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    Presbyteriumswahl 2008 - Am 24. Februar wurde in allen 15 Gemeinden des Kirchenkreises Duisburg gewählt.

    Einführungen der Presbyterien

     

    Einführung der Presbyterien in Duisburger Kirchengemeinden

    Mit dem Gottesdienst am Ostersonntag war Neumühl die erste Gemeinde im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, die die am 24. Februar gewählten Presbyterinnen und Presbyter in ihr Amt einführte. Bis zum 6. April werden dann alle 15 Gemeinden die neuen Presbyterien eingeführt haben.

    Laut Presbyterwahlgesetz legen die neugewählten Mitglieder bei der Einführung folgendes Gelübde ab: „Seid Ihr bereit, das Euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes, wie es ausgelegt wird in den Bekenntnissen unserer Kirche und aufs Neue bezeugt ist in der Barmer Theologischen Erklärung sorgfältig und treu auszuüben? Versprecht Ihr, über Lehre und Ordnung unserer Kirche zu wachen, bei allen Euch anvertrauten Aufgaben und Diensten die geltenden Ordnungen unserer Kirche zu beachten und in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihres einen Hauptes, bleibe?" Die Männer und Frauen antworten darauf: „Ja mit Gottes Hilfe." Wiedergewählte Mitglieder des Presbyteriums nehmen an der Einführung teil und werden an ihr Gelübde erinnert.

    Gottesdienste - Einführung der Presbyterien in den Gemeinden des Kirchenkreises 

     

    Alt-Duisburg
    Salvatorkirche, Am Burgplatz Innenstadt

    2. April 2008, 19.00 Uhr

     

     

    Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
    Auferstehungskirche,
    Blankenburger Straße / Ecke Sandmüllersweg(Ungelsheim)

    6. April 2008, 10.00 Uhr 

     

     

    Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh
    Lutherkirche, Wittenberger Straße 15

    6. April 2008, 11.00 Uhr 

     

     

    Großenbaum-Rahm
    Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21

    6. April 2008, 10.00 Uhr

      
    Hamborn
    Friedenskriche, Duisburger Str. 174
    2. April 2008, 18.00 Uhr
      
    Hochfeld
    Pauluskirche, Wanheimer Straße 78
    6. April 2008, 10.30 Uhr
      

    Meiderich
    Kirche Untermeiderich, Metzer Str. 31

    6. April 2008, 11.00 Uhr

     

     

    Neudorf Ost
    Gemeindehaus Wildstr. 31

    30. März 2008, 10.00 Uhr 

     

     

    Neudorf West
    Christuskirche, Neudorfer Markt 22 

    30. März 2008, 10.00 Uhr 

      

    Neumühl
    Gnadenkirche, Hohenzollernplatz 4

    23. März 2008

     

     

    Obermeiderich
    Kirche, Emilstr. 27 

    30. März 2008, 10.00 Uhr 

      
    Wanheim
    Kirche, Friemersheimer Str.

    6. April 2008, 10.00 Uhr

      

    Wanheimerort
    Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße 1

    30. März 2008, 11.00 Uhr

     

     

    Ruhrort-Beeck
    Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370

    6. April 2008, 10.00 Uhr

     

     

    Trinitatis
    Kirche, Arlberger Straße, (Buchholz)

    6. April 2008, 10.00 Uhr

     

     

     


    Presbyteriumswahlen in den Gemeinden des Kirchenkreises Duisburg

    25. Februar 2008

    An den Wahlen zur Neubildung der Presbyterien in den 15 evangelischen Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg haben sich 8,16 Prozent der zur Wahl aufgerufenen  Gemeindemitglieder beteiligt. Das sind geringfügig weniger Wählerinnen und Wähler als bei der letzten Wahl im Jahr 2004.

    Die stärkste Wahlbeteiligung hatte mit 10,66 Prozent die Gemeinde Ruhrort-Beeck. Zur Stimmabgabe aufgerufen waren hier jedoch nur die Gemeindemitglieder aus den Wahlbezirken Ostacker und Bruckhausen; in den Wahlbezirken Beeck, Beeckerwerth, Laar und Ruhrort gab es ebenso viele Kandidatinnen und Kandidaten wie Stellen im Presbyterium zu besetzen waren, so dass diese schon im Vorfeld als gewählt galten. Die niedrigste Wahlbeteiligung verzeichnete mit 6,1 Prozent die Gemeinde Hochfeld; im Vergleich zur Wahl 2004 konnte die Gemeinde dennoch eine Steigerung der Wahlbeteiligung verbuchen; sie betrug damals 4,58 Prozent.

    In den Gemeinden in denen vor vier Jahren Presbyteriumswahlen stattfanden betrug die durchschnittliche Wahlbeteiligung 8,40 Prozent im damaligen Kirchenkreis Duisburg-Süd und 8,03 Prozent im damaligen Kirchenkreis Duisburg Nord. Ein ähnliches Bild hinsichtlich der Wahlbeteiligung ergab sich jedoch schon vor 20 und vor 40 Jahren: die durchschnittliche Wahlbeteiligung lag in den Gemeinden des Kirchenkreises Duisburg-Süd 1988 bei 9,16 %, 1968 bei 9%; in denen des Kirchenkreises Nord machte sie 9,4% und vor 40 Jahren 9,7 % aus.

    Deutliche Verschiebungen gibt es jedoch in Bezug auf die Zusammensetzung der Presbyterien: 1972 wurde es als Erfolg gefeiert, dass 25 Prozent der Presbyteriumsmitglieder Frauen waren; nach der Wahl 2008 werden demnächst 123 gewählte Frauen und nur 87 gewählte Männer Entscheidungen in den Presbyterien der 15 Gemeinden treffen. Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 51 Jahren. Das jüngste jetzt gewählte Presbyteriumsmitglied ist 25 Jahre alt. Bei den Mitarbeiterpresbytern liegen die Berufsgruppen der Jugendmitarbeiter und Erzieherinnen vorn. Die Amtszeit der neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter beträgt vier Jahre.

    Zur Stimmabgabe am letzten Sonntag waren knapp 70.000 Gemeindemitglieder aufgerufen. Ihr Wahlrecht übten 5.611 Gemeindemitglieder aus; vorwiegend Mitglieder ab 60 Jahre. Sechs Gemeinden konnten diese Beobachtung für den Fragenbogen der Pressestelle des Kirchenkreises weiter eingrenzen und gaben an, dass bei ihnen Frauen über 60 Jahre die stärkste Wählergruppe bildeten. Von ihrem vorgezogenen Wahlrecht ab 14 Jahren machten 81 Jugendliche im Alter von 14 oder 15 Jahren Gebrauch. Die durchschnittliche Wahlbeteiligung dieser Gruppe beträgt 7,69 Prozent.

    Bevor die Presbyterien der 15 Gemeinden bis Ende März bzw. Anfang April eingeführt werden können, muss jede  Gemeinde bis zum 28.Februar einen Beschluss zur Feststellung des Wahlergebnisses fassen und die Gewählten schriftlich benachrichtigen. Bis zum 5. März haben diese dann die Möglichkeit, die Wahl anzunehmen oder abzulehnen.

    Rolf Schotsch


    Gewählte Kandidatinnen und Kandidaten aus den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg
    (Namen in alphabetischer Reihenfolge)

     

    Kirchengemeinde Alt-Duisburg
    Elfi Baden, Helmut Becker, Annegret von Behren-Nauen, Hannelore Bensing-Joschko, Monika Bongartz, Eleonore Braun,  Helga Busch, Birgit Eickholt, Jörg Hoffmann, Veronika Höhne, Heide Hohnwald, Ingmar Jochem, Manfred Kaufeld, Theodor Kawaters, Lutz Quackatz, Christiane Schmidt Holzschneider, Anja Strecker, Jutta Schwarz, Claudia Wiegandt, Dorothea Wouda, Klaus Ziermann

    Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd
    Christine Ahrens, Dr. Andreas Böttcher, Ulrich Hein, Dr. Klaus Hermann, Helga Hübbertz, Lieselotte Jongmans, Andrea Gutsfeld, Renate Klamt, Helga Kluth, Thomas Neunert, Sigrid Pöpping, Jürgen Schaumlöffel, Monika Spiwoks, Dr. Frank Wolbring

    Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh
    Marlene Bschorr, Silvia Fürmann, Hans-Gerd Hable, Martina Herrmann, Lothar Martens, Brigitte Metzlaff, Christel Monien, Elsbeth Mroß, Elisabeth Müller, Monika Ochodlo, Astrid Petzold, Olaf Pütz, Petra Rettkowski, Lothar Schmitz, Regine Starosta-Kuppe, Edelgard Tum, Sandra Weidlich

    Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm
    Klaus Andrees, Wolfgang Beckmann , Annette Erdmann, Anette Gebauer-Berlinghof, Monika Heckmann, Ulrike Kaden, Wilfried Middendorf, Dr. Volkhard Riechmann, Christel Schmidt, Heinz Stahl , Petra Welk-Wiechers 

    Kirchengemeinde Hamborn
    Tiina Marjatta Henke, Markus Hoffmann, Sabine Kaftan, Beate Kalus, Heike Köller, Heinz Jürgen Lagoda, Dirk Lemm, Dagmar Milde, Friedhelm Schnellenkamp, Werner Stöfken

    Gemeinde Hochfeld
    Eva-Christine Albrecht, Brigitte Alby, Kornelia Borcsik, Petra Bornträger-Kargbo, Marion Brozek, Petra Büteführ, Peter Glörfeld, Jörg-Holger Ibsch, Silvia Krause, Gabriele Ladwig, Margret Lemke, Reinhard Offerhaus, Wolfgang Roeske, Tanja Tobias, Barbara Runniger, Stefan Wilken

    Kirchengemeinde Meiderich
    Simone Findt, Sabine Cornelius, Roswitha Fuhrmeister, Susanne Glaser, Dirk Hanzen, Anja Hanzen, Dorothee Höffken, Heidi Kloppert, Anke Koch, Uta Rogalla, Gabriele Rübsam, Irma Sommerfeld, Jörg-Eckhard Splitt, Dirk Strerath, Margret Thummes

    Kirchengemeinde Neudorf-Ost
    Ruth Eickmann-Knitter, Hans-Jürgen Frink, Beate Janczik, Bernd Köllner, Erika Schwarz, Beate Schöneberger, Heike Schleeberger, Ulrike Vollmer, Helga Wendt, Reiner Winzen

    Kirchengemeinde Neudorf-West
    Ellen Bauer, Brigitte Brands, Edgar de Haan, Karl-Martin Eichhorn, Heike Hayer, Friedhelm Jung, Horst Krause, Ingrid Mäschig, Jürgen Neumann, Günter Poestgens, Hermann Rosen, Bernd Oberröhrmann, Irmtraud Thummes, Heike Tödter, Alfred Viehöfer

    Kirchengemeinde Neumühl
    Werner Adolf, Christian Birken, Monika van Drünen, Marlies Dudziak, Brigitte Maier, Beate Neuland, Annette Pellny, Johannes Rasche, Sebastian Schulz, Hansjörg Weitauer

    Kirchengemeinde Obermeiderich
    Silke Asbeck, Friedrich Bröcker, Peter Fackert, Beate Faller-Mrosk, Oliver Feltes, Rolf Henßen-Konieczny, Ralf Jochheim, Sigrid Köppen-Schmidt, Helga Nehring, Kerstin Nier, Wolfgang Pauli, Ingrid Schier, Walter Schenk, Wilhelm Voßkamp, Hans Peter Wolf

    Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck

    Gewählt wurde in den Wahlbezirken Bruckhausen und Ostacker:
    Wahlbezirk 3 Bruckhausen: Brigitte Heinecke, Uwe Marx
    Wahlbezirk 5 Ostacker: Gerhard Klatt, Hans Lascho  

    Gemäß § 23 Abs. 4 des Presbyterwahlgesetzes gelten die Kandidatinnen und Kandidaten aus folgenden Wahlbezirken als gewählt: Wahlbezirk 1 Beeck: Ferdinand Frangenkamp, Renate Straßburgerg; Wahlbezirk 2 Beeckerwerth: Günter Back, Oliver Teichert; Wahlbezirk 4 Laar: Dietrich Rahm, Herbert Schmitz; Wahlbezirk 6 Ruhrort: Antje Noack, Hiltrud Steffen; Beruflich Mitarbeitende: Gemäß § 5 Abs. 1 des Mitarbeiterwahlgesetztes gilt die einzige Kandidatin als gewählt. Angelika Kim

    Gemeinde Wanheim
    Birgit Adamczik, Karl Faeser,  Anke Gimborn, Ullrich Götsch , Brigitte Krickl, Christian Meybohm, Frank-Michael Rich, Gerlinde Rittich, Regina Schrör, Ulrike Spoden-Niggemann, Ute Theisen, Gisela Topolski

    Gemeinde Wanheimerort
    Hartmut Bartl, Daniela Beel, Bernd Beuscher, Wolfgang Falss, Karl Theo Friedrich, Günter Hucks, Brigitte Lipiak, Rüdiger Opfer, Jutta Römer, Frank Rohde, Evelyne Wissig, Renate Sauerborn, Ute Schütze, Angela Wermke

    Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau-Bissingheim)
    Thomas Becker, Renate Brunotte, Ralf-Josef Drückes, Helga Drzisga, Uta Fischer, Wolfgang Grashöfer, Edith Gutsche, Rolf-R. Heringer, Elke Jäger, Kirsten Kadereit-Weschta, Ursula Kleist , Günter Ewald Kreis, Heike Lingnau, Wolfgang Möller, Anke Nitz, Andrea Pollert, Hans Rauschenberg

    Bild: http://www.spd-buchholz.de/


    Warum Gewählte am 24. Februar wählen gehen

    Politiker äußern sich zur Presbyteriumswahl

    15. Februar 2008 

    Am 24. Februar stehen auch in den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg Presbyteriumswahlen an. Rolf Schotsch, Pressereferent des Kirchenkreises, fragte Gewählte aus der Politik, warum sie am Sonntag zur Wahl gehen.

    Monika Busse gibt ihre Stimme am Sonntag nach dem Gottesdienst in ihrer Gemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) ab. „Als gute Demokratin finde ich jede Wahl wichtig; insbesondere Presbyteriumswahlen sind wichtig, weil gerade Kirchen davon profitieren, wenn Menschen sich engagieren können.“ Monika Busse war von Juli 1997 bis September 1999, von Februar 2002 bis Oktober 2004 sowie vom Oktober 2004 bis April 2007 Bürgermeisterin der Stadt und damit auch eine der drei ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin.

    Bild: http://www.cdu-duisburg-marxloh.de/

    Marcus Jungbauer ist CDU-Fraktionsvorsitzender in der Hamborner Bezirksvertretung und Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Marxloh. Als Mitglied der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh wählt er seine Favoriten am 24. Februar in der Kreuzeskirche. Für ihn ist die Arbeit in den Gemeinden ohne das Engagement von ehrenamtlichen Helfern nicht zu leisten. „Das Presbyterium ist ein Bindeglied zwischen Gemeindegliedern und Hauptamtlichen. Durch das breite Spektrum findet man mit Sicherheit findet immer einen Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme.“ Die Wahl in seiner Gemeinde sei deshalb so bedeutend, da nun das erste gemeinsame Presbyterium seit der Fusion der Gemeinden Marxloh und Obermarxloh  gewählt wird. „Ein Zeichen, dass die Gemeinde zusammenwächst.“

    Bild: http://pflug.sozi.info/

    Johannes Pflug, SPD-Abgeordneter des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Duisburg-Nord und Mitglied der Kirchengemeinde Hamborn, hat bereits per Briefwahl abgestimmt, da er am 24. in Berlin sein wird: "Für mich als langjähriger Abgeordneter ist Wählengehen selbstverständlich. Zur Presbyteriumswahl 2008 stehen viele honorige Kandidaten und allein deren ehrenamtliches Engagement sollte jeder Wahlberechtigte mit drei Minuten Zeit würdigen. Wer keinen Kandidaten für wählbar hält, kann mit einem leeren Wahlzettel seine Meinung kundtun. Wer einfach zu Hause bleibt, braucht sich nachher auch nicht zu beklagen".

    Übrigens: die Briefwahl kann noch bis zum 19. Februar beantragt werden.



    Das Wahlkreuz per Post machen - die Briefwahl

    7. Februar 2008 

    Rund 70.000 Mitglieder der 15 Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg können ihr Kreuz für die Presbyteriumswahlen am 24. Februar schon vorab per Post machen. Auf diese Möglichkeit wurden alle zur Wahl Aufgerufenen durch die Benachrichtigungskarten, die sie im Verlauf der letzten Wochen erhalten haben, aufmerksam gemacht. Die Unterlagen können mit der erhaltenen Karte schriftlich bis zum 19. Februar bei der eigenen Gemeinde angefordert werden. Die jeweilige Adresse ist auf der Wahlbenachrichtigung vermerkt. Die Karte ist natürlich auch der Ausweis für jene, die am Wahltag vor Ort in der Gemeinde wählen möchten. Adresse und Öffnungszeiten des Wahllokales sind ebenfalls angegeben.

    Beide Optionen sind für gut 1.000 Gemeindemitglieder neu, da sie bei der letzten Presbyteriumswahl die geforderten Bedingungen noch nicht erfüllten: es handelt sich um Jugendliche, die am 24. Februar 2008 entweder 16 Jahre alt sind oder bereits konfirmiert wurden.



    227 möchten Verantwortung tragen
    Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahlen stellen sich vor  

    1. Februar 2008 

    Am 24. Februar ist nicht nur in Hamburg großer Wahlsonntag. In Nordrhein-Westfalen sind Protestantinnen und Protestanten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. In den 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg stellen sich 227 Kandidatinnen und Kandidaten zur Presbyteriumswahl; 131 Frauen und 96 Männer.

    Wer gewählt wird, den erwarten in der ehrenamtlichen Presbyteriumsarbeit viele Befugnisse, aber auch ein hohes Maß an Verantwortung. „Die Presbyterien der rheinischen Kirche bestimmen, welche Prioritäten und Aufgaben festgelegt werden. Sie entscheiden über Verteilung der Finanzmittel und die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie prägen das gesamte, auch das geistliche Leben ihrer Gemeinde und gestalten - von unten nach oben’ - den Weg ihrer Kirche“, schreibt dazu der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider.

    Was die Duisburger Männer und Frauen bewegt, für dieses Amt zu kandidieren, ist in den 15 Gemeindebriefen nachzulesen. In einigen Gemeinden und Bezirken haben sich die Kandidierenden bereits auf gesonderten Versammlungen vorgestellt. Die Mehrzahl der Versammlungen findet ab dem 10. Februar statt; eine gute Gelegenheit für alle Gemeindemitglieder ihre Favoriten durch das Gespräch näher kennenzulernen.  

    Alt-Duisburg:
    Lutherkirche Duissern, Martinstraße 39, am 10.02.2008 nach dem Gottesdienst (Beginn: 11.00 Uhr)
    Marienkirche (Innenstadt), Josef-Kiefer-Straße 10, 10.02.2008, nach dem Gottesdienst (Beginn: 09.30 Uhr) 

    Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh:
    Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, am 17.02.2008 nach dem Gottesdienst der Gesamtgemeinde (Beginn: 09.30 Uhr) 

    Großenbaum-Rahm:
    Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21, 17.02.2008, 11.15 Uhr

    Hamborn:
    Gemeindehaus, Taubenstraße 14, 10.02.2008, nach dem Gottesdienst in der Friedenskirche (Beginn: 09.30 Uhr)

    Hochfeld:
    Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, 10.02.2008, nach dem Gottesdienst – Gesamtgemeinde (Beginn: 10.30 Uhr) 

    Meiderich:
    Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, 12.02.2008, 18.30 Uhr

    Neudorf-Ost:
    Gemeindehaus, Wildstraße 31, 10.02.2008 nach dem Gottesdienst (Beginn: 10.00 Uhr) 

    Neudorf-West:
    Gemeindehaus, Gustav-Adolf-Straße 63–65, 10.02.2008 nach dem Gottesdienst (Beginn: 10.00 Uhr) 

    Neumühl:
    Gnadenkirche, Hohenzollernplatz 4, am 15.02.2008, 16.30 Uhr 

    Obermeiderich:
    Kirche / Gemeindezentrum, Emilstraße 27–29, am 17.02.2008 nach dem Gottesdienst (GD – Beginn: 10.00 Uhr) 

    Ruhrort-Beeck:
    Markuskirche, Ostackerweg 75, am 10.02.2008 nach dem Gottesdienst der Gesamtgemeinde, (Beginn: 10.00 Uhr)

    Wanheimerort:
    Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, 10.02.2008, nach dem Gottesdienst der Gesamtgemeinde (Beginn: 10.00 Uhr)


    Presbyteriumswahl 2008

    Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
    EKiR - Terminplan Presbyteriumswahl
    EKiR-Presbyterwahlgesetz
    Ausführungsbestimmungen - Presbyterwahlgesetz
    EKiR - Mitarbeiterwahlgesetz