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Gedenken an die Opfer der rechtsextremistischen Gewalttaten
Auch Evangelische Kirche und Diakonie rufen zur Schweigeminute auf
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der DGB-Bundesvorstand rufen gemeinsam dazu auf, am Donnerstag, den 23.02.2012 um 12 Uhr eine Schweigeminute für die Opfer der Gewalttaten der rechtsextremistischen Terroristen aus Thüringen durchzuführen. Zur gleichen Zeit findet der zentrale Staatsakt für die Opfer des rechtsextremistischen Terrors in Berlin statt.
Diesem Aufruf schließen sich in Duisburg auch das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen an. Vor diesem Hintergrund bitten der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und seine Diakonie Gemeinden, Einrichtungen und Werke zum gleichen Zeitpunkt der Opfer der Gewalttaten zu gedenken.
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21.02.2012,
RS
Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes
Arbeitsminister Guntram Schneider hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche
Minister Guntram Schneider; Copyright: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann
Am 26. Februar 2012 spricht Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, als theologischer Laie von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über Gott und die Welt. Seine Kanzelrede steht unter dem Titel „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Die Kanzelrede beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Format der Kanzelrede wurde in der Duisburger Salvatorkirche 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt und hat seitdem durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren.
Die Kanzelrede von Minister Schneider findet im Rahmen der aktuellen Kampagne „Ich will arbeiten“ statt, die der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg ins Leben riefen. Ihr Tenor lautet: Arbeit ist mehr nur als die Sicherung der materiellen Existenz. Sie bietet Teilhabe, Anerkennung und Selbstbewusstsein. Daher ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens notwendig, dass die Teilhabe aller an Erwerbsarbeit ein vorrangiges politisches Ziel sein muss. Die Kampagne „Ich will arbeiten“ wird von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchgeführt. Während dieser Zeit gibt es Diskussionsveranstaltungen, Vorträge, Gottesdienste und öffentliche Aktionen zum Thema. Vor allem aber soll es darum gehen, die Forderungen der Kampagne und die entscheidende Bedeutung der Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben im Bewusstsein der Kirchengemeinden, der Beschäftigten der diakonischen Einrichtungen und der breiten Öffentlichkeit wach zu halten. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter
http://www.ichwillarbeiten.net//.
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03.02.2012,
RS
Von Salvator nach Sankt Petri
Peter Krogull wird Pfarrer an Kopenhagener Citykirche
Pfarrer Peter Krogull; Foto: privat
Salvatorpfarrer Peter Krogull wechselt zum 1. August auf die Auslandspfarrstelle der EKD in Kopenhagen. Die deutschsprachige Gemeinde der Sankt Petri Kirche wählte den 38-Jährigen Anfang Februar zu ihrem neuen Hauptpastor. Für ihn und seine Frau, so Krogull, gehe mit dieser Wahl der langgehegte Wunsch auf eine gemeinsame Auslandszeit in Erfüllung. Bereits zu Studienzeiten hatte Krogull Auslandserfahrungen in der Citykirchenarbeit in London gesammelt. Dänemark und Kopenhagen sind Krogull bei zahlreichen Besuchen in den letzten Jahren ans Herz gewachsen. Außerdem reize ihn an der Stelle die interessante Perspektive, an der ältesten Kirche Kopenhagens in einer traditionsreichen deutschen Auslandsgemeinde arbeiten zu dürfen. Dennoch wird dem gebürtigen Duisburger der Abschied von seiner Heimatstadt schwerfallen.
Die vergangenen acht Jahre an Duisburgs evangelischer Stadtkirche seien für ihn „eine schöne und wichtige Zeit“ gewesen. Seiner Gemeinde will Krogull in den kommenden Monaten für diese Zeit nach Möglichkeit persönlich danken. Der offizielle Verabschiedungsgottesdienst wird am 10. Juni um 15 Uhr in der Salvatorkirche stattfinden.
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17.02.2012,
RS
Kaßlerfeld
Gemeinsam lernen in der „Rucksackgruppe“
Sibel Özcan (links im Bild) und ihre Rucksackgruppe, die gemeinsam Karnevalsmasken für die Kinder des Kindergartens an der Wrangelstraße basteln; Foto: Golombek
17. Februar 2012
Die evangelische Kindertageseinrichtung an der Wrangelstraße in Kaßlerfeld bietet seinen Müttern die Teilnahme an einem besonderen Projekt an: In den sogenannten „Rucksackgruppen“ lernen Mütter mit afrikanischer und türkischer Zuwanderungsgeschichte im kleinen Kreis gemeinsam deutsch, beschäftigen sich mit Fragen der Erziehung und erfahren, wie sie ihr Kind in der Zweisprachigkeit am besten fördern können.
Das Projekt beruht auf der Kooperation der Einrichtung mit der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ (RAA) und begann im Zuge der Zertifizierung zum Familienzentrum im Jahr 2008. Der Fokus liegt darauf, den Eltern durch gezielte Förderung dazu zu verhelfen, ihre Kinder bei der Erlangung der notwendigen Sprachkompetenz unterstützen zu können. Zudem soll sich die Interaktion jeweils zwischen Kind und Eltern sowie zwischen Eltern und Erziehern verbessern.
Zu diesem Zweck stellt das Kaßlerfelder Familienzentrum einen Gruppenraum sowie eine eigene Betreuerin, die sich während der Gruppentreffen um die jüngeren Kinder der Teilnehmerinnen kümmert. Die RAA entsendet eine sogenannte „Elternbegleiterin“, die die Gruppe anleitet und Materialien wie Arbeitsblätter mitbringt. In Kaßlerfeld betreut die RAA-Mitarbeiterin und Erzieherin Sibel Özcan seit Oktober vergangenen Jahres jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr die deutsch-türkische Rucksackgruppe mit 14 Müttern, deren Kinder die Kindertagesstätte besuchen. Am letzten Donnerstag ist die Stimmung heiter. Die Frauen basteln aus bunter Pappe, Stiften und Glitzerkleber Karnevalsmasken für ihre Sprösslinge. Sibel Özcan verteilt Gummibänder und Scheren und spricht über die Struktur der Rucksackgruppen: „Die Hauptthemen bei uns sind die deutsche und türkische Sprache, aber auch die Kinder stehen im Mittelpunkt.“
Nach jedem Gruppentreffen bekommen die Teilnehmerinnen zudem eine Hausaufgabe, die den Wortschatz von Kindern und Eltern erweitern und gleichzeitig die Interaktion verbessern soll. So bastelten die Mütter Wochenpläne, auf denen sie eintrugen, was sie an jedem Wochentag mit ihren Kindern unternehmen wollten, denn es gilt, jeden Tag bewusst Zeit miteinander zu verbringen, sei es beim gemeinsamen Kochen, Basteln oder Zeichnen.
„Der Kurs hilft auf jeden Fall“, meint dazu Yesim Duman. „Meine Tochter hat mit dem Wochenplan die Wochentage gelernt und kann jetzt schon perfekt danach fragen, was wir heute machen.“
Auch das Erlernen und Verbessern der Zweitsprache durch die Eltern ist ein elementares Ziel der Rucksackgruppe. „Die Mütter müssen auch deutsch lernen“, meint Sibel Özcan. Erstens sprechen es die Kinder zuhause und zweitens beruht eine gelungene Kooperation zwischen Erziehern und Eltern auf gegenseitigem Verständnis. Mangelnde Sprachkenntnisse forcieren nach Özcan zudem Hemmnisse, besonders wenn es darum geht, allein etwas zu unternehmen.
Im Gegensatz zu der Zweisprachigkeit ihrer Kinder, die die Mehrheit der Mütter als unproblematisch einschätzen, wurden sie selbst teilweise mit Schwierigkeiten konfrontiert. Auch für den Austausch von Problemen ist die Rucksackgruppe dann ein geeignetes Forum. So betont Yesim Duman: „Ich finde es wichtig, dass man sich wehren kann, wenn man verbal angegriffen oder mit Vorwürfen konfrontiert wird“. Selma Gümüs, ebenfalls Teilnehmerin der Gruppe, ergänzt: „Manchmal bin ich unsicher, ob mich die Leute richtig verstehen. Das geht mir vor allem in der Türkei wegen des Akzents so. Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen gleich respektvoll behandelt werden, egal ob sie einen Akzent haben, oder die jeweilige Sprache nicht perfekt sprechen.“
Mit der Rucksackgruppe sind Eltern und Erzieherinnen auf dem richtigen Weg, diese Wünsche zu realisieren und mittels gegenseitigen Verständnisses sowie gemeinsamer Kooperation die Sprachkompetenz des Kaßlerfelder Nachwuchses zu fördern.
Weitere Informationen zum Familienzentrum Wrangelstraße und zum Projekt „Rucksackgruppe“ bei Leiterin Anke Nitz unter Telefon 0203 / 313 275.
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17.02.2012,
Text Und Bild: Nina Golombek
Kirchengemeinde Alt-Duisburg - Bezirk Duissern
Dixieland in der Duisserner Notkirche
The Chartwheelers; Foto: privat
Zu einem Genießerabend in kalter Jahreszeit lädt der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Jazz-Fans ein: Am Freitag, 24. Februar 2012 sorgen „The Cartwheelers“ in der Notkirche, Martinstr. 37, ab 19 Uhr für zwei Stunden gute Laune. Während ein Team die Jazzfreunde mit einem kleinen Abendimbiss und einem edlen Tropfen Wein verwöhnen, erleben diese den „spirit of dixie“, gespielt von einer Band, die mittlerweile zu den erfahrensten Dixiebands im Raum Düsseldorf zählen. Die Lust auf Dixieland führte 1962 zur Gründung der „Cartwheelers Jazz Band“, die bald über den Düsseldorfer Raum hinaus in ganz Deutschland bekannt wurde; einige Gründungsmitglieder sind immer noch dabei – und alle zusammen swingen, swingen, swingen. Eine Anmeldung ist erforderlich; Karten zu zehn Euro können bei Pfarrer Stefan Korn bestellt werden (Tel.: 0203 / 330490).
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16.02.2012,
RS
Eine himmlische Beförderung
Neues Kirchentheater in Buchholz
Danny Kraker und Sebastian von Häfen (v.l.) bei den Proben; Foto: Golombek
Karten für die Aufführungen der „Buchholzer Bühne“, der Laienspielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) sind immer schnell ausverkauft. Derzeit probt die Truppe „Eine himmlische Beförderung“ auf Hochtouren. Aufgeführt wird das Stück im Gemeindezentrum an der Arlberger Straße am an den Samstagen 25. Februar, 3. und 10. März jeweils um 19.30 Uhr sowie an den Sonntagen 26. Februar, 4. und 11. März jeweils um 17 Uhr.
In der himmlisch-höllischen Komödie steht Familie Weismann vor der Hochzeit der Tochter Yvonne. In die Planungen der Eltern und die Wünsche der Tochter mischen sich sowohl ein junger Teufel, als auch eine schusselige Engelsdame, die beide noch einen entsprechenden Erfolg zu erbringen haben, um als vollgültige Mitglieder „ihrer Zunft“ gelten zu können. Ob die Hochzeit ein teuflisches Fiasko wird oder ob sie mit himmlischem Segen zustande kommt, klärt sich bei den Aufführungen am Schluss. Karten zum Vorverkaufspreis von 7 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder können im evangelischen Jugendzentrum Arlberger (Tel.: 0203 / 703670) von Montag bis Freitag zwischen 15 und 19 Uhr sowie in der Buchhandlung „Was ihr wollt“ an der Münchener Straße 53 (Tel.: 0203 /791369) erworben werden. Wer noch einen Platz vor der Buchholzer Bühne ergattern möchte, muss sich jedoch beeilen: Die Karten sind schon zu zwei Dritteln ausverkauft.
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16.02.2012,
RS; Bild: Golombek
16. Februar 2012
Guntram Schneider wünscht den Besucherinnen und Besuchern bei ihrer Wanderung durch die „Nacht der offenen Gotteshäuser 2012“ viele interessante Eindrücke. Das Grußwort des Ministers für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen führt in das Programmheft der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers (NOG) ein, die in diesem Jahr am 24. März 2012 stattfindet. Das Heft stellten die Initiatoren der Aktion allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der NOG am Mittwoch bei einem Informationstreffen im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen vor. Es ist ein Wegweiser durch die Veranstaltungen und Angebote dieser besonderen Nacht, die für jeden Geschmack etwas bereithält: Kultur und Musik für Jung und Alt, besondere Gottesdienste, Räume der Stille, Begegnung und Gebet, Führungen, Konzerte oder Lichtinstallationen. Zudem veranstalten mehrere christliche Kirchen gemeinsame ökumenische Veranstaltungen; ganz im Zeichen des interreligiösen Dialoges steht in Duisburg-Marxloh und Moers-Repelen die Nacht der Offenen Gotteshäuser mit „Begegnungen auf dem Marktplatz“ und den „Gotteswegen“; ein interreligiöser Abrahamsweg wird sein Ziel in einem Konzert in der Synagoge am Innenhafen finden. Die Broschüren liegen in vielen teilnehmenden Gemeinden aus. Online kann sie unter www.nog-duisburg-moers.de gelesen werden.
Verteilt wurden beim Informationstreffen zudem Plakate und Postkarten. Zentrales Motiv auf den großen und den kleinen Flächen ist der Olivenzweig – das verbindende Symbol des Friedens aller teilnehmenden Religionen; damit und mit dem Programmheft wollen die christlichen Kirchen, die Moscheen und die Jüdische Gemeinde vor Ort für die Nacht der Offenen Gotteshäuser werben.
Eine gute Nachricht konnte der Initiativkreis direkt beim Infotreffen vermelden: Ob Hin- und Rückfahrt zu einer Kirche oder gleich eine Rundreise zu mehreren teilnehmenden Gotteshäusern - Interessierte können mit einem Einzelticket der Preisstufe A2 in der "Nacht der offenen Gotteshäuser" am 24. März von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen.
Premiere feierte die „Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers“ im Kulturhauptstadtjahr 2010 in der Nacht vom 22. zum 23. Mai; insgesamt 8.000 Personen besuchten die geöffneten Gotteshäuser.
Programmheft - Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers 2012
U3-Betreuung
Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh
Auch 2011 ging dieses Schlagwort intensiv durch die Presse. „Ausbau von Kita-Plätzen zu langsam; NRW ist mit einer Quote von 15,9 Prozent Schlusslicht bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren“, war beispielsweise im November an vielen Stellen zu lesen. Umso erfreulicher, dass sich der Obermarxloher Kindergarten der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh im letzten Jahr entgegen den Trend entwickelt hat. Denn an der Anhalter Straße werden seit August acht Kinder unter drei Jahren für maximal 45 Stunden in der Woche betreut.
Ursprünglich sollte das evangelische Familienzentrum in Obermarxloh für die U3-Betreuung im großen Stil aus- und umgebaut werden. Als dann aber im Zuge von „Bonhoeffer 2015“ die Entscheidung fiel, diesen Standort zugunsten eines Kindergarten-neubaus an der Lutherkirche (Ecke Wittbachstraße/Wittenberger Straße) aufzugeben, war bei den Verantwortlichen Improvisationstalent gefragt. Aufgeschoben sollte auf keinen Fall heißen aufgehoben. Zu sehr waren auch Familien aus diesem Stadtteil schon 2011 auf die Betreuung ihrer Kleinsten angewiesen und hofften auf einen U3-Kita-Platz vor Ort.
Für die Übergangszeit bis zur Realisierung der neuen „Lutherkirche als Kinder- und Familienkirche“ wurde eine vorläufige Betriebserlaubnis zur Betreuung einer begrenzten Anzahl von Kindern unter drei Jahren in der alten Einrichtung beantragt. Parallel wurden in den Räumen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus kleinere Umbaumaßnahmen durchgeführt. So wurde der frühere Töpferraum durch einen Durchbruch mit dem Kindergarten verbunden und liebevoll als Spiel-und Wickelraum für die Kleinen hergerichtet. Durch Einbau einer Trennwand wurde ein Ruhe- und Schlafbereich geschaffen, der auch abgedunkelt werden kann. Kinderbetten und neue Stühlchen wurden bestellt, Spielzeug auch für diese Altersgruppe angeschafft.
Als man im Juli 2011 in die Sommerferien ging, war deutlich zu spüren: „Bei uns hat sich etwas verändert!“ Wie würde es wohl werden, wenn ab August die ersten U3-Kinder in die grüne und die blaue Gruppen kommen? Niemand konnte diese Frage so ganz genau beantworten. Dass die Integration der Kleinsten letztendlich so reibungslos vonstattenging, darüber freuen sich Erzieherinnen und Eltern heute im Rückblick. Von einem Provisorium an der Anhalter Straße spricht schon längst keiner mehr!
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15.02.2012,
Michaela Palapys
Von der Telefonrechnung bis zum Inkassobüro
Im BBZ Marxloh berät ein hochkarätiges Team ehrenamtlich die Senioren
Gisela Taufer, Irene Höppner, Hans Loer und Georg Zeppenfeld; Foto: Merkelt-Rahm
„Montags machen wir hier allgemeine, soziale Seniorenberatung“, sagt Georg Zeppenfeld, der Leiter des Begegnungs- und Beratungszentrums Marxloh in der Hermannstraße. Natürlich geht es oft um die klassischen Themen, wie Patientenverfügungen, Wohngeldanträge und Pflegebedürftigkeit. Was sich noch alles hinter dem Begriff verbergen kann, erzählen die Berater selbst. Sozialpädagogin Gisela Taufer half einer Frau über 75, der ein skrupelloser Vertreter eine Lebensversicherung angedreht hatte. Taufer sagt: „Oft muss man auch prüfen, ob alte Versicherungen noch sinnvoll sind und gegebenenfalls bei der Kündigung helfen.“ Viele Marxloher Senioren haben keinen Cent zu viel, da schmerzt jede unnötige Ausgabe. Erschreckend viele alte Menschen sind hoch verschuldet und müssen sich mit Gerichtsvollziehern und Inkassobüros auseinandersetzen.
Der pensionierte Rechtsanwalt Hans Loer hatte schon öfter Beratungsbesuch mit vollen Plastiktüten. „Wenn den Leuten ihr Papierkram über den Kopf wächst, dann helfen wir gerne, die wichtigen Sachen von den unwichtigen zu trennen und ordentlich abzuheften.“ So sind dann der Mietvertrag und die letzte Stromrechnung wieder verfügbar.
Auch zu Irene Höppner, die als Psychotherapeutin arbeitet, wenn sie nicht gerade ehrenamtlich Senioren berät, kommen die alten Leute mit Papieren, allerdings sind die oft persönlicher Natur. „Ich traue mich nicht, zu schreiben“, das hört Höppner immer wieder, wenn in den Familien die Dinge im Argen liegen. Sie leistet dann Formulierhilfe für Versöhnungsbriefe und stärkt den Rücken, wenn keine nette Antwort kommt. Zum Team der Berater gehört auch noch ein pensionierter Kardiologe. Jeder der Berater hat sein Spezialgebiet und seine Kontakte, zusammen können sie für ihre Ratsuchenden einiges bewegen.
Alle Probleme können nicht durch eine Beratung gelöst werden. Wenn sich herausstellt, dass Einsamkeit die Wurzel des Übels sein könnte, dann weisen die Berater auf das Begegnungsangebot hin. Im BBZ kann man in Gesellschaft Mittag essen, Karneval feiern und vieles mehr. Georg Zeppenfeld denkt schon an den Umzug in die Karl-Marx-Straße, der dem BBZ in zwei bis drei Jahren bevorsteht. „Dann sind wir näher an den Geschäften und den Haltestellen und unsere Besucher schauen vielleicht noch öfter auf ein Stündchen bei uns vorbei.“
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14.02.2012,
Bild und Text: Sabine Merkelt-Rahm
Wasser allein tut` s freilich nicht
Auftakt zur Predigtreihe "Jahr der Taufe"
In der ersten, linken Reihe rechts: Superintendent Armin Schneider; Foto: Merkelt-Rahm
Warum es an der Zeit ist, über die Taufe neu nachzudenken, erläuterte Superintendent Armin Schneider in seiner Predigt zum Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Neudorf Ost, mit einem Rudolf Augstein Zitat. Kinder würden zur Taufe gebracht, wie zur Schluckimpfung, hatte der Spiegel-Herausgeber 1965 in einem Vortrag geäußert. „Die Zeiten sind vorbei“, stellte Schneider fest, der mit seiner Predigt über den Taufbefehl (Matthäus 28, 18-20) die Predigtreihe zum Jahr der Taufe im Kirchenkreis Duisburg eröffnete. In manchen Pfarrbezirken seien heute 50 Prozent der Kinder mit wenigstens einem evangelischen Elternteil nicht getauft.
Schneider sah eine riesengroße Spannung zwischen dem vollmundig klingenden Text, der bei fast jeder Taufe gelesen wird und der Lebenswirklichkeit in den Gemeinden. Vom Jesuswort „Mir ist gegeben alle Gewalt auf Erden“, spürten Christen im Alltag oft nichts. Wen interessiert das denn noch, könne man sich angesichts der geringen Wahlbeteiligung bei den Presbyter-Wahlen wohl fragen. Alle Völker zu lehren laute der Befehl, der durch die Jahrhunderte eine verheerende Wirkungsgeschichte habe. „Mit Gewalt und Zwang wird der Name des dreieinigen Gottes in den Dreck gezogen, das haben wir verstanden“, sagte Schneider.
Als Jesus die Sätze sprach, waren sie als Abschiedsworte an die elf Jünger gesagt, in deren Lebensrealität die Macht Jesu auch nicht sofort spürbar wurde. „Da waren keine himmlischen Heerscharen, keine Wundertaten“, so Schneider, „und von den Jüngern ist gesagt, dass etliche von ihnen zweifelten“. Im Wort des Auferstandenen und in der Taufe werde allen Christen die gleiche Frage gestellt, die auch die Jünger zu beantworten hatten. Jeder müsse entscheiden, ob er Glauben schenke, manchmal auch gegen den Augenschein.
Die Gewalt Jesu auf Erden sei die Macht der Liebe, die das letzte Wort behalten werde. Es sei aber nicht damit getan, mit diesem Wissen unter sich zu bleiben und sich selbst zu genügen. „Wenn ihr einen kennt, der nicht aufstehen kann, dann gehet hin“, so Schneider.
Zum Wasser der Taufe müssen das Wort Gottes und der Glaube kommen, der dem Wort traut. Dann sei der Satz: „Ich bin getauft“, ein echter Trost. Von Martin Luther wisse man, dass er ihn in seinen dunkelsten Stunden auf einen Zettel schrieb, um ihn immer vor Augen zu haben.
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13.02.2012,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Predigtreihe Jahr der Taufe - Predigt Pfarrer Armin Schneider
Predigtreihe "Jahr der Taufe - Predigt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent Kirchenkreis Duisburg, 12.2.2012
Finnland zu Gast
Kirchengemeinde Hamborn
Die Gruppe "Finnlore" in Hamborn; foto: privat
Am ersten Februar-Sonntag hatte die evangelische Kirchengemeinde Hamborn zu einem Finnland-Nachmittag in das Gemeindehaus Taubenstraße eingeladen. Kirchenmusikerin Tiina Marjatta Henke, Kantorin der Gemeinde, wollte den Hambornern das Heimatland ihrer Mutter näher bringen und hatte mit zahlreichen Helferinnen aus der Kantorei ein vielfältiges Programm zusammengestellt und finnische Spezialitäten aufgetischt. So konnten die über 120 Besucherinnen und Besucher unter dem Leitgedanken „terve suomi“ (Hallo Finnland) das Land im hohen Norden mit allen Sinnen erfahren.
Im Duett mit dem Konzert-Akkordeonisten Silvester Pece spielte Tiina Henke finnische Volkslieder und Tangos; die Gäste sangen aus den ausgelegten Texten nach kurzem „Einführungs-Sprachkurs“ durch die Kantorin auf Finnisch ... erst etwas zögerlich, dann aber lautstark mit. Einen richtigen Höhepunkt bildete der Auftritt der Folklore-Gruppe „Finnlore“ aus Köln mit finnischen Volkstänzen und Livemusik. Die Gruppe wurde vor etwa 30 Jahren von Finnen gegründet, die es aus verschiedenen Gründen nach Deutschland verschlagen hatte, und vermittelte durch Musik, Tanz und Erklärungen finnische Traditionen. Aber nicht nur in die Ohren drängte sich das Finnische. Die Gäste konnten auch finnische Spezialitäten, wie Lachssuppe, karelische Piroggen sowie „Pulla“ und „Korvapuusti“ (finnische Gebäcksorten) genießen. Dabei wurden sie durch eine im Hintergrund laufende Dia-Show auf der großen Leinwand in die einsame finnische Natur versetzt.
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13.02.2012,
RS
Leihgaben zum Kirchengeburtstag gesucht
Obermarxloher Lutherkirche wird nächstes Jahre 100 Jahre alt
Die Obermarxloher Lutherkirche; Foto: Pickartz; Kirchenkreis Duisburg
Im nächsten Jahr wird die Obermarxloher Lutherkirche 100 Jahre alt. Den Geburtstag will die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh mit einem großen Fest Ende Mai 2013 feiern. Zum Gelingen können alle Bürgerinnen und Bürger auch damit beitragen, indem sie alte Fotoalben und Dokumente durchstöbern und der Kirchengemeinde die kleinen Kostbarkeiten ausleihen. Gesucht werden alte Bilder, Tauf- und Konfirmationsscheine, Konfirmationsgeschenke wie Teller oder Kreuze oder alte Traubibeln aus der Lutherkirche. Fündige melden sich bitte bei den Pfarrerinnen Anja Humbert (Tel.: 0203 / 4061646) und Birgit Brügge-Lauterjung (Tel.: 0203 / 593832).
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13.02.2012,
RS
Heitere Orgel in Obermeiderich
Orgelkonzerte mit neuem Klang
Organist Eldert Müller; Foto: privat
Unter dem Motto „Die Heitere Orgel“ startet am Sonntag, 19. Februar 2012 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstrasse 27, eine Reihe von Orgelkonzerten anlässlich der vor wenigen Wochen abgeschlossenen Orgelsanierung. „Wer dem bunten Treiben des Karnevalssonntags für eine Stunde entfliehen möchte, ist herzlich eingeladen und darf gespannt sein auf die neuen Klänge, die Klaus Eldert Müller der klanglich überarbeiteten Orgel entlocken wird“ wirbt Kirchenmusikerin Gundula Heller, Kantorin an der Obermeidericher Kirche. Eldert Müller, Kantor und Organist an der Dortmunder Stadtkirche St. Reinoldi, hat dem Charakter des Sonntags entsprechend ein fröhliches, klangvolles Orgelprogramm mit Werken von J. S. Bach, Rinck, Lefebure-Wely, Bunk und Dubois zusammengestellt.
Mit einer monatlichen Orgelvesper von Februar bis Juni sowie einer festlichen Orgelmusik im Gottesdienst an Christi Himmelfahrt sollen nun die erfolgreichen Arbeiten an der Orgel der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Am Sonntag, 11. März spielt der Duisburger Organist Christian Gerharz; am Sonntag, 29. April Susanne Friedrich-Bode, Oberhausen; am Sonntag, 24. Juni spielt die Duisburger Kreiskantorin Tiina Marjatta Henke. Die Orgelvespern beginnen jeweils um 17 Uhr; der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang zur Deckung der Unkosten wird gebeten. An Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012, 10 Uhr, spielt die festliche Orgelmusik im Gottesdienst Gundula Heller.
Die Orgel - im Jahr 1966 von der Firma Stahlhut / Aachen gebaut - wurde vor Kurzem von der Orgelbaufirma Hey aus Urspringen / Rhön überholt. Durch Umstellung, Austausch einiger Register, durch Nach- sowie Neuintonation der Pfeifen hat die Orgel, die vorher einen neobarocken Klangcharakter hatte, nun ein stilistisch viel-seitiges, warmes und lebendiges Klangbild erhalten, das sowohl Organisten als auch Zuhörern viel Freude macht. Davon konnten sich die Besucher des Auftaktkonzertes am 29. Januar dieses Jahres mit einem nachweihnachtlichen Programm für Chor, Solisten und Orgel in der Obermeidericher Kirche überzeugen.
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10.02.2012,
RS
Spannung gabs bei den Mädchen
Konfiturnier im Duisburger Süden
Die Wanheimer Siegerinnen; Foto: Brand
Beim diesjährigen Hallenpokal der Konfirmandengruppen trumpfte Wanheim groß auf. Zum 15. Mal trugen die evangelischen Gemeinden des Duisburger Südens das Fußballturnier aus. Mit dabei in diesem Jahr waren außer den Gastgebern nur Buchholz und Huckingen. Mit zwei klaren Siegen, bei denen am Ende 19:1 Tore zu Buche standen, sicherten sich die Wanheimer Jungs überlegen den Cup. Die Mädchen aus Wanheim und Buchholz machten es spannender. Im Hinspiel trennten sie sich leistungsgerecht 0:0 unentschieden. Im Rückspiel gingen die Wanheimer Mädchen konzentrierter ans Werk.
Vera Brinkmann erzielte vom Anstoß weg das Führungstor. Kurz vor Schluss erhöhte sie auf 2:0. Als die Wanheimer Mädels im Gefühl des sicheren Sieges in ihrer Aufmerksamkeit nachließen, erzielten die Buchholzerinnen das Anschlusstor und hatten in der letzten Minute sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß. Doch mit vereinten Kräften beförderten die Mädels vom Knevelshof den Ball aus dem Gefahrenbereich. Dann war Schluss. Zum zweiten Mal nach 2008 kamen beide Pokale nach Wanheim. Dort werden sie wohl auch bleiben. Weil die Beteiligung in den letzten Jahren immer weiter abgenommen hat, war es nach fünfzehn Jahren vermutlich das letzte Hallenturnier. Größerer Beliebtheit erfreut sich das Sommerturnier im Biegerpark, das kurz vor den großen Ferien ausgetragen wird.
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08.02.2012,
Bild und Text: Friedrich Brand
Mensch-Lich-Keit
Kunstausstellung in der Kreuzeskirche
Ein Bild der Ausstellung „Mensch-Lich-Keit“; Foto: privat
Unter dem Titel „Mensch-Lich-Keit“ stellt die Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, Gemälde, Grafiken, Objekte und Fotografien aus. Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. Februar 2012 im Anschluss an den 10.30-Uhr-Gottesdienst eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 11. März während der Öffnungszeiten montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr zu besichtigen; als erweiterte Öffnungszeiten neben den Vormittagen außerdem dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für den 6. März ist eine Ausstellungsbegehung mit den Künstlern für 15.30 Uhr geplant; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen im Internet unter www.kreuzeskirche.org.
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08.02.2012,
RS
House, Elektro, Charts und alles was gewünscht wird
Buchholzer Jugendliche tanzen in ihrer neugestalteten Disco
Tanzen in der neuen Arlberger-Disco; Foto Golombek
Am Abend der Einweihungsfeier am vergangenen Freitag, 3. Februar, schallt endlich wieder Musik über den Hinterhof des Gemeindezentrums an der Arlberger Straße. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im evangelischen Jugendzentrum sind abgeschlossen. Bereits um 18 Uhr sind zahlreiche Jugendliche vor Ort und Leiterin Elke Jäger zeigt stolz die neue Lichtanlage vor der frisch gestrichenen Wand: ein rotes Herz mit weißem Duisburg-Banner ziert den blau-schwarzen Untergrund.
„Unsere Jugendlichen haben mit der Unterstützung einiger Eltern alles selber gemacht: die Wände gestrichen und verputzt, das DJ-Pult abgesenkt, um eine bessere Übersicht zu erreichen, sowie die neue Lichtanlage installiert und den Boden verlegt“, erzählt Elke Jäger. Die Renovierung sei dringend notwendig gewesen. Die alte Lichtanlage, ein Relikt der 80er Jahre tat ihren Dienst nicht mehr, die Wände waren in den Jahren mehrfach überstrichen worden. Finanziert wurde der Umbau je zur Hälfte von einer privaten Einzelspende und der Gemeinde. Entstanden ist die hübsch gestaltete und bunt ausgeleuchtete Tanzfläche, natürlich mit „Arlberger“-Schriftzug und Discokugel.
Nutzen können die gestaltete Disco Jugendliche an zwei Freitagen im Monat: Jeweils voraussichtlich am ersten Freitag im Monat feiern Besucher, die älter als 16 Jahre sind, von 19 bis 22 Uhr. Die Jüngeren kommen jeweils voraussichtlich am zweiten Freitag im Monat von 18 bis 21 Uhr auf ihre Kosten. Die genauen Termine werden nächste Woche bekannt gegeben. Zusätzlich zur regulären Disco findet an der Arlberger Straße die „Jam Night“ statt, bei der Bands und Musiker live auftreten und auch Gäste aus dem Publikum spontan musizieren können. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist im Arlberger kostenlos.
Welche Musik bei den Discoabenden gespielt wird, beantwortet Ü16-DJ Stefan Jünemann: „Wir spielen House, Elektro, Charts und alles was gewünscht wird.“ Ein DJ oder eine Djane für die Unter-16-Jährigen wird bei den Arlbergern übrigens noch gesucht.
Bei der Einweihung mitgefeiert haben zudem noch die „Kümmerer“ Karl Ergoi von der SPD und Thomas Hellwig, CDU. Leiterin Elke Jäger resümiert frisch erholt am Samstagnachmittag: „Gegen acht Uhr ist es ziemlich voll geworden. Es waren bestimmt rund 100 Jugendliche da und insgesamt war es eine richtig schöne Party.“
Weitere Informationen zur Disco Arlberger im Internet unter
www.arlberger.de sowie telefonisch beim Jugendzentrum Arlberger Straße unter Telefon 0203 / 703670. Die nächste Jam-Night findet statt am Freitag, 20. April 2012.
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06.02.2012,
Text und Bild: Nina Golombek
Presbyteriumswahlen in 12 Gemeinden
4283 Personen haben gewählt
Auch in der Kirchengemeinde Neumühl wurde gewählt; Foto Golombek
In 12 der 15 evangelischen Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurden am letzten Sonntag, 5. Februar, neue Presbyterien gewählt. Von den dort rund 57000 wahlberechtigten Mitgliedern haben 4283 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Wahlbeteiligung von 7,51 Prozent ist damit um 0,65 Prozent niedriger als bei der Wahl vor vier Jahren (8,16) Prozent.
Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 53 Jahren; das jüngste jetzt gewählte Presbyteriumsmitglied ist 19 Jahre alt. Die Amtszeit der neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter beträgt vier Jahre. Bevor die Presbyterien in Gottesdiensten offiziell eingeführt werden können, muss jede Gemeinde einen Beschluss zur Feststellung des Wahlergebnisses fassen und die Gewählten schriftlich benachrichtigen.
Die stärkste Wahlbeteiligung hatte mit 10,65 Prozent die Gemeinde Großenbaum-Rahm; die niedrigste Wahlbeteiligung verzeichnete die Gemeinde Hochfeld mit 5,53 Prozent.
In den Gemeinden, in denen vor acht Jahren Presbyteriumswahlen stattfanden, betrug die durchschnittliche Wahlbeteiligung damals 8,40 Prozent im damaligen Kirchenkreis Duisburg-Süd und 8,03 Prozent im damaligen Kirchenkreis Duisburg Nord. Niedrige Wahlbeteiligung gab es allerdings auch früher, so etwa vor 24 und vor 44 Jahren: Die durchschnittliche Wahlbeteiligung lag in den Gemeinden des damaligen Kirchenkreises Duisburg-Süd 1988 bei 9,16 %, 1968 bei 9 %; in denen des damaligen Kirchenkreises Nord machte sie 9,4 % und vor 44 Jahren 9,7 % aus. Deutliche Verschiebungen gibt es jedoch in Bezug auf die Zusammensetzung der Presbyterien: 1972 etwa wurde es als Erfolg gefeiert, dass 25 Prozent der Presbyteriumsmitglieder Frauen waren; nach der Wahl 2012 werden demnächst 91 gewählte Frauen und nur 68 gewählte Männer Entscheidungen in den Presbyterien der 12 Gemeinden treffen, in denen am 5. Februar 2012 gewählt wurde.
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06.02.2012,
RS, Foto Golombek
Predigtreihe zum Duisburger Jahr der Taufe
Auftakt mit Superintendent Schneider in Neudorf
Mit Veranstaltungen wie dem Tauffest im Landschaftspark Nord, einem Kindergartentag, einem Patentag, einer Kunstausstellung und Pilgerwegen stellt der evangelische Kirchenkreis Duisburg mit seinen Gemeinden und Einrichtungen das Thema Taufe in diesem Jahr in den Mittelpunkt. Fester Bestandteil des „Jahres der Taufe“ ist eine Predigtreihe, in der die Bedeutung der Taufe aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden soll. Zum Auftakt predigt am Sonntag, 12. Februar, 11 Uhr im Neudorfer Gemeindehaus, Wildstr. 31, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Duisburger Kirchenkreises zum sogenannten „Taufbefehl“ in Matthäus 28,18-20. Diese Bibelstelle wird zu fast jeder Taufe gelesen. Den Fragen, welche Bedeutung die Taufe für einzelne Christinnen und Christen sowie für die Kirche als Ganzes hat, welche Verheißung, welcher Anspruch, aber auch welche Verantwortung den Menschen damit gegeben ist, wird Pfarrer Schneider in seiner Predigt nachgehen. Weitere Predigerinnen und Prediger dieser Reihe sind Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Duisburg, Pfarrerin i.R. Sylvia Bukowski, Preisträgerin des Predigtpreises 2005, Pfarrerin Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg.
Informationen zur Predigtreihe sowie allen Veranstaltungen zum „Jahr der Taufe“ gibt es im Internet unter
www.kirche-duisburg.de und in einem Faltblatt, das in allen Kirchengemeinden und Einrichtungen ausliegt, aber auch im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises kostenfrei bezogen werden (Telefon 0203 / 29513501).
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03.02.2012,
RS
Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes
Arbeitsminister Guntram Schneider hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche
Minister Guntram Schneider; Copyright: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann
Am 26. Februar 2012 spricht Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, als theologischer Laie von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über Gott und die Welt. Seine Kanzelrede steht unter dem Titel „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Die Kanzelrede beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Format der Kanzelrede wurde in der Duisburger Salvatorkirche 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt und hat seitdem durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren.
Die Kanzelrede von Minister Schneider findet im Rahmen der aktuellen Kampagne „Ich will arbeiten“ statt, die der Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg ins Leben riefen. Ihr Tenor lautet: Arbeit ist mehr nur als die Sicherung der materiellen Existenz. Sie bietet Teilhabe, Anerkennung und Selbstbewusstsein. Daher ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens notwendig, dass die Teilhabe aller an Erwerbsarbeit ein vorrangiges politisches Ziel sein muss. Die Kampagne „Ich will arbeiten“ wird von der Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012 durchgeführt. Während dieser Zeit gibt es Diskussionsveranstaltungen, Vorträge, Gottesdienste und öffentliche Aktionen zum Thema. Vor allem aber soll es darum gehen, die Forderungen der Kampagne und die entscheidende Bedeutung der Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben im Bewusstsein der Kirchengemeinden, der Beschäftigten der diakonischen Einrichtungen und der breiten Öffentlichkeit wach zu halten. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter
http://www.ichwillarbeiten.net//.
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03.02.2012,
RS
Als erstes fliegen immer die angelernten Kräfte raus
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen Januar 2012
Zum vorerst letzten Mal haben die Verantwortlichen der Kampagne „Ich will arbeiten“ die aktuellen Duisburger Arbeitsmarktzahlen kommentiert. „Unsere Kampagne wird wie geplant im März enden“, erläutert Superintendent Armin Schneider. „Wir werden noch ein oder zwei größere Veranstaltungen machen. Insgesamt haben wir dann ein ganzes Jahr lang beharrlich auf die schwierige Lage am Duisburger Arbeitsmarkt und besonders auf die viel zu vielen Langzeitarbeitslosen in unserer Stadt aufmerksam gemacht.“
An den Zahlen der Arbeitsagentur für Januar interessiert sich die Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises vor allem dafür, wie sich der sprunghafte Anstieg von 30.000 auf 32.000 gemeldete Erwerbslose zusammensetzt. „Das hat nicht nur damit zu tun, dass in der kalten Jahreszeit vor allem Hilfsarbeiterstellen abgebaut werden“, stellt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk fest. „Dahinter steht auch das Auslaufen von 500 Maßnahmeplätzen im Bereich der Gemeinwohlarbeit.“ Davon seien vor allem die Kunden des Jobcenter betroffen. Dabei müsste gerade für diese, so Armin Schneider, in Duisburg etwas getan werden. „Erst wenn auch die Langzeitarbeitslosen die Chance erhalten, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen, wird Arbeitslosigkeit in Duisburg wirksam bekämpft.“
Für Stephan Kiepe-Fahrenholz zeigt die Entwicklung im Januar deutlich, wo das Problem liegt: „Als erstes fliegen immer die angelernten Kräfte raus. Also müssen sie qualifiziert werden, um nachhaltig im Betrieb Fuß fassen zu können. Und diejenigen, die überhaupt erst mal ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlagen sollen, brauchen öffentlich geförderte Beschäftigung – aber gerade die wird nach dem Willen der Bundesregierung ja jetzt drastisch zusammengestrichen.“
Dass für entsprechende Maßnahmen kein Geld da sei, hält Armin Schneider für ein Gerücht. „Die Diakonie hat bundesweit vorgeführt, dass sich die Umwandlung von Unterhaltszahlungen fürs Nichtstun in Lohnzuschüsse und Fördermaßnahmen rechnet. Die ermittelten Zahlen werden inzwischen auch vom Arbeitsministerium in Nordrhein-Westfalen benutzt.“
Kiepe-Fahrenholz macht noch auf einen weiteren Aspekt der Dauerarbeitslosigkeit aufmerksam. „Anfang der Woche war der Presse zu entnehmen, dass 35% der Kinder in unserer Stadt unterhalb der Armutsgrenze leben.“ Man möge ja nicht glauben, das habe nichts mit der Arbeitslosenstatistik zu tun. „Kinderarmut ist vererbte Armut. Und in Duisburg leider nicht erst seit gestern.“
Näheres zur Arbeitsmarktkampagne der Evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg unter www.ichwillarbeiten.net.
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03.02.2012,
SKF
Notkirche Duissern
Theater Quintessenz zeigt „Kunst“ von Yasmina Reza
"Kunst", ein Theaterstück von Yasmina Reza; Foto: privat
Die freie Theatergruppe Quintessenz präsentiert am Samstag, 11. Februar 2012 um 19.30 Uhr in der Duisserner „Notkirche“, Martinstr. 39, das Theaterstück „Kunst“ von Yasmina Reza. Zum Inhalt: Serge (gespielt von Jürgen Echtenbruck) hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa einem Meter auf ein Meter zwanzig. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Dieses Bild, für das Serge hunderttausend Euro bezahlt hat, wird zum Anlass für einen turbulenten Konflikt. Denn seine Freunde Marc (Claus Stroeter) und Yvan (Frank Schelosky) sehen den Kunstkauf anders. In ihrem Streit, in den jeder der drei seine ganz eigenen Probleme einbringt, wird das Bild beinahe zur Nebensache und die drei Freunde erleben, wie ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird.
Mit leichter Hand und ironischem Humor lotet die Autorin geschickt die wohlbehütete Banalität gutbürgerlicher Existenz aus und erzählt fast beiläufig von Selbsttäuschung und der Brüchigkeit scheinbar so sicherer Lebensläufe. Von vielen erfolgreichen Arbeiten der Pariser Schriftstellerin Yasmina Reza ist „Kunst“ das erfolgreichste Theaterstück - in 36 Sprachen übersetzt, in fünf Erdteilen gespielt.„Quintessenz“ ist eine freie Duisburger Theatergruppe, deren Antrieb vor allem die eigene Lust am Theaterspielen ist, die sie auch den Zuschauern vermitteln will. Bei ihrer zweiten Produktion führt der Theaterpädagoge und Schauspieler Ingmar Jochem Regie, wobei weiterhin die gemeinsame Entwicklung von Inszenierung, Rollenverständnis, Dramaturgie, Bühnenbild charakteristisch für die Theaterarbeit von „Quintessenz“ bleibt. Der Eintritt kostet zehn Euro.
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03.02.2012,
RS
Licht auf unserem Weg
Taizé-Gottesdienst in Großenbaum
Stimmungsvoller Taizé-Gottesdienst in der Versöhnungskirche Großenbaum - Februar 2011; Foto: privat
Letztes Jahr besuchten über 500 Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm. Die Gemeinde setzt ihre 2001 begonnene Tradition fort und stellt den diesjährigen Taizé-Gottesdienst unter das Leitwort „Licht auf unserem Weg“. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 12. Februar 2012 um 18.00 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 21 - 23, statt.
Mitwirkende in dem Gottesdienst sind Pfarrerin Anke Bender, der Kinderchor II und der Jugendchor der Gemeinde, die Kantorei und ein etwa 40 Personen starkes Projektorchester. Die musikalische Leitung hat Kantorin Annette Erdmann. Der Taizé-Gottesdienst hat die Gesänge und Texte der „Communauté de Taizé“ zum Inhalt. Sie stehen für die Suche nach Gott in Gemeinschaft. Die Melodien der Taizé-Gesänge sind so angelegt, dass sie Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen geradezu einladen. Die „Communité de Taizé“ wurde 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund gegründet. In der zunächst evangelisch, später ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft von Taizé haben Nächstenliebe, Feindesliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Taizé selbst hat sich als Ziel die Versöhnung unter den Christen gesetzt. Die Einfachheit, die Schlichtheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste mit ihren Gesängen und Gebeten.
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03.02.2012,
RS
Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Salvatorkirche normal beheizt
Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg weist darauf hin, dass alle geplanten Gemeindeveranstaltungen am kommenden Wochenende wie Gottesdienst und Presbyterwahl in der Salvatorkirche stattfinden. Es wird im üblichen Umfang geheizt, die eisigen Außentemperaturen wirken sich nicht negativ auf die Temperatur in der Kirche aus. Die kurzfristige Absage des Benefizkonzertes, das am Freitag Abend stattfinden sollte, war eine alleinige Entscheidung der Bochumer Symphoniker.
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02.02.2012,
RS
Kirchengemeinde Trinitatis
Duisburger Gesamtschüler unterstützen soziale Einrichtung in Brasilien
Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel, Kirchengemeinde Trinitatis und Peter Moritz, didaktischer Leiter der Gesamtschule Süd, bedanken sich bei Finn, Rico, Sümeyye und Viveca; Foto: Golombek
Auch in diesem Jahr stiften Schüler und Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen der Gesamtschule Süd in Großenbaum die Hälfte ihres Erlöses aus dem vergangenen Adventsbasar dem Kindernothilfeprojekt zugunsten des Centro de Reabilitação e Valorização da Criança (CERVAC) in der brasilianischen Stadt Recife, in dessen Einrichtung rund 240 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen gefördert werden. Die Duisburger Spende wird dort dringend benötigt, denn CERVAC bietet Kindern aus den Armenvierteln Recifes Therapie- und Unterrichtsmöglichkeiten.
Der Adventsbasar sei mittlerweile ein kleines Schulfest geworden, das neben dem guten Zweck auch eine ganze Menge Spaß mache, erklärt Dietrich Köhler-Miggel, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis. Er bedankte sich am Mittwoch, 01. Februar, bei den beteiligten Schülern, die durch den Verkauf von Bastelarbeiten, Gebäck und selbst gemachten Speisen rund 1.000 Euro für das CERVAC-Projekt sammelten. Auch Peter Moritz, didaktischer Leiter der Gesamtschule Süd, ist stolz auf seine Schützlinge und freut sich bereits auf den nächsten Adventsbasar und auf das englische Theaterstück, welches er überlegt ins Programm aufzunehmen. Weitere Informationen zum Kindernothilfeprojekt CERVAC unter www.kindernothilfe.de.
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02.02.2012,
Text und Bild: Nina Golombek
Taizé-Projekt in Großenbaum
Einladung zum meditativen Singen
Die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm bei einer Probe; Foto: privat
Eintauchen in den Klang und zur Ruhe kommen sind die Kennzeichen der Musik in Taizé-Gottesdiensten. Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt Musikinteressierte ein, den Taizé-Gottesdienst, der am 12. Februar 2012 um 18 Uhr in der Versöhnungskirche stattfindet, gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern der Kantorei vorzubereiten und mitzugestalten. Die Melodien der Taizé-Gesänge sind so angelegt, dass jeder die Gesänge leicht erlernen und behalten kann. Die Wiederholung von Text und Melodie hilft, die Inhalte zu verinnerlichen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Probentermine sind am Mittwoch, 8. Februar von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21, und am Samstag, 11. Februar, 10 bis 11.30 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23. Weitere Informationen bei Kantorin Annette Erdmann (Tel. 0203 / 767709).
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02.02.2012,
RS
Kita Großenbaum
Landratten zu Nachwuchsmatrosen ausgebildet
Yvi Bazant vom Binnenschifffahrtsmuseum zeigt, wies Schippern geht.; Foto: Golombek
„Vorschulnachmittag im Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum“ klingt für Kindergartenkinder erstmal nur mäßig spannend. Auch Bärbel Koberg, Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Lauenburger Allee in Großenbaum und ständig auf der Suche nach spannenden Ausflugszielen für ihre Schützlinge, musste sich erstmal selbst davon überzeugen, dass ein Museumsnachmittag für Kinder durchaus anregend sein kann. Doch dann erfuhr sie vom Kinderprogramm des Binnenschifffahrtsmuseums und von Gästeführerin Yvi Bazant, zuständig für die Kindergruppen bis zur vierten Klasse und für Kindergeburtstage. Sie sagt: „Mein Ziel ist es, den Kindern die Botschaft zu vermitteln: Museum macht Spaß!“
Am letzten Januartag war es soweit: In voller Seemannsmontur begrüßte Kapitänin Bazant die Großenbaumer Kinder und rekrutiert sie sogleich als Aushilfsmatrosen. Ihre eigenen seien heute zum Ausflug im Zoo und deshalb brauche sie dringend eine neue Mannschaft. Die Lauenburger Vorschulkinder sind natürlich mit Begeisterung dabei und bekommen alle ein rotweißes Stirnband mit aufgemaltem Anker verliehen.
Das zweistündige Programm in stimmungsvoller Kulisse - in der Mitte des zum Museum umgebauten ehemaligen Schwimmbads ankert das meterhohe nachgebaute Lastensegelschiff „Goede Verwachting“- beginnt lehrreich und gemütlich. Die kleinen „Landratten“ sitzen in einem Floß und lernen, wie man rudert. Sie raten, aus welchem Material ein Segel besteht und stellen fest, nachdem sie eins anfassen durften, aus welchem nicht. Auf jede Theorie folgt Bewegung: Die Kinder schwanken wie ein Schiff auf dem Wasser, verladen Säcke und läuten an der Schiffsglocke, dem „Schiffshandy“, mit dem die Seefahrer auch bei Nebel und Gewitter kommunizieren konnten.
Der zweite Teil der Führung findet eine Etage tiefer statt, wo man den Unterbau des riesigen nachgebauten Segelschiffs betrachten kann. Auf dem nachgestalteten Meeresboden liegen verrostete Getränkedosen; eine Taucherattrappe und Plastikfische vervollständigen das Szenario. Während die Mädchen und Jungen den Taucher mittels einer Pumpe mit Sauerstoff versorgen, weist Yvi Bazant auf die Schwierigkeiten der Binnenschifffahrt und der großen Containerschiffe hin und verdeutlicht die Folgen für die Umwelt. Auch die Schattenseiten der Seefahrerromantik werden nicht außer Acht gelassen. So erfahren die Nachwuchsmatrosen, dass mit dem Aufkommen der Seefahrerei in der Geschichte auch Kinder beim Schiffbau mithelfen und arbeiten mussten. Zum Ausklang bastelt jedes Kind mit Holzkleber, Wachsmalstiften und zurechtgesägten Holzstücken sein eigenes kleines Schiff, das es zur Erinnerung mit nach Hause nehmen kann. Atmosphärisch begleitet wird die Bastelei von einer auf der Leinwand gezeigten Schifffahrt über den Rhein.
Das Ziel der Kapitänin scheint derweil aufzugehen. Kinder müssen im Museum Dinge berühren können, das sei ihr wichtig, betont Ivy Bazant, dann gingen sie auch zukünftig mit Freude hin. Mit seinem Holzschiff in der Hand fragt der sechsjährige Kilian zum Schluss, ob man denn nun nach Hause gehe. Das „Ja“ kommentiert er direkt und enttäuscht: „Menno!“ Und auch Kindergartenleiterin Bärbel Koberg wird mit Freude wiederkommen. Sie hat den Besuch des Binnenschifffahrtsmuseums längst in ihr Ausflugsprogramm für ihre Vorschulkinder übernommen.
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01.02.2012,
Bild und Text: Nina Golombek
Kirchengemeinde Trinitatis
Presbyteriumswahl in Buchholz und Wedau
Alle vier Jahre werden die Leitungen der Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland neu gewählt. Nächster Wahltag ist der 5. Februar 2012; auch in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis sind die Mitglieder zur Wahl aufgerufen. Bei der Kandidatenliste aus dem Bereich Wedau-Bissingheim wurde jedoch am 23. Januar 2012 die Nichtwählbarkeit einer Kandidatin festgestellt. Der Grund: Durch die Gründung des Kindergartenwerks im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurde die Kandidatin zur Mitarbeiterin des Kirchenkreises, was einer Kandidatur zur Presbyteriumswahl laut Wahlgesetz entgegensteht. Der Kreissynodalvorstand hat in seiner Sitzung am 26. Januar 2012 beschlossen, dass somit die Liste für eine Wahl nicht mehr ausreichend ist und die für den Stimmbezirk Wedau-Bissingheim vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt gelten. Pfarrer Dirk Sawatzki bittet aber die wahlberechtigten Gemeindemitglieder aus dem Bereich Wedau-Bissingheim herzlich, sich an der Wahl der Presbyteriumsmitglieder aus dem Bereich Buchholz sowie an der Wahl des für Mitarbeitende vorgesehenen Platzes zu beteiligen. Für die Gemeindemitglieder aus Buchholz ist das Wahllokal im Gemeindezentrum Arlberger Straße von 11 bis 16 Uhr geöffnet, für die Gemeindemitglieder aus Wedau und Bissingheim ist das Wahllokal im Gemeindezentrum, Am See 8, von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet.
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30.01.2012,
RS
Konflikte lösen in Marxloh
Projekt KLIMT geht an den Start
Auftaktveranstaltung zu "Konflikte lösen in Marxloh"; Foto: privat
Zur Auftaktveranstaltung des Projekts „KLIMT - Konflikte lösen in Marxloh“ trafen sich am 25. Januar Fachleute der Jugend- und Integrationsarbeit aus dem Stadtteil in der Alten Sakristei der Kreuzeskirche in Marxloh. Das vom Europäischen Integrationsfonds kofinanzierte Projekt KLIMT zielt darauf, Konflikte in Marxloh zwischen Jugendgruppen verschiedener kultureller und religiöser Herkunft zu benennen. Hierfür werden mit Jugendlichen und Fachleuten in den kommenden zwei Monaten im Stadtteil qualitative Interviews durchgeführt. In einem nächsten Schritt werden gemeinsam mit Jugendlichen in vier Workshops Lösungsstrategien erarbeitet. Träger des Projekts ist die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in Kooperation mit dem evangelischen Familienbildungswerk und dem Ibis-Institut. Die Projektleitung hat Martina Herrmann.
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30.01.2012,
RS
Presbyteriumswahlen
Den Kirchengemeinden ein Gesicht geben
Am 5. Februar sind in Nordrhein-Westfalen Protestantinnen und Protestanten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ruft die Duisburger Kirchenmitglieder zur Wahl auf: „Die demokratischen Wahlen zum Presbyterium sind seit über 400 Jahren so etwas wie das Markenzeichen unserer evangelischen Kirche im Rheinland. Deshalb möchte ich allen Gemeindemitgliedern ans Herz legen, ihr Wahlrecht auszuüben. Mit ihrer Stimmabgabe entscheiden sie über die Zusammensetzung der Presbyterien und damit auch darüber, wer den Gemeinden ein ‚Gesicht’ gibt. Nicht zuletzt setzen die Gemeindemitglieder mit der Teilnahme an der Wahl ein Zeichen der Solidarität mit ihrer Kirche und zeigen, dass ihnen die Zukunft ihrer Gemeinde am Herzen liegt."
Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es in 12 von 15 Kirchengemeinden Presbyteriumswahlen: In den Gemeinden Hamborn, Obermeiderich und Ruhort-Beeck stimmt die Zahl der Kandidierenden mit der Zahl der Presbyteriumsplätze überein, sodass sich eine Wahl erübrigt. In den anderen Kirchengemeinden stellen sich insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 111 Frauen und 81 Männer. In den 12 Gemeinden sind knapp 57.000 Mitglieder zur Wahl am 5. Februar aufgerufen; sie wurden in den vergangenen Wochen per Post benachrichtigt und sind gebeten, das Schreiben zur Wahl mitzubringen. In der Wahlbenachrichtigung steht auch, in welchem der 25 „Wahllokale“ man wählen darf.
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27.01.2012,
RS
Handykurs für Senioren in Neudorf
Schüler erklären SMS und MMS
Handkurs Oktober 2009 in der Neudorfer Begegnungsstätte; Foto: privat
Eine Nummer im Handy speichern oder SMS und MMS versenden sind nicht nur für ältere Menschen regelrechte Herausforderungen. Jugendliche hingegen beherrschen die Geräte auch ohne Betriebsanleitung. Die Seniorenbegegnungsstätte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West bringt nach dem großen Erfolg der letzten Male Jung und Alt in dem generationenübergreifenden Projekt wieder über das Handy zusammen und stellt den Senioren mit Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs Duisburg persönliche Handytrainer zur Seite.
Am 8. Februar erfahren Seniorinnen und Senioren in der Begegnungsstätte an der Gustav-Adolf-Straße 65 ab 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen Wissenswertes zu den Grundfunktionen eines Handys; am 9. Februar erhalten die Teilnehmer am gleichen Ort und zur gleichen Uhrzeit tatkräftige und individuelle Unterstützung bei der Bedienung des eigenen Handys durch die Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen geben praktische Handgriffe vor, welche die Kursteilnehmer selbstständig nachvollziehen – Schritt für Schritt. Das Lerntempo bestimmen die Senioren übrigens selbst. Jeder Teilnehmer erhält ein Handy-Kursbuch mit allgemeinen Informationen zum mobilen Telefon; die Teilnehmer tragen nach jeder praktischen Übung in eigenen Worten die vorgegebenen Schritte ein. Telefonische Anmeldungen bei der Leiterin der Begegnungsstätte, Friedgard Poelzig (0203 / 350565).
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27.01.2012,
RS
Folklore, Volkslieder und Lachssuppe
Finnischer Tag in Hamborn
Finnlore beim Tanz; Foto: privat
„Terve Suomi!“, also „Hallo Finnland“ heißt es am 5. Februar im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, Taubenstr. 14. Von 15 bis 18 Uhr können Skandinavienfreunde dort finnische Folklore und Volkslieder erleben. Dafür sorgen die in finnische Trachten gekleidete Kölner Gruppe „Finnlore“ mit Volkstänzen und Livemusik sowie Tiina Henke und Silvester Pece mit Akkordeonmusik. Dazu gibt es ganz stilecht eine finnische Kaffeetafel und ein Buffet mit Piroggen und Lachssuppe zum Selbstkostenpreis. Der Eintritt ist frei.
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27.01.2012,
RS
Presbyteriumswahl in Wanheim
16 Kandidatinnen und Kandidaten
16 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in Wanheim zur Presbyteriumswahl; Foto: privat
In der evangelischen Kirche bilden die Gemeinden die Basis. Alle vier Jahre haben deren Mitglieder die Gelegenheit, ihre Gemeindeleitung, das Presbyterium, zu wählen. In Wanheim gehören zwölf Gemeindemitglieder dem Presbyterium an, dazu eine Mitarbeiterin und der Pfarrer. Alle zwölf und der Presbyteriumsplatz für Mitarbeiter werden am 5. Februar 2012 neu gewählt. Um die Presbyteriumsplätze bewerben sich 14 Kandidatinnen und Kandidaten, die beiden Mitarbeiterinnen der Gemeinde um den einen Platz für die Mitarbeiterpresbyterin. Pfarrer Friedrich Brand freut sich darüber, „dass so viele Menschen bereit sind, in dieser Zeit des Umbruchs Verantwortung zu übernehmen und den Wandel mitzugestalten.“ Die Vorstellung der Kandidierenden erfolgte bereits in einer Gemeindeversammlung; was die Bewerberinnen und Bewerber zur Kandidatur für das Ehrenamt bewegt, können Interessierte und die 2487 Stimmberechtigten auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-wanheim.de) nachlesen.
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27.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Obermeiderich
Public Viewing zur Fußball-EM
Anlässlich der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft plant die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich öffentliche Übertragungen der Spiele im Juni. Voraussetzung dafür ist, dass die Kirchengemeinde wieder die notwendigen Genehmigungen erhält.
Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 hat die Kirchengemeinde in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Wegen des überaus großen Andranges während der letzten Fußball-Europameisterschaft finden seitdem die Übertragungen unter freiem Himmel statt. Besucherinnen und Besucher sahen die Spiele auf einer drei mal vier Meter großen LED-Leinwand.
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25.01.2012,
RS
Ich bin getauft
Evangelische Kirche in Duisburg feiert das Jahr der Taufe
Superintendent Armin Schneider (links) und Pfarrer Peter Krogull beim Pressetermin - mit Plakaten zum Jahr der Taufe und dem Tauffest vor dem Taufstein der Salvatorkirche
An die Bedeutung der Taufe möchte der evangelischen Kirchenkreis Duisburg mit seinen Gemeinden und Einrichtungen in diesem Jahr erinnern. Sie stellen das „Jahr der Taufe“ in Anlehnung an ein Luther-Zitat unter das Motto „Ich bin getauft!“ Diese Worte soll Martin Luther in Zeiten seelischer Not und Zweifel mit Kreide auf einen Tisch, der vor ihm stand, geschrieben haben. Seine eigene Tauferinnerung gab ihm Zuversicht und Mut. „Die Taufe ist ein Gottesgeschenk,“ sagt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Gerade durch die Kindertaufe wird das symbolisch zum Ausdruck gebracht: Bevor ein Mensch irgendetwas leisten und zustande bringen kann; bevor er sich irgendetwas erarbeitet und verdient hat, sagt Gott bedingungslos ‚Ja’ zu ihm.“
Superintendent Schneider und Pfarrer Peter Krogull erläuterten am 24. Januar in der Taufkapelle der Duisburger Salvatorkirche, wie die vielen verschiedenen Veranstaltungsformen das Thema Taufe in den Mittelpunkt stellen werden.
Am 17. Juni 2012 findet im Landschaftspark Duisburg Nord ein großes Tauffest statt. Dieses beginnt um 14.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst für alle Generationen und mündet in die Taufen an unterschiedlichen Orten im Landschaftspark. Anschließend gibt es eine gemeinsame Feier der Tauffamilien mit ihren Gästen auf dem Platz vor der Gießhalle. Kosten entstehen den Familien keine; sie sind aber gebeten, nach ihren Möglichkeiten etwas zum Fest beizutragen. Informationen und Anmeldungen zur Taufe im Landschaftspark Nord, die bis zum 18. Mai 2012 möglich sind, gibt es bei den Pfarrern Blank (Tel.: 24808), Muthmann (Tel.: 722383) und Reumann-Claßen (Tel.: 585215), allen Pfarrerinnen und Pfarrern des evangelischen Kirchenkreises Duisburg und per E-Mail unter info@kirche-duisburg.de. Teil des Jahres der Taufe ist auch ein Patentag, der sich an Kinder mit ihren Paten richtet und am 12. Mai 2012 in der Neumühler Gnadenkirche und der Duisserner Lutherkirche stattfindet.
Die Bedeutung der Taufe werden Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Duisburg, Pfarrerin i.R. Sylvia Bukowski, Preisträgerin des Predigtpreises 2005, Pfarrerin Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant Katholische Kirche Duisburg, aus unterschiedlichen Perspektiven in ihren Predigten beleuchten. Den Auftakt zur Predigtreihe macht am 12. Februar im Neudorfer Gemeindehaus, Wildstr. 31, Superintendent Armin Schneider, mit einer Predigt zu Matthäus 28,18-20.
Musikinteressierte können in einem Workshop am 11. Mai 2012 in Hamborn neue Tauflieder kennenlernen, mit einstimmen und selbst ausprobieren. Grundlage dafür ist ein eigens zum Duisburger „Jahr der Taufe“ erstelltes Taufliederheft, das im Workshop erstmalig zum Einsatz kommt. Kunstliebhaber finden eine Verbindung zum Thema Taufe in einer Ausstellung in der Salvatorkirche: Ab 1. September 2012 wird dort Tim Haberkorns Zyklus „In uns ist ein großes Meer“ mit dem Wandelaltar „submarin“ zu sehen sein. Ein ökumenischer City-Pilgerweg zum Thema „Taufe“ führt am 26. Mai zu verschiedenen Kirchen in der Duisburger Innenstadt. Kreativ und praktisch werden sich im Juni zwei Wochen lang Mädchen und Jungen aus über zehn Duisburger Kindergärten mit dem „Jordanprojekt“ beschäftigen. Zudem bieten Gemeinden Glaubenskurse, Vorträge und weitere Veranstaltungen zum Thema an. Angaben zu allen Veranstaltungen führt ein Faltblatt auf, das in allen Kirchengemeinden und Einrichtungen ausliegt, aber auch im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises kostenfrei bezogen werden (Telefon 0203 / 29513501). Zudem ist das gesamte Programm auch im Internet unter www.kirche-duisburg.de abrufbar.
Auf die Frage, ab wann das Duisburger „Jahr der Taufe“ als Erfolg zu werten sei, antwortet Superintendent Armin Schneider: „Natürlich würden wir uns freuen, wenn uns das Jahr der Taufe 2012 auch einen Anstieg unserer Taufzahlen bescheren würde. Aber der Erfolg lässt sich nicht an der Quantität festmachen. Uns ist wichtig, dass sich Menschen für das Gottesgeschenk der Taufe interessieren, dass sie hier etwas finden, was ihrem Leben Halt und Grund gibt und ihm die Richtung weist. Für uns als Kirchenkreis und Gemeinden halte ich es für wichtig, dass wir achtsam mit diesem Gottesgeschenk der Taufe umgehen. Und dass wir uns der Verantwortung erneut vergewissern, die uns damit auch gegeben ist.“
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24.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Meiderich
Trägerwechsel unterm Regenbogen
Anfang des Jahres ist das Familienzentrum „Unterm Regenbogen“ auf der Metzer Straße in Untermeiderich in die Trägerschaft des Vereins „Zaubersterne“ übergegangen. Am Sonntag, den 29. Januar um 11 Uhr wird in einem Gottesdienst in der evangelischen Untermeidericher Kirche Abschied gefeiert. Die Gemeinde war 45 Jahre lang Trägerin des viergruppigen Kindergartens; der Beschluss, sich jetzt von der Einrichtung zu trennen, fiel der Gemeindeleitung nicht leicht. Pfarrerin Dr. Ruth Koßmann erläutert die Gründe für die Entscheidung: „Es war der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich finanziell nicht mehr möglich, acht Kindergartengruppen in den beiden viergruppigen Einrichtungen in ihrer Trägerschaft zu halten.“
Das Familienzentrum Auf dem Damm ist seit August 2011 im Verbund mit anderen Kirchengemeinden im einen Trägerverein des Kirchenkreises Duisburg übergegangen. Das war für die Einrichtung „Unterm Regenbogen“ nicht möglich, da der Gebäudebestand einen so großen Sanierungsstau hatte, dass eine Weiterführung der Arbeit im bisherigen Umfang nicht mehr möglich gewesen wäre. Zwei der vier Gruppen hätten geschlossen werden müssen. Im sozialen Brennpunkt Untermeiderich wird aber jeder Kindergartenplatz gebraucht. Deshalb suchte die Gemeinde einen neuen Träger, der gemeinsam mit einem Bauinvestor das vorhandene Gebäude ausbauen würde. Nach zahlreichen Gesprächen fiel die Wahl auf die Zaubersterne e.V., weil sie ein dringend benötigtes Angebot für den Stadtteil machten: Neben den normalen Regelgruppen werden sowohl integrative Gruppen, als auch Gruppen für unter Dreijährige angeboten.
„Es war uns außerdem sehr wichtig, dass alle pädagogischen Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens in die neue Einrichtung mit übernommen werden konnten“, sagt Ruth Koßmann. Die Zaubersterne wollen der Gemeinde die Möglichkeit einräumen, weiterhin religionspädagogische Angebote im Kindergarten zu machen. Das Grundstück, auf dem das alte Gebäude steht und auf dem im nächsten Jahr der Neubau entstehen soll, wurde dem Träger in Erbpacht überlassen.
Text: Sabine Merkelt-Rahm
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23.01.2012,
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Salvatorkirche
Benefizkonzert der Bochumer Symphoniker
Die Bochumer Symphoniker; Foto: www.bochumer-symphoniker.de, Christoph Fein
Ein Benefizkonzert zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen geben die Bochumer Symphoniker, 3. Februar 2012 in der Duisburger Salvatorkirche
Es musizieren: die Solisten Katharina Leyhe (Sopran), Sibylle Hummel (Mezzo-Sopran), Thomas Ströckens (Tenor), Mohsen Rashidkhan (Bariton), der Chor der Ruhr-Universität Bochum „collegium vocale bochum“ und die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Hans Jaskulsky.
Zur Aufführung kommen:
Arvo Pärt
„Cantus“ für Orchester
Anton Bruckner
„Locus iste“ für Chor a capella
Anton Bruckner
Adagio für Orchester
Anton Bruckner
Messe Nr. 1 d-Moll für Soli, Chor und Orchester
Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Karten:
Eintritt: 16/13 Euro (Mittelschiff), 12/9 Euro (Seitenschiffe)
Vorverkauf:
Ticketshop Falta (VVK-Gebühren)
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20.01.2012,
RS
Kolumbarium Wintgensstrasse
Letzte Ruhestätte in einer ehemaligen Kirche
Das "Kolumbarium Duisburg"; Foto: privat
Das „Kolumbarium Duisburg“ ist in Duisburg der erste Urnenfriedhof, der in einer Kirche gelegen ist. Es wird am 28. Januar in einem Festgottesdienst um 15.30 Uhr in der ehemaligen Kirche an der Wintgensstraße 72 in Duissern seiner Bestimmung übergeben. Ein Tag der offenen Tür am 29. Januar von 11 bis 18 Uhr gibt Interessierten die Möglichkeit, den Friedhof in der Kirche kennenzulernen.
„Eine würdige Lösung“ sei mit der Einrichtung eines Kolumbariums für die Kirche, die 2004 entwidmet wurde, gefunden worden, „weil Kirche und Gemeindehaus in dem Zustand bleiben, für den sie gebaut wurden, und eine Nutzung finden, die einer Kirchengemeinde gut ansteht“, meint Jörg Hoffmann, Presbyteriumsvorsitzender der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Friedhöfe seien seit jeher Einrichtungen auch von Gemeinden gewesen.
Die Idee zur Einrichtung eines Kolumbariums in der nicht mehr genutzten Kirche brachte der Bestatter Friedhelm Jung dem Presbyterium nahe, der schon seit Längerem nach einem geeigneten Raum für einen Urnenfriedhof suchte. „Die Anonymität der Urnenbeisetzungen hat mich schon lange gestört“, berichtet Jung. Nach seiner Erfahrung suchten Angehörige nicht vorrangig die Anonymität der Grabstätten, sondern wünschten ein kostengünstiges Begräbnis ohne Pflegeaufwand in angemessenem Rahmen.
Nachbarländer, aber inzwischen auch etliche deutsche Städte kennen die Urnenbeisetzung in Urnenwänden mit einzelnen Fächern - häufig in einer offenen Form auf vorhandenen Friedhöfen. Seit einigen Jahren werden auch in Kirchen Kolumbarien eingerichtet.
Die Kirche in Duissern mit ihrem angeschlossenen Gemeindehaus erwies sich als gut geeignet, bietet sie doch die Möglichkeit, im Kirchraum Trauerfeiern sowohl mit dem Sarg vor der Überführung zur Kremation als auch direkt mit der Beisetzung der Urne zu begehen. Außerdem kann die Urne auch ohne weitere Feierlichkeit und ohne Angehörige beigesetzt werden. Die Trauergemeinde hat im angrenzenden „Raum der Begegnung“ Gelegenheit zum Gespräch bei einem Imbiss. Für Bestatter Jung soll das Kolumbarium auch eine Stätte der Begegnung sein unter dem Motto „Leben und Sterben unter einem Dach.“ „Wir wollen die Verstorbenen in unser Leben einbeziehen durch kleinere, kulturelle und dem Ort angemessene Veranstaltungen,“ beschreibt er seine Pläne für die Zukunft. Die Angehörigen haben zu bestimmten Zeiten Zugang zum Kolumbarium, um in der Stille zu trauern, sich mit Freunden zu erinnern oder einen Blumengruß vor der Urne abzustellen.
Die ehemalige Kirche ist mit Ruhestätten für etwa 850 Urnen in Einzel- und Doppelgrabkammern ausgestattet. Die Kirchengemeinde ist Trägerin des Friedhofs, die Kolumbarium Duisburg OHG betreibt und verwaltet den Urnenfriedhof. Das denkmalgeschützte Kirchengebäude bietet durch seine außergewöhnliche architektonische Bauart einen stilvollen und würdigen Platz für die Urnengräber. Die Beisetzungen im Kolumbarium sind nicht an ein bestimmtes Bestattungsunternehmen oder eine Konfession gebunden.
Text: Ilse Siepmann
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20.01.2012,
Text: Ilse Sipemann, Foto: privat
Lutherkirche Duissern
Konzertlesung mit Harfinistin Ulla va Daelen
Harfinistin Ulla van Daelen; Bild: www.ullavandaelen.de
In der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, können Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 29. Januar 2012, eine Auswahl unverwechselbarer Kompositionen von Ulla van Daelen zu Texten - gelesen von Pfarrer Stefan Korn - und Bildern von Peter Michael Lupp erleben.
Das Thema von „UnterWEGs“, so der Titel der Konzertlesung, ist eine Pilgerreise durch die Zeit: Schon vor 900 Jahren trafen sich Pilgernde in Santiago de Compostela. Und so könnte ein Abend vor dem Namenstag des Jacobus ausgesehen haben, folgt man Überlieferungen aus dem 12. Jahrhundert: Gemeinsam verbringen alle Ankömmlinge wachend zusammen die Nacht vor Ort. Im Schein der unzähligen Kerzen umhüllt zur Mitternacht eine der Pilgerinnen mit den Klängen ihrer Harfe den Raum der alten Kirche. Alles kommt zur Ruhe, wird still. Es scheint, als ob diese Frau mit ihrer Harfe die Lektionen des Lebens in den Seelen der hier Versammelten lesen könnte. Und es scheint, als ob diese Musik ein Echo in unserer Gegenwart gefunden hat: Verwoben mit Raum und Zeit erzählt nun Ulla van Daelen mit ihrer Harfe vom Wissen über das „Unterwegs-sein“ zu einem großen Ziel…
Eintrittskarten zu der um 17 Uhr beginnenden Konzertlesung gibt es für 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) bei: Schreibwaren Hellmann, Moltkestr. 10, Notkirche und Lutherkirche, Martinstr. 37 und 39, und an der Abendkasse. Kartenreservierung: per E-Mail an korn@ekadu.de oder telefonisch unter 0203 – 330490. Nähere Infos zur Künstlerin unter: www.ullavandaelen.de
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18.01.2012,
RS; Bild: www.ullavandaelen.de
Gewachsen gegen den Trend
Zahlen aus dem Gemeindeleben 2011 Wedau-Bissingheim
Zahlen aus dem Gemeindeleben 2011 des Bereichs Wedau-Bissingheim präsentiert die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 22. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst, der um 10.30 Uhr in der Kirche Am See in Duisburg-Wedau beginnt. Gegen 11.45 Uhr findet dann im Gemeindesaal, Am See 8, die Präsentation einiger ausgewählter Entwicklungen statt.
Manche Zahlen werden dabei überraschen. Bei 48 Beerdigungen und 17 Taufen sank die Zahl der Gemeindemitglieder dennoch nur um 18 Personen. Anders als in den Vorjahren sind die ehemaligen Eisenbahnersiedlungen in geringem Maße demnach wieder zu Zuzugsgebieten geworden. Vor allem aber stieg die Zahl der Gottesdienstbesucher gegenüber dem Vorjahr um fast 1.000 Menschen. In den 50 Gottesdiensten des Jahres 2011 wurden 7.345 Besucher gezählt. Bei rückläufiger Gemeindemitgliederzahl stieg der durchschnittliche Besuch pro Gottesdienst auf 147 Menschen an. Das sind 13 % mehr Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren (ca. 130). Diese und weitere interessante Zahlen werden erläutert und ausgewertet, so dass auch Konsequenzen für die künftige Arbeit und Aufgabenstellung der Kirchengemeinde erkennbar werden.
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18.01.2012,
Text: Pfarrer Dirk Sawatzki
Salvatorkirche / St. Joseph
Gottesdienst und Veranstaltung zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
In der auf mehrere Jahre angelegten Veranstaltungsreihe zu den Ursachen der deutschen Katastrophe nimmt die Vereinigung "Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V." erstmals ein tragendes Element der Debatten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Neben der Klage "Republik ohne Republikaner" stand damals die Entschuldigung der breiten Wählerschichten im Vordergrund der Diskussion. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten, die sich im Januar 2013 zum achtzigsten Male jähren wird, wurde nicht zuletzt mit den beiden großen Wirtschaftskrisen der Zwischenkriegszeit erklärt, der großen Inflation zu Beginn und der großen Depression zu Ende der Weimarer Republik. Die Angstformel der frühen Bundesrepublik lautete daher auch, ob die Bonner Republik bloß eine Wirtschaftswunderdemokratie sei und mit steigenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten scheitern werde.
Dr. Günther Neumann wird die Bedeutung der wirtschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik am Freitag, den 27. Januar 2012 um 19:00 Uhr in der Salvatorkirche näher beleuchten: Je schlechter, desto besser! – Der Einsatz der beiden Wirtschaftskrisen in den Kalkülen des deutschen Expansionismus.
Eingerahmt wird das Referat von zwei Zeitgeist-Medleys, entwickelt, arrangiert und aufgeführt von dem Duo Okko Herlyn und Irina Scholten. Das eine gibt Lebensgefühle der frühen 1920er Jahre wieder: Zeitgeist-Medley I (1918 – 1923): Schöner Gigolo, armer Gigolo; das andere die zu Ende dieses Jahrzehnts: Zeitgeist-Medley II (1929 – 1933): ... beim Hungern und beim Essen ...
Begrüßt werden die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung von Pfarrer Stefan Korn, Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg; Bürgermeister Benno Lensdorf wird die Grußworte der Stadt Duisburg in Vertretung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland überbringen.
Gib uns unser tägliches Brot heute ...
Der Ökumenische Gottesdienst mit thematischem Bezug zu dieser Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 29. Januar 2012 in St. Joseph am Dellplatz um 17:00 Uhr statt. Die liturgische Leitung liegt bei Stadtdechant Bernhard Lücking, Pfarrer an St. Joseph. Leitwort ist in diesem Jahr die Bitte aus dem Vaterunser ... gib uns unser tägliches Brot heute. Die Predigt wird der Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, Pfarrer Stephan Kiepe-Fahrenholz halten; Pfarrer Frank Hufschmidt wird die Lebensleistung von Alfred Delp SJ (1907 – 1945), einem der maßgeblichen Mitglieder des Kreisauer Kreises und Opfer der Blutjustiz nach dem 20. Juli 1944, würdigen. Das Cantate Ensemble der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Gottes aus Meiderich wird unter der Leitung von Lutz Peller den Gottesdienst musikalisch bereichern.
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16.01.2012,
Wolfgang Braun
Bonhoeffer 2015
Zwei Kirchen, ein Plan und 2,5 Millionen Euro
Olaf Pütz berichtet aus dem Planungsausschuss
Um das Zusammenrücken ging es in der Gemeindeversammlung der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh – Obermarxloh. Spürbar wurde das für die Gemeindemitglieder in der neu angeglichenen Liturgie, die jetzt nach einem Erprobungsjahr endgültig für Kreuzes- und Lutherkirche festgeschrieben werden soll. Offenbar hat sich die Gemeinde an den veränderten Gottesdienstablauf schon gewöhnt, es wurden dazu kaum Fragen gestellt.
Mit Spannung erwartet wurden neue Fakten und Zahlen zum Gemeindekonzept „Bonhoeffer 2015“, das die Gemeinde und den Planungsausschuss schon lange beschäftigen. Den aktuellen Stand referierte Presbyter Olaf Pütz anhand von Plänen und Tabellen. Mit dem ersten Bauabschnitt für den neuen dreigruppigen Kindergarten, der an der Lutherkirche entstehen soll, wird bereits in diesem Frühjahr begonnen. Zunächst soll der alte Verbindungsbau zwischen Lutherkirche und Pfarrhaus abgerissen werden. Dort entstehen dann neue Räume für die gemeindliche Nutzung und den Kindergarten. Ein zweiter Bauabschnitt kann erst erfolgen, wenn die Gemeinde ein angrenzendes Grundstück zugekauft hat. Auch müssen im Genehmigungsverfahren noch Flächennutzungsplan und Bebauungsplan geändert werden. Der Beginn des zweiten Bauabschnittes ist für den Sommer 2013 vorgesehen, mit der Schließung des Kindergartens Hermannstraße ist dann Mitte 2014 zu rechnen. Pütz veranschlagte die Baukosten für den Standort an der Lutherkirche mit knapp 1,9 Millionen Euro.
Am Standort Kreuzeskirche liegen die geplanten Baukosten bei 635.000 Euro. Hier muss der Turm dringend saniert werden, dessen Zustand schon länger eine lästige Sperrung des Haupteingangs nötig macht. Allein dafür sind 250.000 Euro vorgesehen. Mit dem Rest wird unter anderem der Umzug des Begegnungs- und Beratungszentrums von der Hermannstraße in die Karl-Marx-Str. 20 vorbereitet. Dort wird für Barrierefreiheit gesorgt werden. Auch die Jugendarbeit der Gemeinde soll in der Karl-Marx-Straße ein zuhause finden.
Refinanzieren will die Gemeinde die insgesamt 2,5 Millionen vor allem aus Gebäudeverkäufen, durch die sie auf Einnahmen von etwa 1,4 Millionen Euro hofft. Hinzu kommen Rücklagen und Zuschüsse von Landschaftsverband, Kirchenkreis und Denkmalspflege.
Nach der Präsentation der Pläne und Zahlen blieben Rückfragen aus den Reihen der versammelten Gemeinde weitgehend aus. Die Presbyteriumsvorsitzende Pfarrerin Birgit Brügge-Lauterjung warb um Unterstützung: „Es ist uns sehr wichtig, dass sie verstehen, was wir vorhaben und das auch mittragen.“
Keine Angst vor großen Zahlen darf die neue Gemeindeleitung haben, für die sich 15 Bewerber der Gemeindeversammlung vorstellten. Die 14 neu gewählten Presbyter werden an der Umsetzung des Gemeindekonzeptes kräftig mitarbeiten müssen.
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16.01.2012,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Kirchentöne
Breites kirchenmusikalisches Angebot
Die neuen Kirchentöne, erstes Halbjahr 2012 - zum PDF-Download einfach auf das Bild klicken
Ein breit gefächertes Programm musikalischer Aktivitäten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg enthalten die neuen „Kirchentöne“. Das für das erste Halbjahr 2012 erschienene Faltblatt liegt in Kirchengemeinden aus, kann aber auch im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei bezogen werden (Telefon 0203 / 29513501).
Von musikalisch gestalteten Gottesdiensten bis zu Kirchenkonzerten und Spirituals reicht die Palette dessen, was von Kantoreien und Kirchenchören, von Instrumental- und Vokal-Solisten aus Duisburg und aus der Region geboten wird. In fast jeder Woche können Interessierte in Kirchen und Häusern der Gemeinden „Kirchentöne“ hören, so etwa bereits am 20. Januar in der Salvatorkirche Duisburg bei „Viva Klezmer“, einem Konzert mit Giora Feidman und Gitanes Blondes, oder am 5. Februar beim „Finnischen Tag“ in der Hamborner Friedenskirche, an dem neben der Volkstanzgruppe „Finnlore“ eine Bildershow, eine finnische Kaffeetafel und ein Buffet mit Lachssuppe das Programm abrunden. Ebenso am 18. März beim Festkonzert „500 Jahre Gerhard Mercator“, bei dem Bachs Kantate „Tönet ihr Pauken“ und Chöre und Zwischenmusiken aus Mozarts „Thamos“ aufgeführt werden.
Wer selbst singen möchte, kann dies an gleich zwei Chortagen tun: am 25. Februar in der Ungelsheimer Auferstehungskirche und am 23. Juni im Neudorfer Gemeindezentrum Gustav-Adolf-Straße. Außerdem können sich Sangesfreudige in Gemeinschaft mit anderen an neuen Taufliedern ausprobieren. Gelegenheit dazu bietet ein Workshop, der Teil der Aktion „Jahr der Taufe“ der evangelischen Kirche in Duisburg ist. Er findet am 11. Mai in der Hamborner Friedenskirche statt und ist kostenfrei. Das gesamte Programm ist auch im Internet unter www.kirche-duisburg.de abrufbar.
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11.01.2012,
RS
"Bonhoeffer 2015"
Gemeindeversammlung zur Zukunft der Kirchengemeinde
Am Sonntag, 15. Januar 2012 findet im Anschluss an den 9.30-Uhr-Gottesdienst in der Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, eine Versammlung der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh - Obermarxloh statt. Auf der Tagesordnung stehen die Änderung der Liturgie in der Lutherkirche und der Kreuzeskirche und die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl. Zudem gibt es einen Sachstandsbericht zum Thema Gemeindekonzeption „Bonhoeffer 2015“: Vorgestellt werden anstehende Baumaßnahmen, die bereits in diesem Frühjahr beginnen sollen.
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09.01.2012,
RS
Bin so gern auf Erden
Konzertabend mit Waldemar Grab zur Allianz-Gebetswoche
Waldemar Grab; Foto: www.musikevangelist.de
Unter dem Titel „Bin so gern auf Erden“ spielt und singt der christliche Liedermacher Waldemar Grab im Rahmen der Allianz-Gebetswoche 2012 am Montag, 9. Januar, 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, seine schönsten Lieder und berichtet von Begebenheiten, die ihn auch zum Glauben geführt haben.
Stoff für Erzählungen dürfte Waldemar Grab bieten: Er war Chefsteward in der Regierungsmaschine unter Altbundeskanzler Helmut Schmidt und dem Minister des Auswärtigen, Hans-Dietrich Genscher, und flog weit über 10.000 Flugstunden mit ihnen und den höchsten Staatsgästen um die Welt. Er war im Einkaufscenter-Management tätig, CDU-Geschäftsführer in Hamburg, Redenschreiber diverser Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie von 1994 bis 2000 Präsident des Deutschen Pianistenverbandes. Grab machte sein Hobby zum Beruf und seinen Beruf zur Berufung: Er spielte als Pianist für Andre Rieu in Holland und Wolfgang Rademann in Berlin. Bis 2004 war Waldemar Grab in 87 Weltreisen auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland als „Showpianist“ unterwegs. 2002 entschied sich der Liedermacher und Buchautor nach längeren Umwegen über die verschiedenen Religionen für den Glauben an Jesus Christus. Diese Entscheidung prägte ihn so stark, dass er alles aufgab und sich für den Verkündigungsdienst vorbereiten ließ. Heute schreibt er keine Schlager mehr, sondern komponiert christliche Lieder. Der Eintritt zu dem Konzertabend ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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05.01.2012,
RS
Wanderausstellung über Pskow in Duisburg
Vom 11. Januar bis 5. Februar in der Bank für Kirche und Diakonie
Die Ausstellung „Pskow 1941 - 2011: Von der zerstörten Stadt zur sozialen Stadt“ ist vom 11. Januar bis 5. Februar in der Bank für Kirche und Diakonie in Duisburg zu sehen. Auf 21 großformatigen Tafeln informiert die Wanderschau über die 20-jährige Arbeit der Initiative Pskow in der russischen Stadt. Die Evangelische Kirche im Rheinland engagiert sich seit 20 Jahren in Pskow und baut dort seit 1998 eine beschützende Werkstatt auf. In einem ersten Bauabschnitt seien 170 Plätze für Menschen mit Behinderung entstanden, in einem zweiten würden weitere 80 gebaut. Damit sei in Pskow die bisher einzige beschützende Werkstatt für geistig und mehrfach behinderte Menschen in Russland entstanden.
Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr zu sehen. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 11. Januar 2012, 16 Uhr, in den Räumlichkeiten der KD-Bank, Am Burgacker 37, 47051 Duisburg, statt.
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05.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Zum Jubiläum Mercator in Bronze
Das Mercator-Bronzeporträt; Foto: privat
Am 5. März 2012 jährt sich der Geburtstag Gerhard Mercators zum 500. Mal. Das Gedenken an ihn spielt an der Salvatorkirche eine besondere Rolle. In unmittelbarer Nähe der Stadtkirche hat der berühmte Mathematiker und Theologe gelebt und gearbeitet, in der Kirche wurde er begraben, in der Südkapelle der Salvatorkirche erinnert eine historische Gedenktafel an sein Leben und Wirken. In deren Mittelpunkt steht eine Abbildung, welche den Kartografen mit Zirkel und Globus zeigt. Dieses Bildnis ist eine der seltenen historischen Abbildungen Gerhard Mercators. Aus Anlass seines 500. Geburtstages ließ die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg von dieser Abbildung 160 Bronzeporträts anfertigen; sie haben eine Größe von 9,5 cm x 7 Zentimeter und werden in einer Schmuckschatulle zum Preis von 25 Euro verkauft. Der gesamte Verkaufserlös kommt dem Erhalt der Salvatorkirche zugute. Die Mercator-Bronzeporträts können bei Pfarrer Peter Krogull bezogen werden (Tel.: 0203 / 20824, pfarrer@salvatorkirche.de).
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04.01.2012,
RS
Kandidatinnen und Kandidaten für die
Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahlen stellen sich vor
Am 5. Februar sind in Nordrhein-Westfalen Protestantinnen und Protestanten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es nur in 12 von 15 Kirchengemeinden Presbyteriumswahlen: In den Gemeinden Hamborn, Obermeiderich und Ruhort-Beeck stimmt die Zahl der Kandidierenden mit der Zahl der Presbyteriumsplätze überein, sodass sich eine Wahl erübrigt. In den anderen Kirchengemeinden stellen sich insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 111 Frauen und 81 Männer.
Wer gewählt wird, hat in der ehrenamtlichen Presbyteriumsarbeit Befugnisse, trägt aber auch ein hohes Maß an Verantwortung, denn die Gemeindeleitung entscheidet etwa über Fragen der Finanzen und Personalentwicklung oder das theologische Profil der Gemeinde. Was die Duisburger Frauen und Männer bewegt, für dieses Amt zu kandidieren, können interessierte Gemeindemitglieder in gesonderten Versammlungen erfahren, bei denen sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen: Die Mehrzahl der Versammlungen finden am 15. oder am 22. Januar statt. Eine Terminübersicht ist hier weiter unten zu finden.
In den 12 Gemeinden sind knapp 57.000 Mitglieder zu Wahl am 5. Februar aufgerufen. Mitentschieden werden kann jedoch auch per Briefwahl. Auf diese Möglichkeit werden alle zur Wahl Aufgerufenen durch die Benachrichtigungskarten, die sie im Verlauf der nächsten Woche erhalten, aufmerksam gemacht. Die Briefwahlunterlagen können mit der erhaltenen Karte schriftlich bis zum 31. Januar bei der eigenen Gemeinde angefordert werden. Die jeweilige Adresse ist auf der Wahlbenachrichtigung vermerkt. Die Karte ist natürlich auch der Ausweis für jene, die am Wahltag vor Ort in der Gemeinde wählen möchten. Adresse und Öffnungszeiten des Wahllokales sind dort ebenfalls angegeben.
Alt-Duisburg: Salvatorkirche Innenstadt, Burgplatz neben dem Rathaus, 15.01.2012 11.15 Uhr 10.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd: Auferstehungskirche Ungelsheim, Blankenburger Straße / Ecke Sandmüllersweg, am 15.01.2012, 9.30 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh: Lutherkirche Obermarxloh, Wittenberger Straße 15, am 15.01.2012, 9.30 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Großenbaum-Rahm: Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21, 22.01.2012, 10 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Hochfeld: Pauluskirche, Wanheimer Straße 78, 22.01.2012, 11.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Meiderich: Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8, Donnerstag, 19.01.2012, 19.00 Uhr Gemeindeversammlung
Neudorf-Ost: Gemeindehaus, Wildstraße 31, 22.01.2012, 11.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Neudorf-West: Gemeindehaus, Gustav-Adolf-Straße 63–65, 22.01.2012, 9.30 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Neumühl: Gnadenkirche, Hohenzollernplatz 4, 22.01.2012, 10.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Trinitatis: Jesus-Christus-Kirche Buchholz, Arlberger Straße 8, 8.01.2012, 10.30 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Wanheim: Gemeindehaus, Beim Knevelshof 45, 15.01.2012, 10.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
Wanheimerort: Gemeindehaus, Vogelsangplatz 1, 22.01.2012, 10.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Gemeindeversammlung
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03.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Trinitatis
Zentraler Gemeindegottesdienst zum Jahr der Taufe
„Ich bin getauft“ – unter diesem Motto steht der zentrale Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 8. Januar um 10:30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Straße 8 in Buchholz. Mit diesem Gottesdienst eröffnet die Kirchengemeinde Trinitatis auf Gemeindeebene das „Jahr der Taufe“, das der Kirchenkreis Duisburg für das Jahr 2012 ausgerufen hat. Das ganze Kirchenjahr wird unter dem Zitat Martin Luthers stehen: „Ich bin getauft“. Für Luther war diese Erinnerung ein Trost, auf den man sich in allen Zeiten verlassen kann. Davon wird im Gottesdienst am kommenden Sonntag die Rede sein, wie die Erinnerung an die eigene Taufe auch heute noch in Zweifel und Sorge neue Zuversicht geben kann. Den Gottesdienst leitet Pfarrerin Ute Sawatzki.
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02.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Trinitatis
Gemeindeversammlung zur Presbyteriumswahl
Am 5. Februar wählen die Kirchengemeinden im Rheinland ihre neuen Leitungsgremien, die Presbyterien. Für die Kirchengemeinde Trinitatis sind 17 Mitglieder in drei Listen aus insgesamt 20 Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen. Für den Gemeindebereich Buchholz sind 8 Plätze zu besetzen, ebenfalls 8 Plätze stehen dem Bereich Wedau-Bissingheim zur Verfügung. Eine dritte Liste besteht aus Mitarbeitenden der Gemeinde, denen 1 Platz im Presbyterium vorbehalten ist. Die Kandidierenden stellen sich vor auf einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 8. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst ab etwa 12:00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Straße 8 in Buchholz.
Gewählt wird am 5. Februar in den Gemeindehäusern Buchholz und Wedau im Anschluss an die Gottesdienste. Die Wahllokale schließen um 16:00 Uhr. Alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder erhalten in den nächsten Tagen eine schriftliche Wahlbenachrichtigung. Briefwahl kann beantragt werden. Die Anträge dazu müssen bis zum 31. Januar eingegangen sein. Aktuelle Informationen zur Wahl sind auf der Webseite der Gemeinde zu finden: http://www.trinitatis-duisburg.de/ .
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02.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Silvester-Orgelkonzert in der Salvatorkirche
Die Kuhn-Orgel der Salvatorkirche; Foto: privat
Zum traditionellen Silvester-Orgelkonzert lädt die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 31. Dezember um 23 Uhr in die noch weihnachtlich geschmückte Salvatorkirche ein. Zu hören sein werden Weihnachtschoräle von J.S. Bach sowie Bach-Bearbeitungen vom Komponisten-Jubilar des Jahres, Franz Liszt. Nach dem „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ von Humperndinck klingt das Konzert mit dem monumentalen Finale der 6. Orgelsymphonie von Charles-Marie Widor aus. Nach Worten zum Übergang ins neue Jahr durch Pfarrer Peter Krogull schließen sich um Punkt 0.00 Uhr die „Organ-Fireworks“ mit Klängen aus der „Nussknacker-Suite“ von Tschaikowsky an. Interpret des Abends ist Organist Christian Gerharz.
Er war Student in der Orgelklasse von Prof. Sieglinde Ahrens an der Folkwang-Hochschule in Essen. Dort legte er 1995 sein A-Examen ab. Anschließend studierte er an der Musikhochschule Köln bei Prof. J. Geffert. Zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Jon Laukvik, Guy Bovet und Harald Vogel runden seine Ausbildung ab. 2001 war er zweiter Preisträger beim „Internationalen Hermann-Schroeder-Wettbewerb“. Der Eintritt zum Konzert beträgt einheitlich 10 Euro auf allen Plätzen, darin enthalten ist ein Glas Sekt. Die Abendkasse öffnet um 22.30 Uhr.
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23.12.2011,
RS
Wanheimerort
Weihnachtsgottesdienst „Fürchte Dich nicht!“ mit Jazz-Professorin Ilse Storb
Schon letztes Jahr waren sie zu Heiligabend in Wanheimerot: Ilse Storb und Jürgen Koch (rechts).
Wer kennt sie nicht - Ilse Storb, die einzige Jazzprofessorin Europas. „Ich bin mit der Musik verheiratet!“ sagt sie immer wieder. Sie gründete das international renommierte Jazz-Labor an der Uni Duisburg. Mit ihrem Temperament und ihrer Lebensfreude begeisterte sie Generationen von Menschen für den Jazz. Musik ist für sie Lebensform – Lebensausdruck. Furchtlos setzte sie sich weltweit für die Musikpädagogik und Friedensarbeit ein. Jetzt befindet sie sich im Unruhestand auf Kongressen, Konzerten, Lesungen und versucht immer wieder Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Oft ist sie dabei gemeinsam mit dem Baritonsaxophonisten Jürgen Koch unterwegs.
So auch am Heiligen Abend in der Evangelischen Gnadenkirche, Duisburg-Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1. Der Gottesdienst zur Christnacht beginnt um 22.30 Uhr: mit Musik von und mit Ilse Storb, Klavier, Jürgen Koch, Baritonsaxophon und Friedrich Werkshage, Orgel.
„Fürchte dich nicht!“ Diese himmlische Botschaft der Engel will uns in dieser Nacht begleiten – will in unser Leben kommen. Will uns in die Gegenwart Gottes mit hinnehmen, der in dieser Heiligen Nacht in unsere Welt kommt. Gedanken, Texte, Impressionen und natürlich Musik sind vorbereitet von einem Team. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht noch die Möglichkeit gemeinsam bei Glühwein und weihnachtlichem Gebäck ins Gespräch zu kommen. Die Leitung des Gottesdienstes hat Pfarrer Jürgen Muthmann.
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16.12.2011,
RS
Musikalische Stafette durch die Kirchenkreise
Start in Duisburg am 4. Nobember 2012
Gesamtprogramm Musikstafette zum Download - einfach auf das Bild klicken.
Auftakt ist punktgenau am 1. Januar: Die kirchenmusikalische Stafette 2012 durch die 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) startet mit dem Neujahrsgottesdienst in Solingen.
Die Stafette ist der rheinische Beitrag zum Themenjahr Kirchenmusik in der Reformationsdekade bis 2017. Sie wird sich mit der EKD-Stafette "366+1 Kirche klingt" kreuzen: Diese kommt am 4. März in Saarbrücken ins Rheinland und verlässt es wieder nach dem 17. März in Koblenz. Zwei Wochen lang verflechten sich die EKD- und die landeskirchliche Stafette, die im ganzen Jahr 2012 alle 38 Kirchenkreise der rheinischen Kirche durchläuft. Das Programm für die Stafette steht hier als Download bereit - klicken Sie bitte einfach auf das Bild.
In den Kirchenkreis Duisburg kommt die Musikstafette am 4. November 2012. Das Programm sehen Sie weiter unten.
Sonntag, 4. November 2012, 11 Uhr
Evangelisches Matthias Claudius Gemeindehaus, Essenberger Strase 246, 47059 Neuenkamp
Chormusik im Gottesdienst
Kirchenchor Neuenkamp
Leitung: Hanne Hoffmann
Sonntag, 4. November 2012, 16 Uhr
Friedenskirche, Duisburger Strase 174, 47166 Duisburg
Joseph Haydn: Die Schöpfung – Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Kantorei der Friedenskirche
Solisten
Orchester: Vielharmonie Dusseldorf
Leitung: Tiina Marjatta Henke
Eintritt: 17, 14, 10 Euro, Kartentelefon: 0203 490579
Montag, 5. November 2012, 19 Uhr
Friedenskirche, Duisburger Strase 174, 47166 Duisburg
Orgel-Wunsch-Konzert
Sie wahlen aus einer Liste von 20 Orgelstucken Ihren „Ohrwurm“
Orgel: Gundula Heller, Tiina Marjatta Henke, Volker Nies, Reiner Winzen, u. a.
Dienstag, 6. November 2012, 18 Uhr
Pauluskirche Hochfeld, Wanheimer Strase 78, 47053 Duisburg
Evergreens aus Film und Musical für Akkordeon
Silvester Pece (Akkordeon)
Mittwoch, 7. November 2012, 19 Uhr
Versohnungskirche, Lauenburger Allee 23, 47269 Duisburg
Musik und Texte zur Nacht
Kantorei Grossenbaum
Flotenkreise und Posaunenchore Grossenbaum und Neudorf-West
Leitung: Annette Erdmann und Volker Nies
Donnerstag, 8. November 2012, 19 Uhr
Christuskirche Neudorf-West, Neudorfer Markt 22, 47057 Duisburg
Dem Zufall Raum geben …
Vokale und instrumentale Improvisationen mit Solisten und Ensembles
Koordination: Volker Nies
Freitag, 9. November 2012, 19 Uhr
Lutherkirche Obermarxloh, Wittenberger Strase 15, 47167 Duisburg
Singin’ Songs!
Julia Starschinova and Friends
Samstag, 10. November 2012, 18 Uhr
Friedenskirche Hamborn, Duisburger Strase 174, 47166 Duisburg
Evensong
Evangelischer Kirchenchor Obermeiderich
Kantorei Grossenbaum
Kantorei der Friedenskirche Hamborn
Kirchenchor Trinitatis
Kantorei Duissern
Evangelischer Kirchenchor Ruhrort-Laar
Musikprojekt Neudorf-Ost
Kirchenchor Neuenkamp
Sonntag, 11. November 2012, 10.30 Uhr
Kirche am See, Am See 8, 47279 Duisburg
Gottesdienst zur Friedensdekade
Gospelchor Trinitatis
Leitung: Mechthild Duhr-Knodler
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16.12.2011,
RS
Christophoruswerk
Jubilare mit Kronenkreuz geehrt
Weihnachtsfeier im Duisburger Christophoruswerk; Foto: Bernd Neuwald
Der feierliche Rahmen der Weihnachtsfeier wird traditionell genutzt, um langjährigen Mitarbeitenden des Evangelischen Christophoruswerkes für ihren täglichen Einsatz und ihr persönliches Engagement in der Altenpflege in Duisbur zu danken. Besondere Aufmerksamkeit erfahren die Mitarbeitenden, die auf eine 25-jährige Zugehörigkeit zur Diakonie zurück blicken können. Sie erhalten neben einer Laudatio auch das goldene Kronenkreuz der Diakonie verliehen. In diesem Jahr waren dies: Johanna Bohnes, Marlene Ebert, Werner Kowarsch, Heike Kress-Plaßmann, Brigitte Lembke, Greta-Lili Lorek, Andrea Macpohl, Vera Mantke, Christa Smolka, Claudia Wohlgemuth und Sabine Wulf.
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15.12.2011,
Bild und Text: Bernd Neuwald
Sachspenden erwünscht
Bahnhofsmission packt Weihnachtspakete
Bodo Gräßer (rechts) und Mitarbeitende schmücken den Weihnachtsbaum in der Bahnhofsmission Duisburg. Foto: Merkelt
Der Weihnachtsbaum steht schon in der Duisburger Bahnhofsmission. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter hängen gerade die letzten Kugeln auf, aber Missionsleiter Bodo Gräßer ist noch achtzig Päckchen vom Heiligen Abend entfernt. „Wir möchten jedem, der am 24. Dezember unterwegs ist und bei uns vorbeischneit, ein kleines Geschenk mitgeben“, sagt Gräßer „ und um das hinzukriegen, sind wir auf Sachspenden angewiesen.“ Er zählt seine Wünsche auf. Weihnachtssüßigkeiten, Kaffee, Tee, Zucker, Milchpulver wären schön, aber auch Pflegemittel, wie Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten und Kämme werden gern genommen und wandern in die Päckchen für Bedürftige. Bis zum 22. Dezember wird noch gepackt und man kann Spenden in der Bahnhofsmission abgeben.
Gräßer und sein Team haben auch einen speziellen Wunsch. „Unser Soda-Streamer hat leider den Geist aufgegeben, das war so ein Gerät für Dreißig-Liter-Kartuschen, wie man es früher bei den Stadtwerken kaufen konnte. Da wir noch einige gefüllte Kartuschen haben, wäre es toll, wenn wir ein gebrauchtes Ersatzgerät bekämen. Vielleicht hat ja noch jemand eins im Schrank, das er uns zur Verfügung stellen würde,“ so Gräßer hoffnungsvoll. Weihnachtszeit ist Reisezeit, seit Josef damals mit Maria in Nazareth den nächsten Esel nach Bethlehem nahm. Auch heute sind zu den Feiertagen viele Menschen unterwegs zu ihren Verwandten. Für ganz junge, ältere, schwangere oder behinderte Reisende bieten die Bahnhofsmissionen Umsteigehilfen und Begleitservice an. Allerdings sollte man sich möglichst einige Tage vor der Reise bei der Mission anmelden, damit die Mitarbeiter trotz Hochkonjunktur allen Anfragen gerecht werden können.
Bahnhofsmission Duisburg
Mercatorstraße 17 im Hauptbahnhof Duisburg
47051 Duisburg
Tel.: 0203 / 333 967
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15.12.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Zeit schenken im Advent
Wichtelaktion in Duissern
Dorothee Wouda, Theo Heisterkamp, Gudrun Klatt und Pfarrer Stefan Korn besprechen im gemütlichen Cafe Notkirche die Wichtelbesuche besprechen (v.l.). Foto: Merkelt-Rahm
Im Advent öffnen sich in Duissern die Wohnungstüren vieler älterer Menschen für Besuchswichtel aus der evangelischen Gemeinde. Die Idee, alten, kranken oder einsamen Menschen im Advent etwas Zeit zu schenken, stammt erst aus dem letzten Jahr. Diesmal sind schon dreiundzwanzig ehrenamtliche Besucher aus dem Pfarrbezirk Lutherkirche dabei, die etwa sechzig Besuche machen. Ausgestattet sind sie mit einem Ausweis der Gemeinde und einem kleinen, selbst gebackenen Kuchen als Wichtelgabe.
Wichtel haben es nicht immer leicht - Laura Fischer bekam gleich bei ihrem ersten Besuch eine harte Nuss zu knacken. „Sie sind aber die falsche Dame“, teilte der alte Herr ihr an der Haustür enttäuscht mit, „und außerdem habe ich nur eine halbe Stunde Zeit.“ Fischer ließ sich nicht entmutigen und nach der ersten halben Stunde war das Gespräch noch lange nicht zu Ende.
Manche Besuche haben mit Adventsfreude nichts zu tun: Theo Heisterkamp besuchte zwei Männer, die beide vor Kurzem ihre Partnerin verloren hatten. „Die haben sich so manches von der Seele geredet“, sagt er nachdenklich. Andere „Bewichtelte“ möchten gerne etwas zurückgeben. „Bringen sie bitte keinen Kuchen mit“, teilte eine Dame beim telefonischen Vorgespräch mit, „ich werde uns leckere Plätzchen backen“. Einige haben so viel zu erzählen, dass sie ihren Wichtel gar nicht mehr gehen lassen wollen.
Eine spezielle Überraschung wartete auf Dorothee Wouda. Die Frau, die sie besuchen sollte, wohnte in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter. „Es war ein bisschen so, als käme ich nach Hause, da ist zwischen uns sofort eine besondere Nähe entstanden“, sagt sie.
Monika Philipp-Korn vom Seniorentreff koordiniert die Wichteleinsätze und versucht, passende Besuchspaare zusammenzustellen. Dabei kommen auch die Schülerpraktikanten vom Steinbart-Gymnasium zum Einsatz, die als „Miniwichtel“ die erwachsenen Besucher begleiten. „Ich sehe das nicht nur als Arbeit“, sagt Philipp-Korn, „als wir die Kuchen für die Wichtelgeschenke gebacken haben, bin ich selber auch so richtig in Adventsstimmung gekommen.“
Zum Ende der Adventszeit werden sich alle Besuchswichtel im Café Notkirche treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Gudrun Klatt fasst schon vorab zusammen, was ihr die Adventsbesuche bedeuten: „Ich werde erwartet und ich komme an.“
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13.12.2011,
Text und Bild: Sabine Merkelt-Rahm
Wenn du ins Wasser gefallen bist, musst du schwimmen lernen
Gottesdienst zur Menschenrechtslage an den Außengrenzen der EU
Pastor Marc Kadima von der Ministere de la parole du soir, einer afrikanischen Gemeinde aus Duisburg, mit Chormitgliedern seiner Gemeinde im Gottesdienst in der Salvatorkirche. Foto: Esther Merkelt
„In Afrika haben wir ein Sprichwort: <<Wenn du ins Wasser gefallen bist, musst du schwimmen lernen>>. So erging es mir. Ich bin als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Mein Abschluss konnte hier nicht anerkannt werden, alles, was ich in meiner Heimat gelernt hatte, wurde für nichtig erklärt. Ich musste noch einmal ganz von vorne beginnen“, Pastor Marc Kadima hält kurz inne, „ich wohnte damals in einem Asylheim mit drei Fremden in einem Zimmer auf zwanzig Quadratmetern. Genug Ruhe zum Beten fand ich nur in der Kirche, in Salvator.“
Kadimas Geschichte ist gut ausgegangen, er hat in Deutschland sein Abitur nachgeholt, eine Ausbildung gemacht, anschließend studiert und arbeitet in einem guten Job. Mittlerweile hilft er anderen Menschen. So „gut“ ergeht es jedoch nicht allen. Im diesem Jahr sind fast 2000 Flüchtlinge auf dem Weg aus ihrer Heimat nach Europa gestorben. Sie sind im Meer ertrunken, verhungert oder verdurstet. „Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden“ sagt Dr. Wolf-Dieter Just von der Evangelischen Fachhochschule Bochum (EFH).
Aus dieser Situation heraus gab Just den Anstoß für einen besonderen Gottesdienst unter dem Thema „Kein Raum in der Herberge Europa?“ in der Salvatorkirche. Am dritten Advent, genau einen Tag nach dem „Tag der Menschenrechte“, sollte den Flüchtlingen, die auf ihrem Weg nach Europa umkamen, gedacht werden. Seine Motivation für diesen Gottesdienst beschreibt Just so: „Ich habe selbst viereinhalb Jahre lang in Kenia gelebt, zur Zeit lehre ich meinen Studenten Sozialethik, die Flüchtlingsproblematik ist mir ein persönliches Anliegen“.
Den Gottesdienst gestalteten u. a. Pfarrer Peter Krogull von der Evangelischen Gemeinde Alt-Duisburg, Pastor Marc Kadima von der Ministere de la parole du soir, einer afrikanischen Gemeinde aus Duisburg und Mitglieder einer freikirchlichen Gemeinde. Die Predigt hielt Just zum Thema „Der Mensch als Ebenbild Gottes“. Anhand eines Auszugs aus der Schöpfungsgeschichte betonte er, der Mensch habe in der Bibel den Auftrag bekommen, die Schöpfung zu bewahren und zu verwalten. Diese Aufgaben müssten die Europäer auch innerhalb der politisch angespannten Flüchtlingsdebatte ernst nehmen und sich im Sinne der Menschenrechtsverordnung für die Rechte der Flüchtlinge einsetzten.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Rahmen des Kirchencafés ein moderiertes Gespräch zum Thema. Rund 25 Interessierte diskutierten gemeinsam mit Dr. Just, Pfarrer Krogull und Kirchenrat Rafael Nikodemus, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten es gebe. Das Thema Kirchenasyl weckte dabei kontroverse Meinungen. Zwar waren sich alle einig, dass etwas getan werden müsse, einen allgemeinen Entschluss jeder Gemeinde zum Thema Kirchenasyl hielten aber nicht alle für eine Lösung. So gab Werner Helmich zu bedenken, die Asylfrage sei der falsche Ansatzpunkt, da es sinnvoller wäre den Menschen in ihrer Heimat zu helfen, um sie gar nicht erst zu Flüchtlingen werden zu lassen. Dem Gedanken stellte Birane Gueye entgegen, dass es eine Aufgabe der Kirche sei, eben die Menschen zu unterstützen, die akut Hilfe bräuchten und das wären nun einmal die Menschen, die illegal in Deutschland wohnten und in Autos schlafen müssten; diese könnte man nicht auf politische Schachzüge verweisen. Er machte abschließend noch einmal sehr deutlich, wie aktuell die Problematik sei und dass es durchaus Menschen wie ihn gebe, die Helfen wollen, dass die Kirche aber eine Art Struktur für diese Helfer bieten müsse.
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13.12.2011,
Text und Bild: Esther Merkelt
Schöne Bescherung
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen November 2011
Superintendent Armin Schneider; Foto: privat
Schöne Bescherung“. Unter dieser Überschrift kommentiert die Kampagne „Ich will arbeiten“ die Duisburger Arbeitsmarktzahlen vom November. „Wir meinen das bewusst doppeldeutig“, erläutert Superintendent Armin Schneider. „Es ist natürlich wirklich ein Grund zur Freude, dass die Zahl der Arbeitslosen in unserer Stadt zum ersten Mal seit drei Jahren wieder unter 30.000 gefallen ist.“ Auf der anderen Seite gebe es in Duisburg weiterhin über 24.000 Menschen mit Vermittlungsschwierigkeiten, bei denen sich der Rückgang der Erwerbslosigkeit insgesamt so gut wie gar nicht bemerkbar mache.
„Und gerade bei denen, die am meisten benachteiligt sind, holt die Bundesregierung nun zum Kahlschlag aus“, kritisiert Diakonie-Geschäftsführer Sieghard Schilling. „Hatte das Jobcenter vor einem Jahr 66 Millionen Euro zur Verfügung, sind es in diesem Jahr noch 40,8 Millionen und im nächsten nur 35,5 Millionen.“ Genauso problematisch wie die Halbierung der Gelder seien aber, so Schilling, die neuen strikten Vorgaben aus Berlin zur Verwendung: Die Mittel für eine öffentlich geförderte Beschäftigung sind in Duisburg bei knapp 14.000 Langzeitarbeitslosen auf höchstens 1.000 Plätze gedeckelt.
Für Armin Schneider ist klar, was das bedeutet: „Da können in Duisburg noch so viele Langzeitarbeitslose vorsprechen, da kann das Duisburger Jobcenter noch so oft beweisen, dass es 9 von 10 Menschen mit komplizierten Problemlagen betreut: viele Tausende von Bürgern bleiben ohne jedes Angebot. Eine schöne Bescherung – im anderen Sinne.“
Näheres zur Arbeitsmarkskampagne der Evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg unter www.ichwillarbeiten.net.
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07.12.2011,
RS