 190
Konto Nr. 10 11 87 70 16
Ev. Frauenhaus Duisburg
Tel.: 0203 - 370073Fax: 0203 - 373116
E-Mail: info@frauenhaus-duisburg.de
Web: www.frauenhaus-duisburg.de


