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    Der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit e. V. veranstaltet am Dienstag, 31. Mai 2016, mit den ortsansässigen Partnern in Duisburg-Hochfeld das vierte Immendaler Parkfest am „Blauen Haus“ an der Sedanstr. 64. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr bieten der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit e.V., das städtische Familienzentrum Immendal, das Streetworkteam Hochfeld, die Internationale Initiative Hochfeld e.V., die AWO Tagesgruppe und der Stadtteiltreff Hochfeld gemeinsam vor Ort für Kinder und Familien allerlei Aktivitäten und Mitmachangebote. Die Kinder können sich beispielsweise schminken lassen, Stockbrot backen, Kerzengläser basteln oder ihre Geschicklichkeit bei unterschiedlichen Spielen testen. Außerdem können sie Akrobatik sowie Zumba erleben und natürlich auch dabei mitmachen. Für ganz Sportliche wird Kistenklettern mit Unterstützung durch den Kletter-Verein Duisburg e.V. angeboten. In der Zwischenzeit haben die Eltern und interessierte Besucher die Möglichkeit, sich über die Angebote der Institutionen zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und dabei einen Kaffee zu trinken. Die Zusammenarbeit der sechs unterschiedlichen Einrichtungen am Immendal hat mittlerweile schon eine lange Tradition. Jede für sich bietet Familien, Kindern und Jugendlichen spezifische Hilfeleistungen, Bildungs- und Förderangebote sowie Freizeitmöglichkeiten. Alle Einrichtungen des Immendaler Netzwerks werben gemeinsam für eine wertschätzende Haltung allen kleinen und großen Menschen gegenüber, für Toleranz, gesellschaftliche Vielfalt und eine gute Nachbarschaft.

    Die Internationale Initiative Hochfeld e.V. arbeitet seit 43 Jahren im Stadtteil Duisburg-Hochfeld. In zwei Ladenlokalen auf dem Immendal gibt es ein vielseitiges Angebot für Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils wie Förderkurse, Hausaufgabenhilfe für Kinder oder Treff-, Begegnungs- und Informationsmöglichkeiten sowie Integrationskurse für Frauen. Träger der Arbeit sind das Diakonische Werk Duisburg und die Gralakademie e.V. in Mülheim.

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    „Historisch wertvoll“, so kann man schon im Vorfeld den Neumühler Film- und Ansichten-Nachmittag bezeichnen, der am Sonntag, 29. Mai, in der Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz, alte und neue Neumühler gleichermaßen begeistern wird. Auf den Weg gebracht wurde der Filmnachmittag vom Heimatverein Hamborn und seinem Vorsitzenden Jörg Weißmann. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten. Und die kommt der traditionsreichen KG Blau-Weiß Neumühl Die Pils-Sucher zugute, die nicht nur den jährlichen Rosenmontagszug durch den Stadtteil organisieren und finanzieren, sondern in vielerlei Hinsicht den Stadtteil in Bewegung halten. Als ihr Karnevalsbus Vandalismus zum Opfer fiel, haben Weißmann und seine Heimatverein-Freunde sofort reagiert und die Benefizveranstaltung initiiert, worüber die Pils-Sucher-Vorsitzende Inge Hanßen und ihr engagiertes Team dankbar sind. Und die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl ist gerne Gastgeber dieser Veranstaltung am 29. Mai und stellte ihre Kirche am Markt zur Verfügung. Begonnen wird um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen zu zivilen Preisen, und um 16 Uhr werden in einem von Gisela Schröder und Thorsten Fischer zusammengestellten Film über 200 historische Fotos und Ansichtskarten aus dem Archiv von Jörg Weißmann präsentiert, erläutert und dokumentiert, die zu einem großen Teil noch nie zuvor gezeigt wurden.

    Es geht um die Morians Mühle und die Entstehung Neumühls, um die Blütezeit des Bergbaus mit den Schächten I, II und III, die Neumühler Prachtstraßen mit Kneipen, Geschäften, dem Kasino und dem Stielmuspark, und natürlich um die Zechenhäuser. Vielen Neumühler werden Augen, Ohren und Herz überlaufen. Jeder ist herzlich willkommen. 

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    Zum 700. Geburtstag der Salvatorkirche steht das Duisburger Gotteshaus in diesem Jahr ambitionierten Hobbyfotografen als Modell zur Verfügung. Profi-Fotografin Bettina Engel-Albustin und Michael Adamitzki laden mit Assistent Michael Kühler zu zwei Fotoworkshops in die Stadtkirche neben dem Rathaus ein. In den jeweils vierstündigen Kursen geht es um Architekturfotografie und die besondere Herausforderung, in einer alten gotischen Kirche mit dem vorhandenen Licht zu fotografieren. Die Profis zeigen dabei mit praktischen Tipps, was für ein gutes Foto notwendig ist. Klicken werden die Auslöser aber auch bei der Lichtmalerei: Durch Langzeitbelichtung und eine bewegte Lichtquelle entstehen kleine Kunstwerke, die durch die Leuchtspuren dem bekannten Hintergrund eine völlig neue Wirkung geben. Mit der Lichtmalerei kommt der Workshop dem Motto des Kirchenjubiläums „Denkmalanders“ besonders nahe. Einen Workshop gibt es Samstag, 11. Juni 2016 von 10 bis 14 Uhr, den zweiten am Sonntag, 12. Juni 2016 von 12 bis 16 Uhr. Interessierte sollten 55 Euro für den Kurs einplanen und ihre digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Objektiven und Stativen mitbringen. Informationen zur notwendigen technischen Ausstattung gibt es im Internet unter www.fotoagentur-ruhr-moers.de/workshops. Anmeldungen sind bis zum 8. Juni 2016 telefonisch (0172 4933338) oder per Mail an engel@fotoagentur-ruhr.de möglich; die Teilnehmerzahl je Kurs ist auf acht Personen begrenzt. Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen des Kirchenjubiläums gibt es im Internet unter http://www.salvatorkirche.de/.

     

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    Musik von Klassik bis Jazz und eigene Kompositionen bietet das „Duo Grace“ am Sonntag, 29. Mai 2016 in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße, Ecke Wanheimer. Anna Berezhny am Klavier und Alexander Berezhny mit Klarinette, Saxophon und Querflöte begeistern nicht nur beim Vortrag klassischer Musikstücke, sondern beeindrucken auch durch eigene Kompositionen. Sie spielen und singen zudem selbst vertonte Psalmen und bringen die alten biblischen Lieder auf neue Weise zu Gehör. Das Konzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

    Alexander und Anna Berezhny sind professionelle Musiker und Musiklehrer. Anna Berezhny ist Absolventin der Musik-Fachhochschule zu Kiew („mit Auszeichnung“). Danach studierte sie an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Prof. Thomas Hufschmidt und Peter Walter Jazzpiano. Ihr Mann Alexander schloss die Fachhochschule für Musik in Kiew ebenfalls mit Auszeichnung ab. Bei Hugo Read studierte er an der Folkwang-Hochschule Jazzsaxophon. Im Abschlusskonzert bekam er die Bestnote „sehr gut“.Die beiden begeistern nicht nur beim Vortrag klassischer Musikstücke aus der Tradition der Klezmermusik, sondern beeindrucken durch eigene Kompositionen, speziell ihre Jazz-Variationen zu Psalmen mit Saxophon/Klarinette/Flöte und Keyboard. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.berezhny.de/Duo-Grace.

     

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    Der Förderverein „pro doMMo“ lädt wieder zu einem Konzert in die evangelische Kirche Meiderich, Auf dem Damm 8 ein. Diesmal steht am Sonntag, 29. Mai 2016 für die Zuhörer eine Reise durch die Welt von Musical, Pop, Klassik und Besinnlichem auf dem Programm.

    Die Reiseleitung übernimmt das Frauenvocalensemble „Femme Chorale“ mit den „Restroomsingers“, die bei der „Harmonie der Sinne“ – so der Titel des Konzertes – als Gäste mitwirken. Dass beide Ensembles miteinander harmonieren, haben sie bereits bei einem gemeinsamen Auftritt bewiesen. Schließlich stehen auch beide unter der Leitung von Musikdirektor Axel Quast. Konzertbeginn ist um 17 Uhr, der Einlass um 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang kommen Meidericher Kirche zugute, denn der Förderverein „pro doMMo“ unterstützt die evangelische Kirchengemeinde Meiderich bei der Finanzierung der neuen Fenster.

    Zur Internetseite des Fördervereins

     

     

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    Das Evangelische Christophoruswerk hat nach 18-monatiger Bauzeit  das „Seniorenzentrum Röttgersbach“ in einem Festakt am „Internationalen Tag der Pflege“ seiner Bestimmung übergeben. 72 Menschen werden hier ihr neues Zuhause im neuen Konzept der „Hausgemeinschaften“ finden.

    Bei der Schlüsselübergabe durch die Vorstände des Christophoruswerkes Christofczik und Stoll und den Vorsitzenden des Verwaltungsrates Poestgens an die Einrichtungsleiterin Michaela Welles, war die Freude über das Ergebnis allen Schaffens spürbar.

    Oberbürgermeister Sören Link betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Christophoruswerkes für Duisburgs Pflegelandschaft. Insbesondere das Thema Demenz sei noch viel zu oft ein Tabu. Hier sei das Christophoruswerkes ein Vorreiter, denn z.B. das Demenzcafé „Tagesstübchen“ als Duisburgs umfassendstes und eines der ersten Angebote in Duisburg diese Art überhaupt helfe sehr, das Thema aus der Tabuzone zu holen und den Betroffenen und ihren Angehörigen eine Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben der Stadt zu ermöglichen.

    Wilfried Stoll, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerkes unterstrich die architektonische Herausforderung für das neue Seniorenzentrum, denn alles Planen sei den Bedürfnissen der Bewohner unterzuordnen. Das garantierte Recht der Bewohner auf Selbstbestimmung, individuelle Lebensgestaltung und soziale Teilhabe sei Basis für alles Tun und Lassen. Ein solches Gebäude sei immer auch Funktionsträger und diene im besten Fall den Menschen, die darin wohnen und arbeiten.   

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    Daniel Brandl studierte Cello und Gitarre am Konservatorium in Arnheim und durchreist seit seinem Abschluss die vielen Welten der improvisierten Musik. Im Januar 2016 veröffentlichte er sein neues Album "Solo II", das mit außergewöhnlicher Spielweise auf dem Cello den Verbindungen von Jazz und Klassik auf den Grund geht. Am Sonntag, 22. Mai 2016 präsentiert er es um 15 Uhr in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Str. 78. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten.

     

     

     

     

     

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    Stricken, einmal anders - Marion Siepermann aus Mülheim an der Ruhr hat über jahrzehntelange Liebe zu Handarbeiten und verschiedenen handwerklichen Techniken ihre Leidenschaft für handgestrickte Bilder entdeckt. Vorlagen sind Motive aus der Natur, die teils naturnah als auch abstrakt dargestellt werden. Die Farbgestaltung entsteht durch das Mischen von vielen verschiedenen Garnen, ähnlich der Malerei. Eine Auswahl ihrer Bilder stellt sie bis zum 26. Juni 2016 im evangelischen Gemeindezentrum Auferstehungskirche, Sandmüllersweg 31, aus. Eröffnet wird die Ausstellung, die den Titel „Farben der Natur“ trägt, am Sonntag, 22. Mai 2015 um 10.30 Uhr. Kunstinteressierte können dann mit der Künstlerin gerne ins Gespräch kommen. Bereits der Gottesdienst um 9.30 Uhr wird ihre Werke thematisch aufgreifen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, die Exponate sind montags bis freitags von acht bis 16 Uhr zu besichtigen - über den Eingang des Familienzentrums Blankenburger Str. 104.

     

     

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    Der Duisburger Stadtteil Neumühl wird einziger Ort in Deutschland für ein bahnbrechendes Projekt. „Kitchen on the Run“ bringt Geflüchtete und Beheimatete in ganz Europa am mobilen Küchentisch zusammen und kocht vom 17. Mai bis 10. Juni in Duisburg-Neumühl.

    Erstmals reist ein Flüchtlingsprojekt durch ganz Europa und verbindet Geflüchtete und Einheimische über alle Grenzen hinweg. Die mobile Wohnküche Kitchen on the Run machte sich seit März bis August 2016 auf den Weg von Italien, über Frankreich, Deutschland und die Niederlande nach Schweden und bleibt in jedem Land für vier Wochen an einem Ort. Täglich bietet der Küchencontainer 15 bis 20 Geflüchteten und Beheimateten Raum und Gelegenheit, in einer heimeligen Atmosphäre gemeinsam zu kochen, zu essen und sich auszutauschen. Im Laufe der Reise hatten Ahmed und Giovanni im März in Bari gemeinsam Lasagneplatten ausgerollt und Lieke und Yasmin werden im Juni in Deventer zusammen Tabouleh und Hummus zubereiten. Insgesamt sollen sich mehr als 2.000 Menschen am Küchentisch begegnen.

    Vom 17. Mai bis zum 10. Juni 2016 stoppt die rollende Küche in Duisburg. Partnerorganisation vor Ort ist die Evangelische Kirchengemeinde Neumühl, die den Container auf dem Gelände der Gnadenkirche am Hohenzollernplatz im Stadtteil Neumühl beherbergt. Von Montag bis Freitag sollen im Küchencontainer jeden Tag etwa 20 Geflüchtete und Beheimatete zusammen kochen, essen, sich austauschen und kennenlernen. Jeden Abend gibt es ein bis Gastgeber, die das Rezept mitbringen und die Zubereitung erklären. Eingekauft wird vorab gemeinsam, die Kosten übernimmt Kitchen on the Run, so dass die Teilnahme für alle kostenlos ist. Anmelden kann man sich ab Sonntag, den 8. Mai, über das Formular auf der Webseite unter www.kitchenontherun.org/cook-with-us/.

    Das Team von Kitchen on the Run organisiert jeden Abend eine gemischte Gruppe von Teilnehmern und moderiert das gemeinsame Kochen. Gerne erteilt Pastor Michael Hüter von der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl und dem Initiativkreis Neumühler weitere Informationen unter 0203 98582930.

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    Dem Motto zum 700. Geburtstag der Salvatorkirche „denkmalanders“ wird der 25. Juni 2016 jetzt schon gerecht. Denn zum großen Auftritt in der Stadtkirche an dem Tag haben sich bereits jetzt Gruppen angemeldet, die Musik völlig unterschiedlicher Stilrichtungen spielen und singen: Klassik, Schlager, Rock, Rhythm and Blues und sogar Schlager und imposante japanische Trommeln gibt es zwischen 17 und 22 Uhr zu hören. Das Spektrum für diesen Abend will Sarah Süselbeck weiter vergrößern und sucht noch drei weitere Bands, die jeweils 20 Minuten ihre eigene Musik spielen möchten und möglichst aus dem Rahmen fallen: „Vom Punk und Rap bis zur Musik auf Wassergläsern ist alles drin“, so die Pfarrerin. Wer sich bewerben will, meldet sich bei ihr spätestens bis zum 3. Juni 2016 (Tel.: 0203 / 71884855). Mehr Informationen zum Jubiläum und dessen Veranstaltungen gibt es im Internet unter http://www.salvatorkirche.de/.

     

     

     

     

     

     

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    Pressemitteilung Nr. 67/2016

    Mülheim/Ruhr. Ein buntes ökumenisches Fest feiern die Evangelische Kirche im Rheinland und der Kirchenkreis An der Ruhr unter dem Motto „beGeistert 2016 – Weite wirkt“ am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016, im Stadthallengarten in Mülheim an der Ruhr. Dazu werden zahlreiche ökumenische Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Mitglieder der Kirchenleitungen von zwölf europäischen und außereuropäischen Partnerkirchen kommen auf Einladung der rheinischen Kirche zum Mülheimer Pfingstfest. Auch zahlreiche Partnerschaftsgruppen aus Kirchenkreisen und Kirchenkreisen beteiligen sich am Programm.

    Das Fest im Mülheimer Stadthallengarten ist der rheinische Höhepunkt der Kampagne „Weite wirkt“, mit dem die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche im Jahr vor dem Reformationsjubiläum 2017 an die Folgen der Reformation für die Kirchen weltweit erinnern. Schirmherrin ist Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die auch am Pfingstfest teilnehmen wird. Seit 2008 widmen die evangelischen Kirchen in Deutschland jedes Jahr in der Reformationsdekade einem besonderen Thema. In diesem Jahr geht es um die „Reformation und die Eine Welt“.

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    „Auf die Plätze, fertig, los!“ hieß es am vergangenen Sonntag pünktlich um 12 Uhr auf dem Gelände des Kneipp-Verein Duisburg e. V. Rund zwanzig Jungen und Mädchen des evangelischen Familienzentrums Duisburg-Wanheim, das auch als Kneipp-Kindergarten zertifiziert ist, gingen für den diesjährigen Sponsorenlauf an den Start und liefen Runde für Runde für den eigenen, guten Zweck.

    Zuvor sammelten die Kinder fleißig Sponsoren, die für jede gelaufene Runde einen Geldbetrag an den Kindergarten spendeten. Viele dieser Sponsoren standen am Feldrand, klatschten und feuerten die kleinen Läufer an. Motivation, Ehrgeiz und vor allem Freude standen den Kindern ins Gesicht geschrieben. So liefen zwei Mädchen Hand in Hand ihre Runden, ein Junge begleitete seinen kleinen Bruder und feuerte ihn an und auch so manches Großelternteil ließ sich von der Bewegungsfreude der Kleinen anstecken und schloss sich dem Enkelkind für ein paar Runden an. Und während so manches Kind nur eine kleine Verschnaufpause einlegte, suchten die anderen kleinen Sportler schon emsig in den bereitgestellten Kartons nach der passenden Prämie. Stofftiere, Malbücher, Spielzeugautos, Buntstifte oder Softbälle konnte der Elternrat des Kindergartens als Trophäen bei der Sparkasse Duisburg, der Metro Mülheim, dem ADAC sowie der TARGOBANK organisieren. Von der BKK VBU zur Verfügung gestellte Äpfel und Bananen sowie kleine Wasserflaschen dienten der Stärkung aller kleinen Sportler. Die finanzielle Stärkung durch den Sponsorenlauf erfährt der Kindergarten selbst. Alle gesammelten Sponsorengelder kommen den Kindern durch Erneuerung von Spielgeräten oder Verschönerung der Einrichtung zugute. Und auch der Elternrat der Einrichtung sieht sich gestärkt darin, im nächsten Jahr wieder kleine Läufer zur Teilnahme zu motivieren.

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 76/2016
    4. Mai 2016

    Düsseldorf. Der Feiertag "Christi Himmelfahrt" müsste eigentlich im Trend liegen, steht der Himmel doch für ein Sehnen nach Glück, nach Liebe, nach Frieden. Doch außer den Menschen, die sich zu den Gottesdiensten versammeln, wüsste kaum noch jemand etwas mit diesem Feiertag anzufangen, sagt Präses Manfred Rekowski zum morgigen Himmelfahrtstag. Schon längst habe dieser Tag jenseits des christlichen Glaubens ein handfestes Eigenleben als Vatertag mit seinen Bollerwagen und einer Grundausstattung an Getränken entwickelt.

    Dabei erinnerten sich Christinnen und Christen am Feiertag "Christi Himmelfahrt" daran, dass sie mit beiden Füßen fest auf der Erde stehen und zugleich von Gott im Geist geleitet an einer großen Vision festhalten: Friede soll mit euch und unter euch sein. Nicht wenige Menschen behaupteten angesichts des Terrors des „Islamischen Staats“, der durch Selbstmordattentate den Himmel auf Erden erzwingen will, allerdings, dass unsere Welt ohne den Himmel, ohne Religion, eine friedlichere und bessere wäre.

    Christi Himmelfahrt rufe dagegen ins Bewusstsein, dass sich Himmel und Erde in dieser Welt berühren können, nämlich dort, "wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden, und neu beginnen, ganz neu", wie es in einem neueren Kirchenlied heißt. Wie zum Beispiel der durch die Finanzkrise in Griechenland arbeitslos gewordene Techniker, den er bei einem Besuch im Flüchtlingslager Idomeni kennengelernt habe, sagt der Leitende Geistliche der rheinischen Kirche. Statt über seine Lage zu klagen, setze sich der Mann für die Flüchtlinge ein: ein Beispiel von vielen, die zeigten, „dass es ein Stück Himmel hier auf Erden geben kann“, sagt Präses Rekowski.

    Präses Manfred Rekowski hat am Tag "Christi Himmelfahrt", 5. Mai, die Sendung "Morgenfeier" im Saarländischen Rundfunk gestaltet. Sie wird um 10.04 Uhr auf SR 2 KulturRadio ausgestrahlt.

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    Am Donnerstag, 19. Mai 2016 geht es um 18 Uhr im Veranstaltungszentrum „Der kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7, im Rahmen der „Veranstaltungsreihe Fluchtursachen – Fluchtvermeidung“ um die Frage, ob der Welthandel eine Fluchtursache sein kann. Gast ist Sven Hilbig, Referent für Welthandel und globale Umweltpolitik bei Brot für die Welt. Seine Themenschwerpunkte sind die Auswirkungen europäischer Handelspolitik, Freihandelsabkommen, Rohstoffpolitik, Klimawandel und Armutsbekämpfung in Afrika. Veranstalter ist der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Niederrhein in Kooperation mit EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg Informationsstelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. Der Eintritt ist frei.

     

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    Die Reihe „Local heroes“ an der Duisburger Salvatorkirche möchte in lockerer Form Musiker präsentieren, die in der Region leben oder ihr verbunden sind. Am Sonntag, 8. Mai 2016 gibt es in der Salvatorkirche um 17 Uhr ein weiteres Orgelkonzert der Reihe „Local heroes“. Die Organistin Hye-Kyoung Kang spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Julius Reubke. Reubke war Schüler von Liszt und hinterließ eine monumentale Vertonung des 94. Psalms, die er als „Orgelsonate“ bezeichnete. Sie ist stark inspiriert von der Virtuosität seines Lehrers und eine der bedeutendsten romantischen Orgelkompositionen. Hye-Kyoung Kang ist seit 2011 Kantorin an der evangelischen Lutherkirche in Duisburg-Duissern. Sie studierte in Korea sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Der Eintritt zu dem einstündigen Konzert ist frei, am Ausgang wird eine Kollekte erbeten.

     

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    Auf Einladung des Initiativkreises Neumühler Erklärung, dem sich neben der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl als Initiator und der Katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu nahezu alle Vereine und Institutionen im Stadtteil angeschlossen haben, macht der missio-Truck vom 1. bis zum 4. Mai Station am Neumühler Marktplatz, Hohenzollernplatz/Holtener Straße, Duisburg-Neumühl.

    Der missio-Truck ist im Auftrag vieler katholischer Bistümer und der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit.“ unterwegs und hilft Menschen, neue Hoffnung für ihre Zukunft nach der Flucht zu finden. Und gerade in Neumühl, wo über 1.000 geflüchtete Menschen in verschiedenen Unterkünften, Wohnungen und Einrichtungen ein vorübergehendes Zuhause gefunden haben, dürfte der missio-Truck auf reges Interesse stoßen.

    Nach einem Ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 1. Mai, um 11 Uhr auf dem Matktplatz in Duisburg-Neumühl, Hohenzollernplatz/Holtener Straße, ist der Truck beim Tag der Vereine von 12 bis 18 Uhr zu besuchen und informiert über die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung, Trockenheit, Katstrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch sind die Leiden und Qualen der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Menschen in Deutschland.

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    Die Teilnehmenden an einer Studienfahrt zur Gedenkstätte Esterwegen im Emsland waren sich einig: „Das hat sich gelohnt und hat uns geholfen unsere Geschichte noch besser zu verstehen.“ Das Evangelische Bildungswerk Duisburg hatte zusammen mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) zu der Fahrt eingeladen. Vor Ort informierte Fietje Ausländer über die Gedenkstätte, die an alle 15 Emslandlager und ihre Opfer erinnert. Sie will damit ein Zeichen gegen Diktatur, Gewaltpolitik und Terror, gegen Nationalismus und Rassismus setzen. Ausländer setzt sich seit zwanzig Jahren mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten und den Bedingungen der Haft in den Konzentrationslagern der niedersächsischen Moorgegend auseinander. Die Häftlinge mussten unter unmenschlichen Bedingungen die Moore entwässern, nachdem sie ihr eigenes Gefängnis aufgebaut hatten. Schon im Frühjahr 1933 unmittelbar nach dem sogenannten Reichstagsbrand, wurden die ersten Mitglieder der KPD, der SPD und der Gewerkschaften verhaftet und nach Esterwegen geschafft. Unter den ersten Häftlingen war auch der Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky. Die Häftlinge, die sich selbst „Moorsoldaten“ nannten, verfassten ihr Lied zu den Haftbedingungen schon sehr früh. Es verbreitete sich schnell in ganz Europa und ist ein Zeugnis des Widerstands gegen die Taten der Nationalsozialisten. Mit der Interpretation durch die „Toten Hosen“ gewinnt es heute immer noch an Bekanntheit. Besonders interessant für die beiden anwesenden Schüler der Duisburger Dahlingschule war die Entdeckung von Häftlingen aus dem Ruhrgebiet auf der großen Bilderwand. Zusammen mit den Gegenständen in der gut gestalteten Ausstellung war es für sie „Geschichte zum Anfassen“. Sie hatten auch Gelegenheit mit Christa Bröcher, Tochter eines ehemaligen Häftlings, zu sprechen. „Beim nächsten Mal fahren wir wieder mit“ sagt Lukas, der Schülersprecher. „Rechte Parolen heute sind für mich gar nicht zu ertragen!“

     

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    Die Duisburger TEN SINGer gibt es seit 25 Jahren. Jedes Jahr stellen sie eine komplette, aufwendige Show auf die Beine. Zu den zwei Aufführungen im letzten Jahr kamen 700 Zuschauer. Den gleichen Erfolg erhoffen sich die etwa 40 Mädchen und Jungen und Jugendleiter Dirk Strerath mit den beiden Abenden im evangelischen Gemeindezentrum Meiderich, Auf dem Damm 8. Dort stellen sie am Freitag, 6. Mai 2016 und am Samstag, 7. Mai 2016 ihr neues Programm - „Live und in Farbe“ - vor, wobei jeder Jugendliche seine eigene Rolle hat - ob im Chor, in der Band, beim Bühnenbild, dem Drama, im Mini-Chor, bei der Technik oder beim Tanz. Die Shows beginnen an beiden Abenden jeweils um 19 Uhr; Einlass im Gemeindezentrum ist um 18.30 Uhr. Karten zum Preis von fünf Euro für Schüler und Studenten und sieben Euro für Erwachsene gibt es im Vorverkauf bei Dirk Strerath (0203 / 437988); Karten an der Abendkasse kosten acht Euro.

    TEN SING bedeutet „Teenager singen“ und steht für ein Konzept von kirchlicher Jugendarbeit, das im norwegischen CVJM entwickelt wurde. Eine TEN SING-Gruppe arbeitet ungefähr ein Jahr auf ein Konzert hin. Dort sind die unterschiedlichsten Elemente enthalten, für die es einzelne Workshops gibt. Alle Workshops bilden zusammen den sogenannten Großchor. Mitmachen kann in einer TEN SING-Gruppe jeder, der zwischen 14 und 19 Jahren alt ist. Die Show jedoch ist nur das Ergebnis, welches präsentiert wird. Im Vordergrund stehen die Gemeinschaft, gemeinsame Aktionen, der Spaß an der Sache und Jesus Christus. Deutschlandweit existieren mittlerweile etwa 130 TEN SING-Gruppen mit insgesamt ca. 5000 begeisterten TEN SINGern.

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    In der evangelischen Kirche Wanheim ist es schon Tradition, die neue Konzertsaison im April mit einem Konzert des MusicalShowTeams zu beginnen. Auch in diesem Jahr luden die Gemeinde Wanheim und der Freundeskreis der Wanheimer Kirche zu einem bunten Musical-Nachmittag ein. Und rund 200 Gäste folgten der Einladung, so dass die Kirche aus allen Nähten platzte. „Wir sind wieder da“, begrüßte Organisator Karl Faeser das Publikum und Pfarrer Fritz Brand stimmte die Gäste mit der Tageslosung auf das musikalische Programm ein.

    Für die Sängerinnen und Sänger des MusicalShowTeams, die die Wanheimer Kirche gut kennen, war dieses Konzert doch ein besonderes. Zum einen präsentierte sich die Gruppe in neuer Besetzung, denn im vergangenen Jahr gab es in der Gruppe einige personelle Veränderungen. Zum anderen fiel die Pianistin des Ensembles, Elena Betsis, in diesem Jahr leider krankheitsbedingt aus. Deshalb übernahm Sänger (und Wanheimer Kirchenmusiker) Daniel Drückes nicht nur Gesangsparts und Moderationen, sondern begleitete auch am Klavier. „Ich bin jetzt schon platt“, scherzte er nach dem ersten Liedblock.

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    Der 1. Mai, in diesem Jahr ein Sonntag, ist im Neumühler Veranstaltungskalender mittlerweile ein bemerkenswerter Tag, ein echter Neumühl-Tag für Vereine, Institutionen, Bürgerinnen und Bürger sowie viele Gäste aus nah und fern. Dann wird wieder der über 15 Meter hohe Vereins- und Bürgerbaum auf dem Hohenzollernplatz aufgestellt. Begonnen wird der „Baum-Tag“ um 11.00 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz. Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand, Pastor Michael Hüter, Pater Tobias und Mitglieder der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden in Neumühl haben ihn in diesem Jahr unter das Leitthema „Wurzeln“ und „Verwurzelt sein“ gestellt. Und das gilt in vielerlei Hinsicht. Man kann verwurzelt sein im Glauben, im Miteinander, in der Heimat und vor allem in und mit Neumühl. Und das passt ja zu einer Baumaufstellung bestens, denn ohne Wurzeln kann auch ein Baum nicht wachsen. Musikalisch wird der Gottesdienst von Christian Woiczinski begleitet.

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    Thomas Schlenz, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp Steel Europe AG, wird die Ansprache in dem ökumenischen Gottesdienst halten, zu dem am Maifeiertag der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg/Niederrhein, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und die Evangelische Arbeitnehmerbewegung (EAB) Rechter Niederrhein einladen. Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Verantwortung für Arbeit“ und findet am Sonntag, 1. Mai 2016 um 10 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40, statt. Anschließend besteht die Möglichkeit, an der Kundgebung des DGB im Landschaftspark Duisburg-Nord teilzunehmen.

     

     

     

     

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    Duisburg. Freiwilliges Engagement, Mitmenschlichkeit und gelebte Solidarität sind seit mehr als 120 Jahren die Säulen der Arbeit der Bahnhofsmissionen in Deutschland. – Werte, die gerade jetzt hochaktuell sind. Deshalb stehen sie im Mittelpunkt des Tages der Bahnhofsmission 2016. Am Samstag, den 30. April, lädt die Bahnhofsmission Duisburg alle Interessierten zum Tag der offenen Tür von 11 bis 17 Uhr in den Hauptbahnhof ein. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich über die Arbeit der Bahnhofsmission informieren. Als besondere Attraktion findet ein großer Trödelmarkt statt.

    „Gemeinsam Wege gehen. – Freiwillig. Solidarisch. Bahnhofsmission.“ Das Motto am Tag der Bahnhofsmission spiegelt die tägliche Arbeit der 2.300 Mitarbeitenden, davon 2.000 ehrenamtlich Engagierte, wider. Rund 2,2 Millionen Gäste suchen die 104 Bahnhofsmissionen in Deutschland im Jahr auf.

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    In den Discoraum des Jugendzentrums der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis an der Arlbeger Str. 10 kehrt am Freitag, 29. April 2016 von 19 bis 21 Uhr wieder Stimmung ein. Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren können sich auf Musik, Tanz, Schlickerzeug, Getränke und Partyspiele freuen. Der Eintritt kostet 2,50 Euro. Mehr Infos hat Jugendleiterin Isa Dvorak (0203/703670).

     

     

     

     

     

     

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    Ulrich Christofczik, Vorstand des Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg ist zum neuen Mitglied des dreiköpfigen Vorstandes des Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) gewählt worden. Seit 1962 setzt sich das KDA für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten führen unabhängige Experten Projekte und Studien durch. Das KDA berät Ministerien, Kommunen, Unternehmen, Sozialverbände, Leistungserbringer wie Heimträger und ambulante Dienste, bietet Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Führungs- und Fachkräfte an und informiert die Öffentlichkeit mit seinem Fachmagazin ProAlter sowie durch Tagungen und Publikationen.

    „Für mich persönlich, aber auch für das Evangelische Christophoruswerk ist es eine Ehre unsere umfangreiche Praxiserfahrung aus allen Bereichen der Altenpflege in das Kuratorium einbringen zu können.", sagt Ulrich Christofczik und ergänzt: „Es geht darum lösungsorientierte Konzepte für ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben im Alter zu entwickeln. Wir wollen als KDA Wegbereiter für eine moderne Altenhilfe sein, die sich an den tatsächlichen Bedarfen der Menschen orientiert." Ziel sei einerseits eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Altenhilfe und andererseits die gesellschaftliche Wertschätzung der Altenpflege insgesamt.

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    Duisburg. Eine bundesweite Brief-Aktion der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ fordert einen verbindlichen Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten weltweit. Bis zum 14. Mai 2016 können Duisburger im Weltladen auf der Koloniestr. 92 in Neudorf einen Brief an Kanzlerin Angela Merkel unterschreiben.

    „Unternehmen haftbar machen!“- Das hat der Weltladen Duisburg Anfang April groß ins Schaufenster geschrieben. Er ruft damit zur Teilnahme an einer Brief-Aktion an Bundeskanzlerin Merkel auf. Aktuell trägt niemand die Verantwortung, wenn bei der Produktion im Ausland Menschen- und Arbeitsrechte verletzt werden. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt, doch sie müssen bislang nicht dafür haften. Im Rahmen der bundesweiten Weltladen-Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ fordert der Weltladen Duisburg einen verbindlichen, weltweiten Schutz von Menschen- und Arbeitsrechten.

    Im Rahmen der bundesweiten Brief-Aktion fordern die Weltläden Bundeskanzlerin Merkel auf, Unternehmen zu verpflichten, Menschenrechte weltweit verbindlich zu schützen. Alle Bürger sind eingeladen, im Weltladen auf der Koloniestr. 92 bis zum 14. Mai einen bereits vorbereiteten Brief an Frau Merkel zu unterschreiben. Die Briefe werden anschließend vom Weltladen an das Kanzleramt geschickt, damit sie kurz vor der entscheidenden Sitzung des Bundeskabinettes ankommen. Denn bis Mitte Juni entscheidet die Bundesregierung über den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte und ob dieser eine verbindliche Unternehmensverantwortung festschreibt.

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    Düsseldorf. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat der von Vorstandsmitgliedern der AfD geäußerten Postion, der Islam stelle eine „politische Ideologie“ dar, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei, entschieden widersprochen. „Wenn Muslime in dieser Art und Weise in ihren religiösen Überzeugungen angegangen werden, dann betrifft das auch die Christinnen und Christen in ihrem religiösen Selbstverständnis“, sagt der Leitende Geistliche der Evangelischen Kirche im Rheinland als Reaktion auf die am Wochenende bekannt gewordenen Aussagen führender Vertreterinnen und Vertreter der AfD. „Wir werden jedem Angriff auf die Religionsfreiheit entschieden entgegentreten – egal, welche Religion es trifft und egal wo in der Welt Menschen in ihrem religiösen Überzeugungen verletzt werden“, sagt Rekowski weiter. Es gebe keinerlei Rechtfertigung, Muslime in Deutschland derart zu diffamieren.

    Muslime sollen in Deutschland ihre Religion frei ausüben, sagt Rekowski weiter und verweist auf die 2012 von der Evangelischen Kirche im Rheinland veröffentlichte Stellungnahme „Religionsfreiheit gestalten“, die sich mit dem Verhältnis von Staat und Religion beschäftigt: „Der Staat garantiert das Menschenrecht auf freie Ausübung der Religion für die Angehörigen aller Religionen, soweit diese nicht die Rechte anderer Menschen beeinträchtigt“, heißt es dort.

    Muslimischer wie auch christlicher und jüdischer Glaube oder eine andere religiöse Ausrichtung sei dabei keine bloße Privatsache, sondern wirke auch in den öffentlichen Raum hinein, sagt Präses Rekowski. Wer die Religion aus der Öffentlichkeit verbanne, zeige, wie er es mit der Toleranz und weltanschaulicher Offenheit halte. Wer dabei auch noch mit unhaltbaren Wertungen Stimmung mache, wie es jetzt die AfD getan habe, beeinträchtige nicht nur das Recht auf die freie Religionsausübung, sondern schade auch der Gesellschaft.

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    Die evangelische Studierendengemeinde lädt am Donnerstag, 28. April 2016 auf dem Campus Duisburg zum 2. Tag der religiös-kulturellen Vielfalt an der Universität Duisburg-Essen ein. Diesmal steht das Projekt „Engel der Kulturen“ im Mittelpunkt. Mitorganisatorin ist das Evangelische Bildungswerk Duisburg.

    Treffpunkt für Studierende, Hochschulangehörige, Bewohner/innen der benachbarten Flüchtlingsunterkunft und Interessierte ist um 16 Uhr der Parkplatz Bismarckstraße; um 16.30 Uhr beginnt der Rundgang mit der rollenden Skulptur ENGEL DER KULTUREN über den Campus; und zwar mit Text- und Musikbeiträgen. Ab 17 Uhr wird die Bodenintarsie ENGEL DER KULTUREN vor dem Audimax verlegt. Dazu gibt es Kulturprogramm, Grußworte, Musik, Essen und Trinken. Bei Regen findet das Programm auf der überdachten Fläche vor der Universitätsbibliothek und im Audimaxfoyer statt. Infos zum Kunstprojekt ENGEL DER KULTUREN gibt es im Netz unter www.engel-der-kulturen.de; Infos zur Duisburger Veranstaltung hat Pfarrer Max Strecker, Ev. Studierendengemeinde DuE (max.strecker@uni-due.de, Tel. 0201-49550006).

     

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    Als die Diplom-Psychologin Ulrike Stender 1979 in der Ev. Beratungsstelle Duisburg / Moers begann, war Helmut Schmidt Bundeskanzler, Schüler hatten 13 Jahre Zeit für das Abitur, die offizielle Arbeitslosenzahl lag bei  unter 1 Mio, Fernsehen bestand aus drei öffentlich-rechtlichen Programmen, Familie hieß Vater, Mutter, Kinder. Jetzt gibt es Hartz IV, befristete Arbeitsverträge als Normalzustand, vielfältige Familienkonstellationen und hinsichtlich von Normen und Werten größere Freiheit und Unsicherheit. Diese Veränderungen zeigten sich Ulrike Stender fast unmittelbar. Jährlich stellte sie der Öffentlichkeit in einem Bericht dar, wie viele Menschen aus dem westlichen Ruhrgebiet und vom Niederrhein mit welchen Sorgen in die Beratungsstelle kamen. „Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung führt für immer mehr Menschen dazu, dass ihre soziale Integration und seelische Gesundheit angegriffen und gefährdet werden“ beschreibt die Beratungsstellenleiterin die Problematik.

     

     

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    Wovon können die Steine der Salvatorkirche erzählen? Und wie wirken Kirchenschiff und –fenster, wenn sie in Gemeinschaft ganz bewusst in den Blick genommen werden? Antworten will der Familiengottesdienst am Sonntag, 24 April 2016 um 11 Uhr liefern. Pfarrer Stephan Blank und ein Team nehmen das Jubiläum „700 Jahre Salvatorkirche“ und dessen Motto „Denkmal anders“ zum Anlass, mit Klein und Groß die Schönheit des Gebäudes, in dem seit sieben Jahrhunderten Gott auf viele Weisen die Ehre gegeben wird, wieder aber auch aus ganz ungewohnten Perspektiven neu zu entdecken. Mehr Informationen zum Jubiläum und dessen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.salvatorkirche.de.

     

     

     

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    Mülheim/Ruhr. Ein buntes ökumenisches Fest feiern die Evangelische Kirche im Rheinland und der Kirchenkreis An der Ruhr unter dem Motto „beGeistert 2016 – Weite wirkt“ am Pfingstsonntag, 15. Mai 2016, im Stadthallengarten in Mülheim an der Ruhr. Dazu werden zahlreiche ökumenische Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Mitglieder der Kirchenleitungen von zwölf europäischen und außereuropäischen Partnerkirchen kommen auf Einladung der rheinischen Kirche zum Mülheimer Pfingstfest. Auch zahlreiche Partnerschaftsgruppen aus Kirchenkreisen und Kirchenkreisen beteiligen sich am Programm.

    Das Fest im Mülheimer Stadthallengarten ist der rheinische Höhepunkt der Kampagne „Weite wirkt“, mit dem die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche im Jahr vor dem Reformationsjubiläum 2017 an die Folgen der Reformation für die Kirchen weltweit erinnern. Schirmherrin ist Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die auch am Pfingstfest teilnehmen wird. Seit 2008 widmen die evangelischen Kirchen in Deutschland jedes Jahr in der Reformationsdekade einem besonderen Thema. In diesem Jahr geht es um die „Reformation und die Eine Welt“.

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    Orgel-Highlights gibt es am Sonntag, 24. April um 17 Uhr in der evangelischen Gnadenkirche Neumühl am Hohenzollernplatz zu hören. Marcus Strümpe, der Kantor der Salvatorkirche, spielt bekannte und beliebte Orgelwerken von Bach, Mendelssohn, Franck. Launige Einführungen in die jeweiligen Stücke, sowie im Anschluss die Möglichkeit, bei einem Glas Wein noch mit dem Organisten ins Gespräch zu kommen, runden das einstündige Programm ab. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten, die dem Erhalt der Orgel der Gnadenkirche zugutekommt.

     

     

     

     

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    Etwa 60 Anrufe pro Tag erreichen die Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen, im Jahr sind es ca. 22.000. Beziehungsfragen, Einsamkeit, psychische Beeinträchtigungen und auch angedachte Suizide sind Schwerpunkte der Sorgen und Krisen, mit denen sich Anrufer an die TelefonSeelsorge wenden. Die Qualifizierung der ehrenamtlichen Telefonseelsorger - rund 140 sind es derzeit - ist kostspielig. Bei den Schulungswochenenden gibt es Fachvorträge, Rollenspiele und Gespräche, um die Mitarbeiter auf ihre anspruchsvolle Aufgabe gründlich vorzubereiten. Allein die Ausbildung eines Mitarbeiters dauert ein Jahr und kostet etwa sechstausend Euro. Der Förderkreis TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen e.V. beteiligt sich an diesen Kosten durch hohe Spendensummen, und das seit 20 Jahren. Bürgerinnen und Bürgern der Städte Duisburg Mülheim Oberhausen gründeten den Förderkreis 1996, denn evangelische und katholische Kirche mussten die Zuschüsse für die Einrichtung kürzen. So bringen die Kirchen für den Betrieb der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen heute rund 260.000 Euro im Jahr auf. Einen Großteil der Kosten für die einjährigen Ausbildungskurse der neuen Ehrenamtlichen, für die monatlichen Supervisionsgruppen und die Fortbildungen müssen die Kirchen aber nicht übernehmen: Hier gibt der Förderkreis jährlich rund 25.000 Euro hinzu. Gut 25% davon steuern allein die Mitglieder des Förderkreises - 109 Personen und Firmen - über ihren Jahresbeitrag bei. Der beträgt mindestens 25 Euro. Der Großteil der imposanten Summe kommt jedoch durch Spenden zustande, durch Großspenden, wie die der „Zahnarztinitiative Duisburg“ oder die der Sparkasse Duisburg, aber auch durch eine Vielzahl von privaten Spenden. Seit Gründung des Förderkreises sind so über eine halbe Million Euro zusammen gekommen.

    Wer Mitglied des Förderkreises werden möchte oder spenden möchte, findet alle Daten im Internet unter www.telefonseelsorge-duisburg.de/foerderkreis. Weitere Informationen hat auch Klaus Andrees, der Vorsitzende des Förderkreises der Telefonseelsorge (Tel.: 0203 / 767670).

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    „Kriegen wir einen großen Kreis hin?“, fragt Pfarrerin Monika Gebhardt in der alten Stadtkirche der Gemeinde Duisburg-Meiderich. Im Eröffnungsgottesdienst zur Vollversammlung des Internationalen Kirchenkonvents für das Rheinland und Westfalen (IKK) wird es Zeit für das gemeinsame Abendmahl. 

    Rund 130 Mitglieder anderssprachiger Gemeinden in Nordrhein-Westfalen stehen auf und bilden ein großes Rund hinter den Stuhlreihen, um den Abendmahlstisch. Auch Monika Gebhardt, George Melel und Yao Moto, die den Gottesdienst gemeinsam leiten, treten in den Kreis, nachdem sie Brot und Rebensaft ausgeteilt haben.

    Die Stimmung ist locker, alle lächeln und schieben einander weiter, bis jeder Platz hat. Sie sind aus Krefeld, Wuppertal, Köln und Bochum angereist, um den Tag unter dem Motto: „Jesus Christus spricht: ‚Ich bin der Weinstock; Ihr seid die Reben! ‘ Unsere gemeinsamen Wurzeln in der Reformation“, miteinander zu verbringen.

    Blickt man auf ihre unterschiedlichen Wurzeln, dann reichen hier indische, afrikanische, niederländische, koreanische, deutsche und indonesische Christinnen und Christen einander die Hände. Für einen kurzen, sehr ergreifenden Moment wird der Erdenkreis spürbar und sichtbar.

    Früchte der Zusammenarbeit genießen

    „Einmal im Jahr muss man einfach miteinander die Früchte der Zusammenarbeit genießen“, sagt Markus Schaefer, der Landespfarrer für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft, noch ganz im Bild des Weinstocks, nach dem Gottesdienst. „Die Art, wie bei uns die Zusammenarbeit mit den ökumenischen Partnergemeinden in Konvent und Komitee organisiert ist, verbreitet sich inzwischen in den anderen deutschen Landeskirchen“, sagt er.

    Und denkt zurück an die Zeit, als noch „Listengemeinden“ der allgemeine, bürokratisch-kühle Sprachgebrauch war. „Wir können voneinander noch viel lernen“, fügt er hinzu.

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    Am Sonntag, 17. April 2016 um 17 Uhr beginnt die Konzertsaison in der evangelischen Kirche Wanheim, Friemersheimer Straße, Ecke Wanheimer. Wie in den Jahren zuvor sorgt das „Musical Show Team“ für einen furiosen Auftakt. Die Künstlerinnen und Künstler haben ein bunt gemischtes Programm aktueller und alt-bekannter Musical-Songs zusammengestellt. Zu hören gibt es Stücke aus „Elisabeth“, „Das Phantom der Oper“ oder „Tanz der Vampire“, aber auch aus neueren Musicals wie „Liebe stirbt nie“ oder „Finding Neverland“. Die Sängerinnen und Sänger singen live und „unverstärkt“. Begleitet werden sie von der Pianistin Elena Betsis. So kommt die Akustik der Wanheimer Kirche besonders zur Geltung. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wir gebeten.

    Weitere Infos gibt es im Netz unter www.musicalshowteam.de.

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    Was in Israel als Unabhängigkeitskrieg und Geburtsstunde des jüdischen Staates (1948) gefeiert wird, fassen die Palästinenser in dem Wort Nakba – die Katastrophe – zusammen. Es steht bis heute für Flucht und Vertreibung, Entwurzelung und Enteignung und prägt die Forderung der palästinensischen Bewegung nach einem eigenen Staat. Seit der Nakba haben die Palästinenser grundlegende soziale Transformationsprozesse durchgemacht und politisch einen weiten Weg von der Befürwortung des bewaffneten Kampfes bis zur Forderung nach einer Zwei-Staaten-Regelung zurückgelegt. Ihre soziale, geografische und politische Fragmentierung erschwert friedenspolitische Fortschritte. Der postkoloniale Neuordnungsprozess im Nahen und Mittleren Osten hat eine friedliche Regelung des so genannten Nahost-Konflikts weitgehend von der politischen Tagesordnung verdrängt.

    Christian Sterzing war von 2004 bis 2009 Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung für den arabischen Nahen Osten in Ramallah (Palästina). Acht Jahre lang war er MdB für die Grünen. Nach seinem Referat wird Gelegenheit zur Diskussion gegeben.

    Kooperation: Jan Christofzik, Ev. Schulreferat Region Duisburg / Niederrhein; Hinrich Kley-Olsen, Neues Ev. Forum, Jürgen Widera, „Laboratorium“ Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge, Referent Christian Sterzing, Edenkoben

    Termin Do., 14.04.2016; 18:30 – 20:45 Uhr
    Ort Ev. Gemeindehaus Moers-Hülsdonk, Schwanenring 5, 47441 Moers
    Zielgruppe Lehrer/innen aller Schulformen und Interessierte
    Mit Anmeldung 02842-913420

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    Ob Außenaufnahmen, Orgelbilder, Bilder vom Kirchenschiff und Kirchenfenstern oder Detailaufnahmen aus dem Inneren der Stadtkirche: Anlässlich des 700. Geburtstag der Salvatorkirche gibt es nun Sonderbriefmarken mit verschiedenen Motiven aus der Salvatorkirche. Verkauft werden die Marken als Bogen mit je 20 Marken zu einem Wert von je 70 Cent. Ein Bogen kostet 24 Euro, davon gehen zehn Euro als Spende für die Turmsanierung. Kaufen können Interessierte die Marken solange der Vorrat reicht in der Südkapelle der Salvatorkirche zu den Zeiten, in denen sie vom Präsenzdienst besetzt ist (dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr) oder bei Pfarrer Stefan Korn in Duissern (Tel. 0203 / 330490) oder unter Tel: 0203-7567876.

     

     

     

     

     

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    „Verzicht macht frei“ – diesen Satz aus dem letzten Dienst hat sich eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen gemerkt. Der Anrufende, der ihn sprach, vermittelte glaubwürdig, dass er nicht viele Dinge zum Leben brauche. Er fühle sich gut und frei mit dem „Wenigen“. Für sie wiederum machen diese Begegnungen mit anderen Lebensentwürfen den Reiz des Ehrenamtes in der TelefonSeelsorge aus. Ein Kollege ergänzt, dass die Vielfalt der Situationen, in denen Menschen leben, ihn respektvoll und behutsam mit anderen umgehen lasse. Für eine weitere ehrenamtlich Tätige ist „das Soziale“, das sich Zuwenden und auch Helfen eine gute Alternative zu dem technischen Job, in dem sie arbeitet. Für einen anderen Kollegen ist es wichtig, „Mal über den eigenen Tellerrand zu gucken und mich und meine Zeit zur Verfügung zu stellen für Menschen, die allein sind.“ Es gibt viele gute Gründe, die die Arbeit in der TelefonSeelsorge für die Ehrenamtlichen attraktiv machen und sie deshalb oft viele Jahre diesen Dienst übernehmen. Dazu trägt auch das Gefühl bei, Teil einer 140köpfigen Gemeinschaft zu sein, die sich als stark, solidarisch und haltgebend empfindet. Zur Verstärkung der Gruppe der Mitarbeitenden startet im Frühherbst 2016 ein neuer Kurs. In der einjährigen Ausbildung werden die Ehrenamtlichen für den selbständigen Dienst am Telefon qualifiziert.

    Ausbildung und Arbeit werden vorgestellt an einem Informationsabend am Donnerstag, 14. April 2016 von 19 bis 20.30 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg. Nähere Auskünfte für Interessierte gibt es auch im Büro der TelefonSeelsorge unter 0203/22657 oder duisburg@telefonseelsorge.de und im Internet unter www.telefonseelsorge-duisburg.de.

     

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    Annette Erdmann, Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm weiß, welche positiven Auswirkungen aktives Singen auf die Menschen hat. Davon erzählen ihr Chormitglieder und sie kennt es aus eigener Erfahrung: „Singen heißt Energie tanken und die Seele befreien“. Sie lädt Interessierte ein, beim Gospelprojekt der Kantorei mitzuwirken. Neben Gospels steht auch der Song „You raise me up“ auf dem Programm; das Eingeübte wird - begleitet von der Band "Avalon" - in den beiden Konfirmationsgottesdiensten am 30. April und am 1. Mai aufgeführt. Wer mitsingen möchte, kommt ab dem 13. April 2016 mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in das Gemeindehaus an der Lauenburger Allee 21. Weitere Informationen hat Kantorin Annette Erdmann; sie nimmt auch Anmeldungen entgegen (Tel.: 0203 / 767709).

     

     

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    Im Rahmen des Jubiläumsprogramms erwartet die Salvatorkirche am Freitag, den 8. April 2016 um 19.30 Uhr besondere Gäste aus England: Der weltbekannte Chor der Kathedrale von Salisbury, eine der bedeutendsten gotischen Kirchen der Insel, tritt im Rahmen seiner Deutschlandtournee in der Salvatorkirche auf. Das aus Männern, Knaben und Mädchen bestehende Spitzenensemble mit 800jähriger Tradition singt Highlights der Chorliteratur von Byrd, Allegri, Stanford u.a. Der Klang der englischen Kathedralchöre ist etwas Besonderes und weltweit einzigartig. Die Leitung des Konzerts hat David Halls, an der Orgel wird John Challenger zu hören sein. Der Eintritt zum einstündigen Konzert ist frei, am Ende wird eine Kollekte erbeten. Mehr Informationen zum Jubiläum der Salvatorkirche gibt es im unter www.salvatorkirche.de.

     

     

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    Zehn Tage besuchten Christiane Schmidt-Holzschneider, Mitglied des Kreissynodalvorstandes, sowie Pfarrerin Dr. Ruth Koßmann den Partnerkirchenkreis des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in den Philippinen. Über ihre Erlebnisse, interessante Begegnungen und ein erfolgreiches Projekt für Vorschulkinder berichten die beiden am Samstag, 2. April 2016 um 20.04 Uhr im Rahmen des Medienforums Duisburg auf der Welle von Radio Duisburg. Gast der 100. Ausgabe von Nord-Südblick, der Sendereihe der Infostelle „Dritte Welt“ des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ist auch Superintendent Armin Schneider. Die Kirchenkreispartnerschaft zur Southern Tagalog Conference/Philippinen besteht seit 24 Jahren.

     

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    EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 58/2016
    28. März 2016

    Düsseldorf. Zum verheerenden Bombenanschlag gestern in Lahore in Pakistan, der offenkundig gezielt Christinnen und Christen galt, erklärt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland:

    „Der Bombenanschlag am Ostersonntag in einem Park in der pakistanischen Stadt Lahore mit 70 Todesopfern und zahlreichen Verletzten führt uns in erschreckender Weise vor Augen, dass der Terror weltweit ein grenzüberschreitendes großes Übel ist. Welche politischen oder religiösen Ziele auch immer Terrororganisationen für sich in Anspruch nehmen, am Ende entstehen nie bessere und schon gar nicht paradiesische Verhältnisse, sondern die Welt wird insbesondere für die betroffenen Menschen in entsetzlicher Weise zur Hölle auf Erden.

    Als Christenmenschen fühlen wir uns in besonderer Weise mit den Christinnen und Christen in Pakistan verbunden, denen der Terroranschlag offenkundig galt und für die der Ostersonntag nun zum Totensonntag geworden ist. Wir halten an der Osterbotschaft fest und vertrauen darauf, dass das Leben stärker ist als der Tod. Christinnen und Christen werden sich trotz Terror und Gefahr nicht durch Angst lähmen lassen und Hass nicht mit Hass beantworten. In unsere Gebete schließen wir die Opfer des Terroranschlags und deren Angehörige ein.

    Unabhängig von Religionszugehörigkeit, Weltanschauung oder Nationalität werden wir gemeinsam mit allen Menschen, die sich für Gewaltfreiheit und Menschlichkeit einsetzen, weiterhin unbeirrt für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Überzeugungen eintreten.“

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    Heute sind oder scheinen die Begriffe „Frieden“, „Friedensprozess“ und „Zwei-Staaten-Regelung“ in Israel verpönt. Sie erscheinen illusionär und nicht mehr umsetzbar. Hintergründe dieser Entwicklung sind die Ermordung des früheren Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin, der gescheiterte Camp-David Prozess, die zweite sogenannte Intifada, der palästinensische Aufstand der Jahre 2000ff, die palästinensische Spaltung zwischen Fatah und Hamas und die inzwischen dritte Regierung unter Ministerpräsident Netanyahu. Bedeutet das, dass der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern nicht lösbar ist? Gibt es Alternativen zur Zwei-Staaten-Regelung? Was bedeutet die Entwicklung für das Verhältnis von Israel zu den USA, zur Europäischen Union und zu Deutschland? Welche Rolle spielen die Umwälzungsprozesse und Kriege in der Arabischen Welt?

    Jörn Böhme studierte u.a. Politologie. Er ist ausgewiesener Menschenrechts- und Nahost-Experte. Derzeit ist er Referent für Nahostpolitik und Islamische Staaten der Grünen im Bundestag. Nach seinem Referat wird Gelegenheit zur Diskussion gegeben.

    Kooperation:
    Jan Christofzik, Schulreferat
    Hinrich Kley-Olsen, Neues Ev. Forum
    Jürgen Widera, „laboratorium“ Ev. Zentrum für Arbeit, Bildung und betriebliche Seelsorge

    Termin Do., 07.04.2016
    18:30 – 20:45 Uhr
    Ort Ev. Gemeindehaus Moers-Hülsdonk,
    Schwanenring 5, 47441 Moers
    Zielgruppe Lehrer/innen aller Schulformen und Interessierte
    Mit Anmeldung:  02842-913420

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    Pressemitteilung Nr. 54/2016

    Düsseldorf. Präses Manfred Rekowski hat mit Erschütterung und Trauer auf die Nachricht von den Anschlägen in Brüssel reagiert und zu Gebeten aufgerufen. Terror wolle verunsichern. Eine Gesellschaft dürfe sich durch Angst jedoch nicht lähmen lassen und Hass mit Hass beantworten. Wörtlich äußert sich der rheinische Präses:

    „Die Nachricht von den Anschlägen in Brüssel erschüttert uns zutiefst. Noch sind die genauen Hintergründe nicht bekannt, die Motive der Attentäter bislang Vermutung. So rufe ich in dieser Situation zum Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen auf.

    Es ist das Ziel jeglichen Terrors, Angst und Schrecken zu verbreiten und eine Gesellschaft zu verunsichern. Aber Angst darf uns nicht lähmen. Ich erinnere uns an die biblische Botschaft und an unsere Hoffnung, dass allem Augenschein zum Trotz wahr wird, was der Prophet Jesaja so ausgedrückt hat: ,Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind.’

    Zugleich verweise ich auf die Erklärung ,Gerade jetzt gemeinsam!’, die die Landessynode im Januar 2015 nach den Terroranschlägen auf die Redaktion Charlie Hebdo in Paris abgegeben hat: ,Terroristische Gewalt bringt uns nicht dazu, von unserer grundsätzlichen Haltung abzuweichen. ,Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem’ (Röm 12,21). Diese Aufforderung verpflichtet uns. Wir werden Hass nicht mit Hass beantworten und für gewaltfreie Konfliktlösungen eintreten.’

    Weiter hat die Landessynode sich zur Offenheit unserer Gesellschaft bekannt, die auf der Anerkennung von Vielfalt und Differenz gründet: ,Darin sehen wir keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung unseres Zusammenlebens. Diese Vielfalt muss gestaltet werden. Dafür tragen alle politischen, gesellschaftlichen und religiösen Gruppen Verantwortung.’“

    Der Präsident der Vereinigten Evangelischen Kirche in Belgien, Steven Fuite, hat Präses Manfred Rekowski und der rheinischen Kirche für die Anteilnahme gedankt: „Wir sind dankbar für die Gebete und die Solidarität, die Sie in dieser für uns schwierigen und unklaren Situation zeigen.“

    Ein Gebet für die Opfer der Anschläge und ihre Angehörigen hat die rheinische Kirche auf ihrer Internetseite veröffentlicht: www.ekir.de/www/service/bruessel-19927.php

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    Seit Mitte Februar organisiert „Duispunkt“ jeden Montag als Beitrag zu den Gegenveranstaltungen gegen Pegida eine Stunde lang ein Kulturprogramm für die Duisburger Bevölkerung, um damit ein sichtbares und hörbares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen. Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, dessen Sprecher Superintendent Pfarrer Armin Schneider ist, unterstützt diese Initiative und lädt herzlich zum Besuch der nächsten Veranstaltung ein: Am Montag, 4. April 2016 singen und musizieren auf der Bahnhofsplatte ab 18.30 Uhr der „StattChor Duisburg“, der Chor „Alegria Cantar“ aus Gladbeck und die Musiker der Gruppe „Los del Sur“ gemeinsam mit allen Besucherinnen und Besuchern.

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    Bei den Bombenattacken in Brüssel haben mehr als 20 Menschen ihr Leben verloren, es gibt zahlreiche Verletzte. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei den Opfern der Anschläge und ihren Familien.

    Wir können es nicht fassen, Gott!
    Soviel Tod, soviel Leid, soviel Angst!
    Nicht weit weg von uns, sondern in Brüssel – keine Tagesreise entfernt!  
    Die Bilder der Nacht schockieren uns.
    Der Schmerz der Opfer trifft uns ins Mark.
    Die Trauer der Angehörigen zerreißt uns das Herz.
    Die Sorge der Menschen um Frieden in der eigenen Stadt, im eigenen Land bewegt auch uns.   

    All das halten wir vor dich, Gott!   

    Stille   

    Ohnmächtig sind wir – aber nicht hoffnungslos!
    Gegen alle Wut, gegen alle Gewalt klammern wir uns an dein Friedenswort.
    Darum bitten wir dich, Gott des Lichts: Gehe auf über denen, die in Brüssel trauern, die verzweifelt sind, die Angst haben, die sich fragen: Wo führt uns das hin?!
    Umarme, die um einen geliebten Menschen trauern.
    Sei bei den Verletzten, die um ihr Leben kämpfen und auch bei denen, die an ihrer Seite bangen und hoffen.   
    Lass zur Ruhe kommen, die die furchtbaren Bilder nicht loslassen.   
    Stärke die Glaubenden in allen Religionen, die sich unbeirrt einsetzen für Gemeinschaft und Versöhnung. 
    Zeige uns den Schritt, den wir als nächstes gehen können auf dem Weg deines Friedens – jetzt erst recht!   

    Du Liebhaber der Menschen: Höre unser Beten! Amen.    

    Dieses Gebet hatte www.ekir.de nach den Anschlägen von Paris im November 2015 gepostet.     

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    Im Jahre 1616 ernannte der dänische König Christian IV. Christian Friis zum ersten königlichen Patron von Sankt Petri Kopenhagen. Der Vater Christians IV., Frederik II, hatte eine Generation zuvor, im Jahre 1575, der Gründung der deutschsprachigen Sankt Petri Kirche und der mit ihr verbundenen Sankt Petri Schule den Weg bereitet. 41 Jahre später hielt es sein Sohn Christian IV. vor dem Hintergrund der gewachsenen Gemeinde und der größer gewordenen Schule für angezeigt, die Position eines Bindegliedes zwischen Königshaus und Gemeinde zu schaffen. Sankt Petri bekam seinen ersten Patron, der damals noch die finanzielle Aufsicht über Gemeinde und Schule ausübte. 400 Jahre später gehört zum Amt des königlichen Patrons von Sankt Petri zwar nicht mehr die finanzielle Aufsicht, aber der Patron ist weiterhin das wichtige Bindeglied zwischen Sankt Petri und dem Königshaus. Aus Anlass des 400. Jubiläums der Einrichtung dieses in dieser Form einzigartigen Amtes feierte die deutschsprachige evangelisch-lutherische Gemeinde am 13. März 2016 einen Festgottesdienst, zu dem sich hoher Besuch angekündigt hatte: Ihre Majestät Königin Margrethe II. feierte den Festgottesdienst zusammen mit der Sankt Petri Gemeinde und zeigte sich im Anschluss beeindruckt von der reichhaltigen Kirchenmusik an Sankt Petri. Im Gottesdienst hatten Kantorei, Mädchenensemble und ein kleines Orchester gemeinsam musiziert. Die Sankt Petri Gemeinde mit ihrem königlichen Patron Kjeld Hillingsø und ihrem EKD-entsandten Hauptpastor Peter Krogull zeigte sich im Anschluss beeindruckt von Ihrer Majestät Margrethe II., die sowohl die dänischen als auch die deutschen Lieder zum Teil auswendig mitsang. Peter Krogull ist seit August 2012 Hauptpastor an St. Petri. Davor war er acht Jahre lang an der Duisburger Salvatorkirche als Pfarrer tätig.

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    Die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich und sein Familienzentrum verabschiedeten Monika Bier in ihren wohlverdienten Ruhestand. Die Erzieherin war über 25 Jahre - erst im evangelischen Kindergarten Kanalstraße und zuletzt im Familienzentrum Obermeiderich - tätig. Zu ihrer Abschiedsfeier füllte sich die Kirche mit vielen aktuellen und noch mehr ehemaligen Familien, deren Kinder von Monika Bier in den ersten Jahren geprägt wurden. Gemeinde und Kita sind sicher: „Mit ihrem großem Engagement, ihrer kreativen Ader und ihrem musikalischen Talent, wird sie uns fehlen.“ Als Erinnerung erhielt sie neben vielen persönlichen Geschenken und Blumen auch eine "goldene" Flöte.

     

     

     

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    „Wir hätten ja beide noch eine Runde weitermachen können, wenn wir gewollt hätten“, sagt der frisch entpflichtete Presbyter Wolfgang Beckmann nach dem Sonntagsgottesdienst in der Versöhnungskirche. Sein Kollege Wilfried Middendorf nickt dazu. Zusammen haben die beiden engagierten Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm sage und schreibe 76 Dienstjahre im Presbyterium auf dem Buckel. Davon entfallen 40 Jahre auf Beckmann und 36 Jahre auf Middendorf. Vier weitere Jahre wären für jeden noch drin gewesen, bevor beide die Altersgrenze überschritten hätten. Middendorf und Beckmann entschieden aber, sich nicht noch einmal zur Wahl zu stellen. „Mit Tobias Helling und Michael Rethmeier gibt es ja zwei junge Gemeindemitglieder, die nun als Presbyter anfangen“, sagt Middendorf schmunzelnd, „und außerdem wollte ich den Zeitpunkt nicht verpassen, zu dem mein Abschied noch bedauert wird.“
    Am Bedauern der Gemeinde kann allerdings gar kein Zweifel bestehen. Beim Einführungsgottesdienst für das neue Presbyterium erinnert sich Pfarrerin Anke Bender daran, wieviel Respekt ihr Middendorf, der Leiter einer Controlling- Abteilung und Beckmann, der Direktor einer Halbzeug-Firma anfangs eingeflößt haben. „Unsere wöchentlichen Treffen begannen sehr früh morgens, solange ihr noch berufstätig wart, da bin ich als ganz junge Pfarrerin mitten in der Nacht aufgestanden, um für euch ausgeschlafen genug zu sein“, sagt sie. Sie erinnert an die Bauvorhaben der Gemeinde, die die beiden getragen haben und erwähnt auch schwere Zeiten, die es in jeder Gemeinde gibt. „Nicht alles, was wir zusammen erlebt haben, war vergnügungssteuerpflichtig“, sagt sie.
    Nach dem Gottesdienst will gefühlt jedes Gemeindeglied den beiden noch ein persönliches Wort sagen, eine Umarmung loswerden, oder ein kleines Geschenk. Die beiden Gemeindeältesten haben ihren Abschied selbst von langer Hand geplant. Wer beruflich viel Verantwortung getragen hat, ist es gewöhnt, dass er sich zum Wohle der Firma nicht als unersetzlich betrachten darf. Middendorf hat sein Amt als Kirchmeister schon 2007 an seine Nachfolgerin übergeben, die zuvor ein Jahr lang alle seine kirchmeisterlichen Termine begleitet hatte, um sich einzuarbeiten. Die Aufgabenfülle, die Beckmann als stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums für seine Gemeinde über die Jahre erledigt hat, ist inzwischen auf ganze vier Leute verteilt worden. „Ganz raus bin ich da noch nicht, die Turmsicherung und die Elektrik unserer Kirche, da werde ich noch eine Weile mit beschäftigt sein“, sagt er. Middendorf ist noch immer viel in kreiskirchlichen Angelegenheiten unterwegs. „Ihr habt aber beide versprochen, nicht ganz aus der Gemeinde zu verschwinden“, mahnt Pfarrerin Bender.

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    Essen/Dortmund - Die evangelische Kirche und die Kommunen im Ruhrgebiet fordern von Bund und Land eine umfassendere Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise. Die Kommunen, die erhebliche Leistungen bei der Unterbringung der Schutz suchenden Menschen erbringen, müssten den Herausforderungen angemessen begegnen können, heißt es in einer am Dienstag in Essen verabschiedeten gemeinsamen Erklärung.

    "Es ist ein Gebot der Humanität und der christlichen Verantwortung, Flüchtlinge aufzunehmen und unsere Gesellschaft gemeinsam mit ihnen weiter zu entwickeln", betonen die evangelischen Kirchenvertreter gemeinsam mit den Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten der Ruhr-Region. Zu ihren Forderungen gehört u.a., Flüchtlinge in den Städten und Gemeinden menschenwürdig unterzubringen und ihnen einen Zugang zum Arbeitsmarkt und zu den sozialen Diensten zu eröffnen. Nur so könnten sie eine "qualifizierte und zuverlässige Begleitung und Förderung erhalten."

    Auch müssten die Asylverfahren fair, schneller und konsequenter durchgeführt werden. Die derzeit langen Wartezeiten und rechtlichen Hürden verhinderten, dass Flüchtlinge frühzeitig Sprachkurse und eine Ausbildung absolvieren sowie einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Wörtlich heißt es in dem gemeinsamen Papier: "Flüchtlinge brauchen möglichst schnell Klarheit über ihre Perspektiven in Deutschland."

     

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    Für 24 von 40 Kindern des Familienzentrums der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim war die Aufregung am letzten Sonntag groß. Sie machten beim Bezirkswaldlauf des Kanu Clubs an der Regattabahn mit. Für ihre Strecke, den Bambini-Lauf, hatten die Kleinen schon zwei Wochen vorher regelmäßig trainiert, indem sie mit Erzieherinnen die Wanheimer Kirche im Galopp umrundeten. Die 250-Meter-Strecke an der Regattabahn haben die Mädchen und Jungen dank Mitlaufen ihrer Eltern und lautstarker Motivation von Zuschauern alle geschafft und bekamen dafür auch jeweils eine Medaille. Die drei schnellsten durften sogar aufs Siegertreppchen. Startgeld musste keines der Kinder bezahlen, denn dies hatte, wie jedes Jahr der Kanu Club übernommen.

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    Die beiden neugewählten Presbyteriumsmitglieder Dr. Thomas Daube (Bild links) und Andreas Schmidt wurden in der Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 6. März feierlich in ihr Amt eingeführt. Der Diplom-Physiker Daube (46 Jahre) will sich aktiv in die Entwicklung der Gemeindestrukturen einbringen. Schmidt (28 Jahre) ist Student und arbeitet seit 13 Jahren im Kindergottesdienst der Gemeinde mit. Zu seinem Schwerpunkt will er die Kinder- und Jugendarbeit machen.

     

     

     

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    Ein wahrer Paukenschlag: Zum Auftakt des Jubiläumsjahres „700 Jahre Salvatorkirche“ erklingt am Sonntag, 13. März 2016 um 17 Uhr ebendort Hector Berlioz´ monumentale „Messe solennelle“. Sie ist die erste groß besetzte Komposition des Komponisten und wurde erst 1991 zufällig auf einem Dachboden einer Kirche in Antwerpen wieder entdeckt und seitdem nur sehr selten aufgeführt. Die Vertonung des bekennenden Atheisten Berlioz geht in erfrischend neuer Weise mit dem Messtext um und nimmt musikalisch deutlich hörbar Anleihen aus der italienischen Oper. Die Musik ist durchzogen von jugendlichem Eifer und Leidenschaft. Berlioz-Kenner erleben eine Vielzahl von Aha-Effekten, da der Komponist viele Teile der Messe in späteren Kompositionen „recycelte“. So enthalten die beliebte „Symphonie fantastique“, die Oper „Benvenuto Cellini“ oder das „Requiem“ Elemente der „Messe solennelle“. Zu Beginn des 90minütigen Festkonzertes erklingen Ausschnitte aus Verdis erstem Opernerfolg „ Nabucco“. Zu hören sein werden auch die Ouvertüre und der berühmte „Gefangenenchor“. Verdis Musik war für den jungen Berlioz ein großes Vorbild. Ausführende sind die Kantorei der Salvatorkirche und die Gesangssolisten Romana Noack, Sopran, Michael Siemon, Tenor, und Peter Schöne, Bass. Das groß besetzte Orchester besteht u.a. aus Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker, die Gesamtleitung hat Marcus Strümpe. Oberbürgermeister Sören Link wird zu Beginn ein kurzes Grußwort im Hinblick auf das kommende Jubiläumsjahr der Salvatorkirche sprechen. Karten für das von der Klöckner-Stiftung geförderte Konzert gibt es je na Platzwahl zwischen zehn und 24 Euro im Ticketshop Falta, Kuhstr. 14, im Internet unter http://www.westticket.de/ und an der Abendkasse ab 16.15 Uhr. Mehr Informationen zum Jubiläum und den dazugehörigen Veranstaltungen gibt es im Internet unter http://www.salvatorkirche.de/.

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    Die heutige Salvatorkirche ist der jüngste Kirchenbau an dieser Stelle. Seine Vorläufer waren die Pfalzkapellen der von der ottonischen Zeit bis zur Stauferzeit genutzten Kaiserpfalz auf dem Burgplatz. Verschiedene Ausgrabungen nach dem Zweiten Weltkrieg haben von den Vorgängerbauten immer wieder Überreste zutage gefördert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden stets neu interpretiert. Darüber berichtet Dr. Kai Thomas Platz, Leiter der Stadtarchäologie Duisburg, im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 1, im Rahmen eines öffentlichen Vortrags am Donnerstag, 10. März 2016 um 19 Uhr anlässlich der Jahreshauptversammlung der Duisburger Mercator-Gesellschaft. Dabei geht der Referent nicht nur auf die bisherigen Grabungen in der Salvatorkirche und deren Deutungen ein; er stellt zudem neue Aspekte zur Baugeschichte der Pfalzkapellen zur Diskussion. Der Eintritt ist frei. Anlässlich des Jubiläums „700 Jahre Salvatorkirche“ lädt die Mercator Gesellschaft zu weiteren Veranstaltungen ein: zu einer Ausstellung in der Duisburger Universitätsbibliothek im Juni zum Thema „Leichenpredigten, gehalten in der Salvatorkirche für Professoren der Alten Universität Duisburg“ und zu einem Vortrag zur Konzeption und Herstellung der neuen Kirchenfenster an der Salvatorkirche im November. Mehr Informationen zum Jubiläum und den dazugehörigen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.salvatorkirche.de.

     

     

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    Auch in diesem Jahr feiern die christlichen Kirchen in Duisburg gemeinsam mit der Stadt Duisburg einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für die „Unbedachten dieser Stadt“: Am Freitag, 11. März 2016, wird um 17 Uhr in der Liebfrauenkirche Duisburg-Mitte, König-Heinrich-Platz 3, jener Verstorbenen gedacht, die auf Veranlassung des städtischen Ordnungsamtes bestattet wurden. Stadt und Kirchen möchten mit diesen Gottesdiensten - im März 2011 fand der erste dieser Art statt - ein Zeichen mitmenschlicher Verbundenheit setzen und laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zu der Gedächtnisfeier ein. Den Gedenkgottesdienst gestalten Lutz Peller, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Duisburg, Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant der Katholischen Kirche Duisburg, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, Dieter Lemke als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Freikirchen, und Bürgermeister Manfred Osenger als Vertreter der Stadt Duisburg. Es predigt Stadtdechant Lücking. Die Duisburger Tageszeitungen unterstützen diese Form des Gedenkens mit der Schaltung einer kostenlose Traueranzeige, in der die Namen der Verstorbenen aufgeführt sind.
    In Duisburg werden in jedem Jahr durchschnittlich 250 bis 260 Verstorbene im Rahmen einer ordnungsbehördlichen Bestattung beerdigt. Im abgelaufenen Jahr fand für 31 dieser Verstorbenen keine Trauerfeier statt, da sie keiner Religionsgemeinschaft angehörten und auch keine Angehörigen bzw. Nachbarn vorhanden waren, die eine entsprechende Feier wünschten. An das Leben der Menschen, derer niemand gedacht hat, gibt es keine Erinnerung. Im Gedenkgottesdienst werden die Namen der Verstorbenen vorgelesen und auf dem Altar für jeden ein Teelicht entzündet. Das Blatt mit den Namen wird in eine Vitrine gelegt, in weiteren Gottesdiensten kommen Blätter hinzu, die dann zu einem „Buch des Lebens“ gebunden werden. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden: Bei Gott wird keiner vergessen, jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und deshalb einmalig, unverwechselbar und unverlierbar. Bei Gott ist kein Mensch „unbedacht“.

     

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    Eigentlich wollte Stefan Korn den Dixieland-Genießerabend in der Notkirche nur drei Mal organisieren. „Aber die Nachfrage und die Bitte nach Wiederholung war ungebrochen, da habe ich mich gebeugt“, sagt der Duisserner Pfarrer, und der Erfolg stellte sich zum fünften Mal ein: Mit 100 Personen war der Abend am 26. Februar wieder ausgebucht; der Verwöhnfaktor war mit feinem Abendimbiss und guten Weinen war gegeben. Für beste Stimmung sorgten, wie immer, die „The Cartwheelers“, die mittlerweile zu den ältesten Dixieland-Bands im Raum Düsseldorf zählt.

     

     

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    Rund 150 Besucher erlebten am letzten Samstag in der Marxloher Kreuzeskirche ein abwechslungsreiches und virtuoses Konzert der Baglama-Klasse von Jusuf Caner, Musikpädagoge an der Musik-und Kunstschule. Es stand unter dem Titel „Die Sprache der Lieder“. Die Schüler spielten und sangen sehr emotional und gekonnt, was vom Publikum mit begeistertem Applaus honoriert wurde. Zum Abschluss gab es noch eine Tanzaufführung der alevitischen Gemeinde Rheinhausen. Beim abschließenden türkischen Buffet waren sich alle Beteiligten einig, dass es im nächsten Jahr eine weitere Veranstaltung gibt: „Orient trifft Okzident“.

     

     

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    Kinder sollten schon im Vorschulalter Deutsch lernen. Dafür setzt sich der Lions Club Duisburg-Rheinhausen ein und organisiert ein Benefizkonzert: Das Amalfi Sound Orchestra unter Leitung von Tom Bauer spielt am Freitag, 11. März 2016 um 19.30 Uhr in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Str. 80., Musik, die von André Rieu, Max Rabe und David Garrett bekannt ist. Das Orchester spendet seine Gage für den guten Zweck. Karten zu 15 Euro gibt es an der Abendkasse.

     

     

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    Unter dem Motto „Nehmt Kinder auf, und ihr nehmt mich auf“ feiern Christinnen in über 170 Ländern der Erde am Freitag, 4. März 2016 den Weltgebetstag der Frauen mit ökumenischen Gottesdiensten. Die Liturgie für die Gottesdienste in diesem Jahr haben Frauen Kuba. Intensive Vorbereitungen zum Land und der Situation von Frauen sowie Bibelarbeiten sollen das bessere Verständnis über nationale und konfessionelle Grenzen hinweg fördern. In Duisburg gibt es ökumenische Gottesdienste in vielen Stadtteilen; in den meisten Gemeinden wird vor oder nach den Gottesdiensten zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Eine Übersicht der Termine gibt es hier weiter unten.

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    Am Samstag, 5. März 2016 ist um 18 Uhr der Kammerchor der Universität Duisburg-Essen „salto chorale“ zu Gast in der Kirche St. Joseph, Am Dellplatz. Zusammen mit den Solisten Christine Léa Meier und Christoph Erpenbeck sowie dem Essener Kammerorchester kommt das Requiem von Gabriel Fauré zur Aufführung. Im ersten Teil des Konzertes werden Kyrie, Sanctus, Agnus Dei und Benedictus aus der „Mass for Peace“ von Karl Jenkins zu hören sein. Der Eintritt ist wie bei allen Konzerten von „salto chorale“ frei. Die Gesamtleitung hat zum letzten Mal Klaus Andrees. Er übergibt die Chorleitung nach fast 22 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit an Jan Andrees, seinen Sohn, der somit in dritter Generation den ehemaligen „Universitätschor Duisburg“ leiten wird.

     

     

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    In 13 von 15 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg gab es am 14. Februar Presbyteriumswahlen. Nun werden in diesen Gemeinden in Gottesdiensten ausscheidende Presbyteriumsmitglieder verabschiedet und neu gewählte Presbyteriumsmitglieder in ihr Amt eingeführt. In der Kirchengemeinde Hamborn gab es keine Wahl, da dort die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten mit der Zahl der zu besetzenden Presbyteriumsplätze genau übereinstimmte. Hier gelten die Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt. Auch in dieser Gemeinde werden aber in einem Gottesdienst ausscheidende Presbyteriumsmitglieder verabschiedet und neue Presbyteriumsmitglieder in ihr Amt eingeführt.

    Laut Presbyterwahlgesetz legen die neugewählten Mitglieder dabei folgendes Gelübde ab: „Seid Ihr bereit, das Euch übertragene Amt in der Leitung unserer Kirche im Gehorsam gegen das Wort Gottes, wie es ausgelegt wird in den Bekenntnissen unserer Kirche und aufs Neue bezeugt ist in der Barmer Theologischen Erklärung sorgfältig und treu auszuüben? Versprecht Ihr, über Lehre und Ordnung unserer Kirche zu wachen, bei allen Euch anvertrauten Aufgaben und Diensten die geltenden Ordnungen unserer Kirche zu beachten und in allem danach zu trachten, dass die Kirche auf dem Wege der Nachfolge Christi, ihres einen Hauptes, bleibe?" Die Frauen und Männer antworten darauf: „Ja mit Gottes Hilfe." Wiedergewählte Mitglieder des Presbyteriums nehmen an der Einführung teil und werden an ihr Gelübde erinnert.

    Hier eine Übersicht der Gottesdienste
    (mit den Namen der gewählten Presbyteriumsmitglieder; in alphabetischer Reihenfolge):

      

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    Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein lädt dieser mit seinem Kooperationspartner EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Egoismus statt Solidarität – Zerbricht die EU an der aktuellen Flüchtlingssituation?“ ein. Politiker und Experten diskutieren dabei die Fragestellung, was die Flüchtlingssituation für Europa bedeuten und wie eine zufriedenstellende, gemeinsame Lösung aussehen kann. Auf dem Podium am Donnerstag, 3. März 2016, sitzen ab 18 Uhr im Katholischen Bildungswerk Duisburg, Wieberplatz 2, Norbert Neuser, Mitglied des Europäischen Parlamentes und Mitglied Entwicklungsausschuss und Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Bundestagsmitglied Niema Movassat, Sprecher für Welternährung der Fraktion DIE LINKE und Obmann der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie Dr. Oliver Schwarz, Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Es moderiert Mario Mais. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 0203 2951-3170 und per E-Mail: kda@kirche-duisburg.de.

     

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    An der Folkwang Universität der Künste ist „MusikSchreiben“ eine eigene Disziplin. Nun stellen Studentinnen ihr Abschlussprojekt in diesem Fach in einer Gospelandacht im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, vor. Den Rahmen dafür bildet eine Gospelandacht am Sonntag, 6. März 2016 um 18 Uhr, zu der Besucher nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitsingen eingeladen sind. Die Folkwang-Studentinnen singen zusammen mit einer kleinen Band acht eigene Lieder. Das Programm reicht von mitreißenden „Worshipsongs“ bis hin zu verträumten Psalm-Balladen, die im Unterricht bei Volker Nies entstanden sind. Den Gottesdienst hält Pfarrerin Stephanie Krüger. Der Eintritt ist frei.

     

     

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    Die Duisburger Häfen haben wesentlich zum Aufstieg der Region im Rahmen von Industrialisierung und wirtschaftlichem Wachstums an Rhein und Ruhr beigetragen. Derzeit werden im Duisburger Hafen mehr als fünf Millionen Tonnen Importkohle für die deutschen Kohlekraftwerke umgeschlagen; er ist ein zentraler Lager- und Verteilungsplatz importierter Steinkohle in Deutschland. Diese gelangt in erster Linie aus Südamerika, Australien und Südafrika über den Hafen Rotterdam nach Duisburg. Doch nicht zuletzt die Ergebnisse des Weltklimagipfels in Paris im Dezember 2015 haben noch einmal auf die Klimaschädlichkeit der fossilen Energieträger aufmerksam gemacht und Forderungen zu einem weltweiten Kohleausstieg verstärkt. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen FIAN und „urgewald“ stellten 2013 die Studie „Bitter coal“ vor, in der sie die Schattenseiten der Importkohle beschrieben. Sebastian Rötters, Referent für Klima- und Ressourcengerechtigkeit stellt diese Erkenntnisse am Dienstag, 1. März 2016 um 18.30 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 4, vor. Dabei geht es Bekanntes, wie etwa die Tatsache, dass Steinkohle zu den klimaschädlichsten Brennstoffen gehört. Er zeigt aber auch auf, was weniger bekannt ist: Aus welchen Minen diese Kohle stammt und welche ökologischen und sozialen Wunden ihre Gewinnung vor Ort hinterlässt. Denn ein Großteil der in Deutschland verfeuerten Steinkohle stammt aus dem Ausland. Für die über 30 Millionen Tonnen importierte Steinkohle, die deutschen Kraftwerken jährlich verbrannt werden, verlieren Indigene in Kolumbien ihr Land, werden in den USA Bergspitzen weggesprengt und in Russland sowie Südafrika Flüsse und Grundwasser vergiftet. Der Eintritt zu der Kooperationsveranstaltung von Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein, EUROPE DIRECT EU-Bürgerservice der Stadt Duisburg und der Infostelle „Dritte Welt“ des Ev. Kirchenkreises Duisburg ist frei. Mehr Infos gibt es unter 0203 2951-3170.

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    Düsseldorf. Vom 21. Februar an, dem Sonntag Reminiszere, bis zum Ostermontag sind die Kollekten in den Gottesdiensten der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Hilfswerk „Brot für die Welt“ bestimmt. In einem Brief an die Gemeinden schildert Präses Manfred Rekowski die 57. Aktion von „Brot für die Welt“, die sich unter dem Motto „Satt ist nicht genug“ unter anderem mit Projekten zum Erhalt unterschiedlichen Saatguts und dadurch verbesserter Ernährung befasst.

    Die Vielfalt der von Gott geschaffenen Pflanzen sei schier unendlich und wunderbar, schreibt Rekowski, doch leider seien viele alte Kartoffel-, Reis- oder Obstsorten in Vergessenheit geraten. Ohne diese nährstoffreichen Sorten aber droht Mangelernährung, an der weltweit etwa zwei Milliarden Menschen leiden. „Jedes vierte Kind ist aufgrund von unausgewogener Ernährung zu klein für sein Alter und durch Mangelerscheinungen für das ganze Leben gezeichnet“, teilt der Präses in seinem Brief mit. Um Abhilfe zu schaffen, fördere Brot für die Welt den Erhalt und die Wiederbelebung traditioneller Kulturpflanzen.

    Zur Themenportal „Satt ist nicht genug“, der aktuellen Aktion von „Brot für die Welt“:

    http://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/ernaehrung/57-aktion-brot-fuer-die-welt/satt-ist-nicht-genug.html

     

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    Pressemitteilung Evangelisches Bildungswerk Duisburg
    19.2.2016 

    Die vom Evangelischen Bildungswerk Duisburg betriebene Kindertageseinrichtung am Rolandseckplatz in Duisburg-Beeckerwerth muss zum großen Bedauern der Geschäftsführung geschlossen werden. Ursache hierfür sind die - leider erfolglosen - Bemühungen des Bildungswerkes, Räumlichkeiten im Stadtteil als Ersatz für das Gebäude am Rolandseckplatz, das der evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck gehört, zu finden. Die Geschäftsführung folgte im Januar 2015 dem Rat eines Statikers, der einen Kita-Betrieb an den damals vorausgesagten Sturmtagen nicht empfehlen konnte, und brachte die Kita nach einer vierwöchigen Übergangszeit in der Obermeidericher Koopmannstraße in Räumen der benachbarten Grundschule in der Heisterbacherstraße (Beeckerwerth) unter. Die gewünschte längerfristige Lösung für die Kinder in Beeckerwerth konnte allerdings nicht umgesetzt werden, denn dies hätte bezahlbare Räumlichkeiten vorausgesetzt.

    Das Evangelische Bildungswerk befindet sich aktuell in Verhandlung mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg über den weiteren Betrieb der Kindertageseinrichtung. Unser Interesse und Bestreben ist es, einen einvernehmlichen Übergang des Betriebs zu gewährleisten.

    Die in der Einrichtung beschäftigten, zum Teil langjährig tätigen Mitarbeiterinnen werden ohne Ausnahme einen Ersatzarbeitsplatz in anderen Einrichtungen des Bildungswerkes erhalten. Die Mitarbeitervertretung des Werkes begleitet und unterstützt den gesamten Prozess.

    Die Geschäftsführung bedauert sehr, sich von einer Einrichtung trennen zu müssen, die seit vielen Jahren für eine engagierte erzieherische Arbeit im Stadtteil Beeckerwerth steht. Das große Engagement der Erzieherinnen in der Kindertageseinrichtung und der Eltern sowie dem Förderverein der Kindertageseinrichtung ist bemerkenswert. Ohne diese Leistung hätten wir den Betrieb in den Räumen der Grundschule nicht fortsetzen können. Leider wird unser aller Engagement am Ende doch nicht belohnt.

    Dr. phil. Marcel Fischell
    Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg

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    An rund 100 Standorten arbeiten Dienste und Einrichtungen der evangelischen Kirche in Duisburg im sozialen Bereich daran mit, dass die Stadt ihr menschliches Gesicht nicht verliert. „ Die Diakonie unserer Kirche steht für die Teilhabe aller am Leben der Stadtgesellschaft – und jeder, der in Duisburg lebt, gehört zu uns“, schreibt dazu Stephan Kiepe-Fahrenholz. Er ist der Geschäftsführer der Diakonischen Konferenz Duisburg, die alle Träger evangelischer Wohlfahrtspflege in der Stadt zusammenfasst.

    Diese gibt nun zum zweiten Mal ein Jahrbuch heraus, das über ihr Planen und Handeln vor Ort informiert. Das Jahrbuch der Diakonie 2015 vermittelt lebendige Einsichten in Beratungsstellen, Bildungsstätten, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Wohnheime. Das geschieht durch farbige Reportagen und Fotos, aber auch durch Zahlen- und Faktenmaterial. So haben die Mitglieder der Diakonischen Konferenz allein im vergangenen Jahr knapp 16.000 Beratungen durchgeführt. Sie beschäftigten fast 6.000 Mitarbeitende, und die wurden bei ihrer Arbeit von knapp 80 Bundesfreiwilligen, FSJ-Kräften und mehr als 700 Ehrenamtlichen unterstützt.

    In den Reportagen des Jahrbuches erfahren die Leser, wie ein Sozialkaufhaus funktioniert, was die neu aufgestellte psychosoziale Betreuung in Dinslaken für Flüchtlinge tut und mit welchen Hilfsmitteln angehende Altenpflegekräfte im Unterricht ihre Einfühlung trainieren. Es gibt Berichte über Klavierstunden im Altenheim, frische Spielmöglichkeiten für traumatisierte Kinder im Frauenhaus und die neuen Beratungsangebote für Beschäftigte aus dem Christophorus-Werk in belastenden beruflichen oder privaten Situationen. Es kommen Fachleute aus der Flüchtlingsberatung, der ökumenischen Bahnhofsmission und der ambulanten und stationären Pflege zu Wort, aber auch Angehörige, Beratene und Betreute.

    Wo in Duisburg überall evangelische Kirche am Werk ist, darauf weist inzwischen auch eine gemeinsame Beschilderung aller Einrichtungen auf. Dazu schreibt Armin Schneider, der Superintendent des Kirchenreises Duisburg, im Vorwort des Jahrbuches: „,Evangelisch in Duisburg‘ ist die Aufschrift einer bunten ,Erkennungsmarke‘, die seit Sommer 2015 an den Eingangstüren der rund hundert diakonischen Standorte in unserer Stadt zu finden ist.“

    Das Jahrbuch kann kostenlos bezogen werden beim Diakonischen Werk Duisburg, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg.

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    Jahrbuch Diakonie Duisburg 2015

    Pfarrerin Ute Sawatzki und Pfarrer Dirk Sawatzki wurden am 24. Februar 1991 in der Kirche Am See in Duisburg-Wedau vom damaligen Superintendenten Carl Dieter Hinnenberg ordiniert. Zu diesem doppelten Ordinationsjubiläum gratuliert die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis und feiert es am Sonntag, 28. Februar 2016 um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wedauer Kirche, Am See 8. Die Gemeinde lädt dazu und zum anschließenden Empfang im Gemeindesaal ein.

    Ordination bedeutet die Berufung, Segnung und Sendung zum Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Verwaltung der Sakramente, also von Gott eingesetzte, sichtbare und wirksame Handlungen, wie Abendmahl oder Taufen. Mit dieser Amtshandlung endet die lange Ausbildung einer Theologin oder eines Theologen bestehend aus Studium an der Universität und im Vikariat, begleitet von vielen Klausuren und Prüfungen.
    Ute Sawatzki stammt aus Essen, hat an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal und an den Universitäten Bochum, Tübingen und Bonn studiert und war nach dem ersten theologischen Examen im Frühjahr 1988 Vikarin in Mülheim-Saarn. Nach der Geburt des ersten Kindes und dem anschließenden Erziehungsurlaub legte sie das zweite theologische Examen im Herbst 1990 ab und begann dann mit der Gemeindearbeit in Wedau-Bissingheim im Bezirk von Pfarrer Werner Saueressig. Dirk Sawatzki, ebenfalls aus Essen stammend und die gleichen Studienorte aufweisend, hatte nach dem zweiten theologischen Examen den Hilfsdienst noch nicht angetreten, sondern ein Baby- und Haushaltsjahr eingelegt. Am 14. März 1993 wurden Ute und Dirk Sawatzki auf die dann freigewordene Pfarrstelle in Duisburg Wedau gewählt.

     

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    16 Frauen und 9 Männer übernehmen nun Verantwortung in den neu zusammengesetzten Presbyterien der evangelischen Kirchengemeinden Großenbaum-Rahm und Wanheim. Sie wurden am letzten Sonntag in ihren Gemeinden in die Leitungsämter gewählt. In Wanheim gaben 7,5 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, in Großenbaum-Rahm waren es 8,7 %.

    Anke Bendokat, Anke Gimborn, Ute Götsch, Carmen Groß, Werner Prost, Frank-Michael Rich, Gerlinde Rittich, Regina Schrör, Ulrike Spoden-Niggemann, Ute Theisen, Gisela Topolski, Marion Voß und Friedhelm Wagner werden am Sonntag, 6. März 2016 um 10 Uhr in der Kirche an der Wanheimer Straße 661 in ihr Amt eingeführt. In der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 21, werden Klaus Andrees, Heike Bader, Annette Erdmann, Anette Gebauer-Berlinghof, Monika Heckmann, Tobias Helling, Ulrike Kaden, Benno Moll, Michael Rethmeier, Heinz Stahl und Uwe Stoffels am Sonntag, 13. März 2016 um 10 Uhr eingeführt. In beiden Gottesdiensten werden zudem die ausscheidenden Presbyteriumsmitglieder verabschiedet.

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    Kerstin Sierp und Heike Becker sind bekannt als "die becker & Frau Sierp". Unter dem Motto „Thekentratsch“ ziehen sich die beiden nicht nur gegenseitig auf, sie stellen auf sympathische Weise alles auf den Kopf. Selbstironisch und mit dem nötigen Augenzwinkern nehmen sie den immer hektischer und schneller werdenden Alltagswahnsinn auf die Schippe. Zu erleben sind sie am Sonntag, 28. Februar 2016 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Mittelmeiderich, Auf dem Damm 6. Karten gibt es im Vorverkauf zu 16 Euro in der Buchhandlung Filthaut, im Gemeindebüro Auf dem Damm 8 (montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr) sowie telefonisch unter 0203 / 444679 oder 0203 / 428663. An der Abendkasse kostet eine Karte 18 Euro; Einlass ist um 16.30 Uhr. Den Erlös bestimmt der Förderverein „pro doMMo“ zur Sanierung der Kirche Mittelmeiderich.

     

     

     

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    Sieben Theaterstücke hat die „Buchholzer Bühne“ bereits aufgeführt. Nun bereitet sich die Laiengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis mit vielen Proben auf die nächste Aufführung vor. Diesmal geht es um „Liebeslust und Wasserschaden“. Im Mittelpunkt steht Siegfried, bei dem es mit der Beförderung in der Firma nicht klappt, in seiner Wohnung die Leitungen erneuert werden müssen und dazu wird auch noch die chaotische Freundin seiner Schwester bei ihm einquartiert. Das Chaos ist vorprogrammiert, der Humor auch. Die Premiere des Stückes ist am Samstag, 27. Februar 2016 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Buchholz, Arlberger Straße 8. Weitere Aufführungen gibt es am gleichen Ort am 28. Februar um 17 Uhr, am 12. März um 19.30 Uhr, am 13. März um 17 Uhr, am 19. März um 19.30 Uhr und am 20. März um 17 Uhr. Karten zu acht Euro gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro an der Arlberger Straße 10 montags von 9 bis 10 Uhr und donnerstags von 17 bis 18 Uhr (Tel.: 0203 / 7382693).

     

     

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    Unter dem klangvollen Motto „Türkülerin Dili“, „Die Sprache der Lieder“, steht das Konzert der Musik-und Kunstschule am Samstag, den Samstag, 27. Februar um 18 Uhr in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Str. 40. Yusuf Caner, der seit 11 Jahren an der Musikschule unterrichtet, stellt seine Baglama- Klasse vor. Die Baglama gehört zur Gruppe der Saz. Dies sind Langhalslauten, die vom Balkan bis Afghanistan verbreitet sind. Der Hauptvertreter dieser Zupfinstrumente in der Türkei ist die mittelgroße Baglama, die besonders im Alevitentum einen wichtigen Platz einnimmt. Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersklassen geben einen interessanten Einblick in die vielfältige Liedkultur der Baglama. Besonderer Höhepunkt des Konzertes ist der Auftritt des Bundespreisträgers „Jugend musiziert“, Nihat Iman, und der Gastauftritt der Folklore- Kindergruppe der Alevitischen Gemeinde aus Rheinhausen. In der Pause der zweistündigen Veranstaltung werden türkische Speisen gereicht. Der Eintritt ist frei.

     

     

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    Letztes Jahr besuchten über 400 Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm. Die Gemeinde setzt ihre 2001 begonnene Tradition fort und stellt den diesjährigen Taizé-Gottesdienst unter das Leitwort „Vertrauen wagen“. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 28. Februar 2016 um 18 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 23, statt. Mitwirkende in dem Gottesdienst sind Pfarrerin Anke Bender, der Kinderchor II und der Jugendchor der Gemeinde, die Kantorei und ein Projektorchester mit mehr als 30 Musikern. Die musikalische Leitung hat Kantorin Annette Erdmann.

    Der Taizé-Gottesdienst hat die Gesänge und Texte der „Communauté de Taizé“ zum Inhalt. Sie stehen für die Suche nach Gott in Gemeinschaft. Die Melodien der Taizé-Gesänge sind so angelegt, dass sie Besucherinnen und  Besucher zum Mitsingen geradezu einladen. Die „Communité de Taizé“ wurde 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund gegründet. In der zunächst evangelisch, später ökumenisch ausgerichteten Gemeinschaft von Taizé haben Nächstenliebe, Feindesliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung. Dabei werden gemeinsames Beten, Nachdenken über praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Bergpredigt bis hin zu politischem Engagement auf unkomplizierte Weise miteinander verbunden. Taizé selbst hat sich als Ziel die Versöhnung unter den Christen gesetzt. Die Einfachheit, die Schlichtheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für die Gottesdienste mit ihren Gesängen und Gebeten.

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    Bei St. Martin geht es auch ums Teilen. Deshalb nehmen schon seit vielen Jahren Heike Brombach und ihr Team diesen Tag zum Anlass, in der Kita des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg am Altenbrucher Damm gemeinsam mit den Kindern für einen guten Zweck zu sammeln. Mehrere Male profitierte davon die Bosnienhilfe von Heribert Hölz, so auch mit der Spende aus dem Vorjahr. Von der konnte eine Familie in Bosnien zwei Schafe kaufen, die nun zum Lebensunterhalt beitragen. Die Hilfe zur Selbsthilfe geht weiter, denn in diesem Jahr sollen noch ein Schafsbock und ein Schaf angeschafft werden. Das dafür notwendige Geld - 291 Euro waren es diesmal - überreichten Kita-Leiterin Brombach und die Kinder heute Heribert Hölz. Zum Kita-Besuch brachte er seine Gitarre mit und sang den Kindern seinen Dank mit dem „Gummibärchenlied“. Ganz still wurde es wieder, als der Helfer berichtete, wie die Menschen in Bosnien leben, worauf es dort beim Schafskauf ankommt und was man aus der Wolle und der Milch der Schafe alles so machen kann. Heribert Hölz nahm für seine nächste Bosnienreise einen Zettel mit. Auf ihm ist vermerkt, wie der neue Schafsbock und das neue Schaf heißen sollen: Bella und Franz. Diese Namen hatten es auf der Hitliste, die schon lange in der Kita hängt, bei den Kindern ganz nach oben geschafft.

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    Das Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ist nach der Presbyteriumswahl am 14. Februar wieder komplett. Dort sowie in 12 weiteren Gemeinden der 15 im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurde gewählt, da es mehr Kandidatinnen und Kandidaten als zu besetzende Presbyteriumsplätze gab. In Trinitatis sind zwei Mitglieder bereits im Vorfeld aus dem Leitungsgremium ausgeschieden. Bis zur Wahl blieben diese Plätze unbesetzt. Nun ist das Presbyterium wieder vollständig. Für den Bereich Buchholz wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Beatrix Behring, Ralf Drückes, Karl-Martin Faeser, Uta Fischer, Heike Lingnau, Klaus Matthes, Andreas Schmidt. Aus der Liste Wedau-Bissingheim arbeiten im neuen Presbyterium mit: Thomas Daube, Helga Drzisga, Claudia Finke, Miriam Gerlach, Kirsten Kadereit-Weschta, Andrea Planstedt, Volker Przystupa. Ohne Gegenkandidaten stand als hauptamtlich Mitarbeitende im Presbyterium bereits vor der Wahl Anke Angst fest. Außerdem sind drei Pfarrstelleninhaber im Presbyterium stimmberechtigt. Im Gottesdienst am Sonntag, 6. März 2016 10 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche Buchholz, Arlberger Str. 8, werden die ausscheidenden Presbyteriumsmitglieder verabschiedet und neu gewählte Presbyteriumsmitglieder in ihr Amt eingeführt. Ihr Engagement ist für Pfarrer Dirk Sawatzki nicht selbstverständlich: „Allen, die im Interesse einer von unten wachsenden und demokratisch aufgebauten Kirche zur Kandidatur und zur aktiven Mitarbeit bereit waren: ganz herzlichen Dank!“.

    Die Wahlbeteiligung in der Kirchengemeinde Trinitatis lag bei 7,9%. Vor vier Jahren waren es 9,14%. Bei einem Durchschnittsalter von 51 Jahren (2012: 56,2 Jahre) leiten jetzt 60% Frauen und 40% Männer die Gemeinde. 2012 betrug das Verhältnis bei 10 Frauen und 7 Männern 58,8% zu 41,2%.

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    In 13 der 15 evangelischen Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurden am letzten Sonntag, 14. Februar 2016 neue Presbyterien gewählt. Von den dort rund 57.850 wahlberechtigten Mitgliedern haben 3605 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Wahlbeteiligung von 6,2 % ist niedriger als bei der Wahl vor vier Jahren (7,51 %). Die stärkste Wahlbeteiligung hatte mit 8,7 % die Gemeinde Großenbaum-Rahm.

    Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 52 Jahren; das jüngste jetzt gewählte Presbyteriumsmitglied ist 18 Jahre alt. Die Amtszeit der neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter beträgt vier Jahre. Bevor die Presbyterien in Gottesdiensten offiziell eingeführt werden können, muss jede Gemeinde einen Beschluss zur Feststellung des Wahlergebnisses fassen und die Gewählten schriftlich benachrichtigen.

    In den Gemeinden, in denen vor acht Jahren Presbyteriumswahlen stattfanden, betrug die durchschnittliche Wahlbeteiligung 8,16 Prozent; 2004 lag die Wahlbeteiligung in den Gemeinden des damaligen Kirchenkreises Duisburg Süd bei 8,40 Prozent und im damaligen Kirchenkreis Duisburg Nord bei 8,03 Prozent. Niedrige Wahlbeteiligungen gab es allerdings auch früher. So lag die durchschnittliche Wahlbeteiligung in den Gemeinden des damaligen Kirchenkreises Duisburg-Süd 1988 bei 9,16 % und 1968 bei 9 %; in denen des damaligen Kirchenkreises Nord machte sie 1988 9,4 % und 1968 9,7 % aus. Deutliche Verschiebungen gibt es jedoch in Bezug auf die Zusammensetzung der Presbyterien: 1972 etwa wurde es als Erfolg gefeiert, dass 25 % der Presbyteriumsmitglieder Frauen waren; nach der Wahl 2016 werden bald 83 gewählte Frauen und 81 gewählte Männer Entscheidungen in den Presbyterien der 13 Gemeinden treffen, in denen am 14. Februar 2016 gewählt wurde.

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    Im Zusammenhang der Finanz- und Schuldenkrise sind das Finanzsystem und die Geschäftspraktiken der Banken in die Kritik geraten. In ihrer ursprünglichen Mittlerrolle zwischen Sparern und Kreditnehmern spielen sie eine wesentliche volkswirtschaftliche Rolle, um beispielsweise notwendige Investitionen von Unternehmen zu unterstützen und Sparern attraktive Anlagemöglichkeiten zu bieten. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, die Struktur und die Verfahren und Instrumente der Finanzwirtschaft zu verstehen. Ein Abend am Dienstag, 23. Februar 2016 im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, in der Duisburger Innenstadt will unter dem provokanten Titel „Hat das Zocken ein Ende?“ die Auseinandersetzung über die Macht oder Ohnmacht von Regulierungen im Finanzsektor und die Bedeutung neuer Finanzinstrumente für die reale Wirtschaft ermöglichen. Als Experte, der die Sprache der Finanzwirtschaft übersetzt, ist Dipl. Kaufmann Ralf Welter, Lehrbeauftragter im Lehrgebiet Wirtschaftspolitik an der FH Aachen eingeladen. Der Eintritt zu der dreistündigen Veranstaltung, die im 17 Uhr beginnt, ist frei. Weitere Informationen gibt es beim Veranstalter, Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein (Tel.: 0203 2951-3170).

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    Das „NUREC-Institute“ führt seit April 2015 in Duisburg Marxloh eine Feldstudie zum Thema „Neuzuwanderer und Alteingesessene in deutschen Städten – Bulgarische und rumänische Zuwanderer und ihre Wahrnehmung durch die alteingesessene Bevölkerung“ durch. Befragt wurden sowohl bulgarische und rumänische Zuwanderer als auch alteingesessene Marxloher Bürger sowie Experten aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Daneben wurden umfangreiche statistische Auswertungen zur Situation der bulgarischen und rumänischen Zuwanderer in Duisburg und in Marxloh vorgenommen. Dr. Stefan Böckler und Joachim Krauß vom „NUREC-Institute“ stellen Ergebnisse der Studie am Donnerstag, 18. Februar 2016 um 18.30 Uhr in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, vor. Zu der kostenfreien Veranstaltung lädt der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt Duisburg Niederrhein ein.

     

     

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    Knapp 57.850 Mitglieder aus 13 der 15 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg sind am Sonntag, 14. Februar 2016 zur Presbyteriumswahl aufgerufen. Allen wurden Wahlbenachrichtigungskarten zugeschickt, die darüber informieren, in welchem Wahllokal die eigene Stimme abgeben werden kann. Wer unsicher bezüglich Wahlort oder Öffnungszeiten ist, erhält weitere Informationen beim Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (Tel.: 0203 / 29513174, montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr).

     

     

     

     

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    „Kennen sie den schon?“, fragte Pfarrerin Sarah Süselbeck am Karnevalssonntag in der Salvatorkirche. Sie meinte nicht den Kabarettisten Kai Magnus Sting, der in der Reihe der Kanzelreden über die Frage: „Hat der liebe Gott Humor?“ sprach. Der Duisburger Humorkünstler scheint hinlänglich bekannt, die Salvatorkirche war proppenvoll geworden, viele Besucher mussten stehen.

    Die Pfarrerin erzählte vielmehr eingangs einen Witz über einen Rabbi der verbotenerweise am Jom Kippur Golf spielt und dafür von Gott mit einem Hole in One, einem Golf-Ass gestraft wird - von dem er niemandem erzählen kann. Der Organist Marcus Strümpe spielte auf der mächtigen Orgel einen Tusch dazu. Das Lachen der Leute erfüllte die große alte Kirche. Süselbeck hatte die Lacher auch auf ihrer Seite, als sie über den Kanzelgast Sting erzählte: „Er hat ja auch Theologie studiert, zwar nur katholische…“

    Nach dem gemeinsam gesungenen Sündenbekenntnis von Willy Millowitsch: „Wir sind alle kleine Sünderlein“, stellte sich der Kleinkünstler in die Bütt, Pardon, auf die Kanzel und spürt ihm nach, dem göttlichen Humor. Er fand ihn in der Bibel mit etwas exegetischer Anstrengung. Bei Matthäus steht über den Blick der Pharisäer auf die Anhänger Jesu: „Sie halten uns für Fresser und Säufer“, also für sinnenfrohe Menschen. Sting schlussfolgerte, dass solche Urteile der sprichwörtlichen Spielverderber nur da ergehen konnten, wo zuvor auch Spaß gewesen sei. Und definierte das Lachen als den herrschaftsfeindlichen Akt per se. Humor relativiere die Wichtigkeit des Lebens. Das habe man besonders nötig, wenn man, wie er, seit vier Wochen auf Kohlehydrate verzichte, sagte Sting und heimste einen Lacher ein. Er knüpfte damit an die Worte der Pfarrerin an, die das Lachen für all die Momente empfohlen hatte, „in denen es zum Weinen nicht reicht.“ Wir Menschen seien nur deshalb in der Lage, befreit lachen, weil Gott zuerst gelacht habe. Er habe die Menschen nach seinem Bilde geschaffen und ihnen folglich auch seinen Humor mitgegeben. Wörtlich sagte der Kabarettist: „Am Anfang und am Ende ist nichts – nur Gott und der Humor.“

    Bei der Fürbitte für alle die, „die zur Zeit nichts zu lachen haben“ wurde es so still in der vollen Kirche, dass sich die Feiergeräusche aus dem Karnevalszelt auf dem nahegelegenen Burgplatz deutlich bemerkbar machten. Nach dem Schlussgesang verteilte Sting Autogramme, die er mit links auf die Programmhefte schrieb. Besonders beeindruckt zeigten sich viele Gäste vom Ensemble Salvocal das mit gesungenen Rossini-Klängen begeisterte.

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    Am 14. Februar 2016 sind in Nordrhein-Westfalen Protestantinnen und Protestanten der evangelischen Landeskirchen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. Auch Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ruft die Duisburger Kirchenmitglieder zur Wahl auf: „Die demokratischen Wahlen zum Presbyterium sind so etwas wie das Markenzeichen unserer Evangelischen Kirche im Rheinland, die sich ja konsequent von unten nach oben aufbaut. Deshalb möchte ich allen Gemeindemitgliedern ans Herz legen, ihr Wahlrecht auszuüben. Mit ihrer Stimmabgabe entscheiden sie über die Zusammensetzung der Presbyterien und damit auch darüber, wer den Gemeinden ein ‚Gesicht’ gibt. Nicht zuletzt setzen die Gemeindemitglieder mit der Teilnahme an der Wahl ein Zeichen der Solidarität mit ihrer Kirche und zeigen, dass ihnen die Zukunft ihrer Gemeinde am Herzen liegt.“

    In 13 von 15 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg stehen insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 100 Frauen und 92 Männer. In der Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wird nicht gewählt, da dort ein Bevollmächtigtenausschuss eingesetzt ist. In der Kirchengemeinde Hamborn wird ebenfalls nicht gewählt, da dort die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten mit der Zahl der zu besetzenden Presbyteriumsplätze genau übereinstimmt. In den 13 Gemeinden sind knapp 57.850 Mitglieder zur Wahl am 14. Februar aufgerufen, sie wurden in den vergangenen Wochen per Post benachrichtigt und sind gebeten, das Schreiben zur Wahl mitzubringen. In der Wahlbenachrichtigung steht auch, in welchem der Wahllokale die eigene Stimme abgegeben werden kann.

     

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    Mit „Karibuni“ lädt die evangelische Kirchengemeinde Hamborn zu einem Fotovortrag über Tansania ein. Silvia Scholz hat das „Herzlich Willkommen“ auf Kiswahili sicher öfter gehört, denn sie verbrachte zwischen Schule und Studium ein Jahr als Missionarin auf Zeit an einer Berufsschule für Mädchen in Tansania. Über ihren dortigen christlich sozialen Freiwilligendienst berichtet sie am Sonntag, 14. Februar 2016 mit beeindruckenden Bildern. Auf den Vortrag stimmt bereits der Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein, denn zu hören sind Gesänge und Gebete aus Tansania, die Silvia Scholz mitgebracht hat. Den Fotovortrag gibt es anschließend im benachbarten Gemeindehaus an der Taubenstraße 14. Mit Silvia Scholz können Besucherinnen und Besucher auch beim kleinen Mittagessen ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.

     

     

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    Das Goldene Zeitalter des Islam ist in seiner Bedeutung für die Überlieferung antiken Wissens unbestritten. Die Übersetzungen alter Schriften, die wissenschaftlichen Weiterentwicklungen und Forschungen arabisch-islamischer Gelehrten in der Zeit vom 8. bis zum 13. Jahrhundert lieferten entscheidende Beiträge für die geistige Entfaltung im Europa des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Mit einer Führung durch die die aktuelle Ausstellung „Wissenschaft im Goldenen Zeitalter des Islam“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 1, und einem anschließendem Impulsvortrag stellt Prof. Dr. Gaby Herchert die Bedeutung dieses Einflusses heraus. Prof. Dr. Gaby Herchert arbeitet in der germanistischen Mediävistik an der Universität Duisburg-Essen. Führung und Vortrag am Donnerstag, 11. Februar 2016, 18 Uhr kosten sechs Euro pro Person. Zur besseren Planung bitten die Organisatoren der Veranstaltung, „ruhrdialog“ und das Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, um Anmeldung (E-Mail: info@ruhrdialog.org, Tel.: 0203 / 29513230). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

     

     

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    Mit der Resonanz auf ihre Einladung zum großen Treffen der „Ehemaligen“ können die Leiterin des Familienzentrums in Obermarxloh und Pfarrerin Birgit Brügge wirklich zufrieden sein. „Bis auf eine Familie, die inzwischen weggezogen ist, haben alle zugesagt, dass sie gerne kommen werden“, erzählt Pfarrerin Brügge und Petra Rettkowski fügt hinzu: „Leider hat eine Familie inzwischen der Scharlach erwischt, die müssen also zuhause bleiben.“ Im letzten Sommer verließen 15 Kinder den schönen, neuen Kindergarten neben der Lutherkirche Richtung Grundschulen. „Auf mehr Abgänger kommen wir gar nicht, weil wir ja inzwischen hier bei 58 Kindern gleich sechs Jahrgänge betreuen“, überlegt Rettkowski.

    Nun sind sie wieder da, die Großen. Sie lassen ihre Mütter ohne besondere Umstände im Foyer stehen, das den Kindergarten mit der Kirche und den Gemeinderäumen verknüpft, und hängen ihre Sachen an die altvertrauten Hacken, bevor sie auf den Bauteppich verschwinden. Sie haben den Kleinen viel zu erzählen. Und die Mütter erst. „Ich hatte Sehnsucht nach euch“, sagt eine schon beim Reinkommen zu den anderen. Im Foyer gibt es Kaffee und Kuchen. „Wir haben hier gedeckt, weil wir euch nicht in einem der Gruppenräume verstecken wollten“, sagt Rettkowski, „so haben die anderen Eltern, die ihre Kleinen gleich abholen, auch die Chance, euch wiederzusehen.“

    Wie lief die Eingewöhnung an der Schule? Wer ist mit wem in einer Klasse? Wie klappt es denn mit den Buchstaben? Die Mütter halten regen Austausch. Sandra Bardelle erzählt, dass ihr Sohn sich eigentlich nicht gerne vom Kindergarten verabschiedet hat. Nicht, dass er die Schule nicht mag, es ist wohl eher so, dass er am liebsten beides auf einmal gemacht hätte, wenn das ginge. Nach den ersten Schulwochen beobachtete sie an ihm eine Phase der Verlegenheit, wenn er den Kindergarten betrat, so als habe er da nichts mehr zu suchen. Die gehört zum Ablösungsprozess dazu und geht vorüber, das können alle Erzieherinnen bestätigen. Mit der offiziellen Einladung zum Ehemaligentreffen hat die Umstellung vom Kindergarten- zum Schulkind nun einen würdigen Abschluss.

    Der Kindergarten ist nicht die einzige Möglichkeit, die zwischenelterlichen Kontakte zu pflegen. „Sehen wir uns bei der Kinderdisko?“ geht die Frage rund. Eine Mutter hatte einen falschen Termin für die nächste Kinderdisko der Gemeinde im Kopf. „Zum Glück habe ich das noch gemerkt, bevor meine Tochter sich fertig aufgebrezelt hatte“, sagt sie, sichtlich erleichtert darüber, dem Super-GAU knapp entronnen zu sein. Die reinen Jungs-Mütter lachen, die Mädchen-Mütter gönnen sich untereinander einen Die-haben-ja-keine-Ahnung-Blick.

    Pfarrerin Brügge war kürzlich gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Gemeindevertreter sogar ins ferne Bayern eingeladen, um dort über das familienfreundliche Konzept der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh zu berichten.

    Text: Sabine Merkelt-Rahm

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    Am Sonntag, 7. Februar 2016 steht um 17 Uhr kein Pfarrer auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche, sondern Kai Magnus Sting. Als prominenter theologischer Laie spricht er in der Reihe der Kanzelreden über Gott und die Welt. Dass es dabei auch humorig werden darf, liegt in der Natur der Sache: Es ist Karnevalssonntag, Sting ist Kabarettist, sein Thema ist „Hat der liebe Gott Humor?“ und in der Kirche singen die Besucher Willy Millowitschs „Wir sind alle kleine Sünderlein“. Für Karnevalsstimmung mit Niveau sorgen auch das Ensemble Salvocal, Ekaterina Schabanova am Klavier und der musikalische Leiter Marcus Strümpe, die Gioacchino Rossinis „Carnevale Veneziana“, „La passeggiata“ und „Il Gondoliere“ interpretieren. Der Eintritt zu dieser sowie allen Kanzelreden in der Salvatorkirche ist frei.

    Das Format der Kanzelrede, eingeführt anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“, hatte bereits 2010 durch Prominente wie Fritz Pleitgen, dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren. Auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche standen seitdem Prominente wie NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Fußball-Journalist Manni Breuckmann oder NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann und sprachen als theologische Laien über Gott und die Welt.

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    Mit dem Konzertprogramm „Bilder der Passion“ möchten die drei Künstler Clemens Bittlinger, Bettina Alms und David Plüss die verschiedenen Personen, Bilder und Berichte rund um die Kreuzigung Jesu durch ihre Musik auf eindrückliche Weise lebendig und aktuell werden lassen. Sie wagen im Einklang mit der Bibel eine multimediale Antwort auf die Frage nach dem Kreuz. In Duisburg tritt das Trio, das der Einladung der Evangelischen Allianz Duisburg Nord und der evangelischen Gemeinde Obermeiderich gefolgt ist, am Mittwoch 16. März 2016 um 20 Uhr in der Kirche Obermeiderich, Emilstr. 27, auf. Karten zu zehn Euro können bereits jetzt per E-Mail (siegfried.amann@t-online.de) vorbestellt werden.

    Mehr Infos gibt es unter http://www.bittlinger-mkv.de

     

     

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    Die Kleinen aus der Pinguingruppe im Kindergarten „Die Huckinger Dreckspatzen“ der evangelischen Auferstehungsgemeinde haben schon den ganzen Morgen auf den Besuch aus der Türkei gewartet. „Die beiden türkischen Kinder in unserer Gruppe waren ganz besonders gespannt und wollten schon gerne beim Übersetzen helfen“, erzählt Nanja Müller, Erzieherin im Anerkennungsjahr. Als aber Cerstin Kruse, die Einrichtungsleitung dann endlich mit den 20 jungen Frauen und ihren Lehrerinnen hereinkommt, sind die kleinen Dolmetscher so beeindruckt, dass sie auf Türkisch genauso schweigsam sind, wie auf Deutsch.

    Der Besuch kommt aus der ostanatolischen Stadt Kars nahe der armenischen Grenze. Die Mädchen sind 17 Jahre alt und besuchen eine gymnasiale Oberstufe mit pädagogischen Schwerpunkt. In Duisburg sind sie durch das Erasmus plus Programm für den europäischen Austausch beruflicher Bildung. Sie haben sich in den letzten Tagen schon einen städtischen, einen heilpädagogischen und einen katholischen Kindergarten angeschaut. Nun übersetzt Sule Yüksel Fetic ihnen, was Kruse zum evangelischen Profil der Einrichtung sagt. Sie erklärt das lebendige Hin und Her zwischen der Gemeinde und ihren beiden Kindergärten, die zusammen das Familienzentrum Süd bilden. Die angehenden Erzieherinnen nicken, viele Fragen haben sie in ihrer vierten Einrichtung nicht mehr. Sie fotografieren mit ihren Handys die selbstgebastelte Nikolausgirlande aus Klopapierrollen, die noch hängt, weil in diesem Jahr „Weihnachten“ das Karnevalsthema des Kindergartens ist. Und sie bewundern das Außengelände mit den Kastanien-, Apfel-, und Reineclauden-Bäumen. Einige von ihnen vergessen beim Anblick des Klettergerüstes allen beruflichen Ernst und gönnen sich ein bisschen Bewegung.

    Daheim in der Türkei seien viele Einrichtungen für die Kleinen privat und sehr viel - wie sagt man das bloß auf Deutsch? Strenger könne man das wohl nennen, viel weniger freies Spiel, der Akzent liege auf Disziplin und der vorschulischen Bildung, übersetzt Fetic. In der Vorschule für die Kinder zwischen fünf und sechs Jahren gäbe es schon stark unterrichtsähnliche Strukturen, mit Fächereinteilung. Zu einer Wertung der unterschiedlichen pädagogischen Konzepte lassen sich die Gäste nicht hinreißen.
    „Hier tanzen, singen und sprechen die Erzieher den ganzen Tag mit den Kindern“, erklärt Cerstin Kruse, „wichtig ist, dass sie wissen, warum sie es tun, nämlich damit sie jedes einzelne Kind bis zur Schulreife fördern.“

    Text: Sabine Merkelt-Rahm

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    Einen musikalisch-literarischen Abend der Extraklasse können Besucherinnen und Besucher im evangelischen Gemeindezentrum Auferstehungskirche am Sandmüllersweg in Ungelsheim am Freitag, 12. Februar 2016 um 19.30 Uhr erwarten. Das Programm „Plaisir d´amour“ von Okko Herlyn und Heike Kehl passt zum Valentinstag wunderbar, denn es geht um Liebe. Die beiden präsentieren Jazz, Chansons und schräge Verhältnisse voller Leidenschaft, Humor und Swing. Dabei reicht die Bandbreite von Lessing bis Tucholsky, von Loriot bis Trude Herr. Quer durch halbe Töne und freche Chansons bringen sie anrührende Gedichte und selbst die Bibel kommt zu Wort. Das Ganze ist garniert mit Rotwein und Käse, Kerzen und schönen Begegnungen. Also genau der richtige Abend für Verliebte und solche, die es noch werden könnten, für dankbar sich Erinnernde oder einfach nur Neugierige. Der Vorverkauf hat bereits begonnen; Karten zu zehn bzw. acht Euro gibt es nach den Gottesdiensten oder über Pfarrer Rainer Kaspers (0203 / 7297702). Okko Herlyn ist zwei Tage später wieder in der Auferstehungskirche zu erleben. Der Kabarettist, der auch Pfarrer ist, spricht am Sonntag, 14. Februar 2016 um 9.30 Uhr im Gottesdienst zum Valentinstag zum Thema „Gesund vor Liebe“.

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    Seit über zehn Jahren setzt sich der Förderverein „pro doMMo“ für die evangelische Kirche Meiderich ein und sammelt mit originellen Aktionen Geld für die Sanierung des Gotteshauses Auf dem Damm 8. So auch mit dem Singabend am Mittwoch, 27. Januar 2016, bei dem Anja Lerch selbstverständlich in dieser Kirche Menschen durch ihren Gesang mitreißt und sie zum Mitsingen bringt. Mit Menschen aus allen Generationen wird sie ab 19 Uhr in lockerer Atmosphäre gemeinsam Lieder und Songs aus allen möglichen Genres singen, um die Freude und den Spaß an der Musik zu teilen, und zwar spontan und leidenschaftlich und mit viel Humor. Einlass ist bereits um 18 Uhr. Karten gibt es zu zehn Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Filthaut, im Gemeindebüro Auf dem Damm 8 (montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr) und telefonisch unter 0203/ 444679 oder 0203 428663. Die Karten an der Abendkasse kosten jeweils elf Euro.

     

     

     

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    Erstmalig findet in Duisburg um den 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus eine Woche des Gedenkens in Duisburg statt. 

    Schwerpunkt ist eine Ausstellung von über 50 Bildern und Porträts der Straßburger Künstlerin Francine Mayran, eine Präsentation die in dieser Form in Deutschland bisher noch nicht zu sehen war:

    Salvatorkirche Duisburg, Am Burgplatz, neben dem Rathaus
    24. – 31. Januar 2016
    Öffnungszeiten: Mo – Sa 9 bis 17 Uhr, So: 11 bis 13 Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst), Eintritt frei
    Führungen: 0203 / 66 20 90

    Woche des Gedenkens:

    • 24. Jan. 2016: Eröffnung der Ausstellung „Der Mensch der Menschen Wolf? – Die Shoa und ihr Schatten“ in der Salvatorkirche, 10:00 Uhr Gemeindegottesdienst mit Pfarrer Martin Winterberg im Anschluss ca. 11 Uhr Ansprache von Francine Mayran (Strasbourg)
    • 25. Jan. 2016 vormittags: Führung mit Erläuterungen der Ausstellung durch F. Mayran / nachmittags: Einführung für Ausstellungsbegleiter
    • 26. Jan. 2016 vormittags: Führung mit Erläuterungen der Ausstellung durch F. Mayran
    • 27. Jan. 2016: 15. Duisburger Preis für Toleranz und Zivilcourage: Verleihung um 18 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum, Springwall; Veranstalter: Bündnis für Toleranz und Zivilcourage Duisburg
    • 28. Jan. 2016: Der Mensch des Menschen Wolf? - Die Shoa und ihr Schatten: Podiumsgespräch mit: Drs. Wiel P.H. Lenders (Nationales Befreiungsmuseum 1944-45 bei Nijmegen), Robert Tonks (Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg), Waltraud Schleser (Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg), Moderation: Dr. Günther Neumann, Impuls: Wolfgang Braun; 19:00 Uhr Salvatorkirche
    • 31. Jan. 2016: Ökumenischer Gedenkgottesdienst: Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren ... (5. Mose 5, 16), Lesung: Rainer Hoffmann; Predigt: Martin Zensen, Musik: Capella Palestrina u.d. L. von Andreas Pieper, 16:30 Uhr, Kirche St. Joseph, Dellplatz
    • Abgerundet wird dieses Programm durch Eigenveranstaltungen des Filmforums am 15. und 19. Januar 2016 um 18:00 Uhr im Vorfeld. Aufgeführt wird der Dokumentarfilm "A man can make a difference", der dem Lebensweg von Benjamin Ferencz des Chefanklägers im Nürnberger Einsatzgruppenprozeß gegen die Mordbanden der SS gewidmet. Benjamin Ferencz zog nämlich grundsätzliche Konsequenzen und widmete sein Leben der Einführung einer internationalen Strafgerichtsbarkeit und gab somit eine Antwort auf die Frage die im Titel der Ausstellung aufgeworfen wird. Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. ist bundesweit Partner dieses Filmprojektes.

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    Auch 2016 stellt das Ensemble Companeras wieder ein bedeutendes Theaterstück eines der größten dramatischen Dichter Europas auf die Bühne der Notkirche in Duissern. Ohne Anton Tschechow ist das moderne Theater nicht denkbar. Mit seinen Dramen hat er einen eigenständigen, modernen Typus geschaffen, der heute zum Theaterrepertoire der Bühnen in aller Welt gehört. „Onkel Wanja“ zeigt, wie sehr Menschen Illusionen lieben, um ihr „wirkliches Leben“ nicht sehen zu müssen. Das Stück spielt auf einem russischen Landgut, auf dem das Leben nach klaren Regeln und genau verteilten Aufgaben abläuft. Trotz aller Dramatik in der Handlung ist das wirklich Fesselnde im Stück ohnehin das Seelenleben und nicht die nach außen spannungsgeladene „Action“. Die Figuren – insbesondere Wanja, Sonja, Jelena und der Arzt Astrow – zeigen in Bezug auf die Liebe und die Lebensgestaltung tief berührende Wahrheiten, um die es im Leben eines jeden Menschen geht. Wie immer gibt es auch Musik, live auf dem Akkordeon, gespielt vom ältesten Mitglied der Companeras, Irmel Haverkamp, 88 Jahre alt. Schon die von Tschechow im ersten Akt eingesetzte Polka reißt das Publikum mit Sicherheit mit. Die Premiere gibt es am Samstag, 23. Januar 2016 um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche; eine weitere Aufführung in der Notkirche am Sonntag, 24. Januar 2016 um 17 Uhr sowie eine zusätzliche Aufführung am Sonntag, 31. Januar 2016 um 17 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Neudorf-West, Gustav Adolf Str. 65. Karten kosten im Vorverkauf zehn Euro (Weltladen Neudorf, Koloniestr. 92, telefonisch unter 0151/56635084 oder per E-Mail: Ensemble.Companeras@gmx.de) und an der Abendkasse zwölf Euro. Die Einnahmen spenden die „Companeras“ einem karitativen Zweck. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.companeras.de/.

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    Schon seit fünf Jahren unterstützen Schülerinnen und Schüler mit dem Erlös des jährlichen Adventsbasars der Gesamtschule Duisburg Süd das „Centro de Reabilitação e Valorização da Criança“ (CERVAC) in der brasilianischen Stadt Recife, in dem Kinder mit Behinderungen gefördert werden. Zu den insgesamt 6.700 Euro kommen mit der letzten Aktion nochmals 1.700 Euro hinzu. Neben dem Geld übermitteln die Freude über diese Rekordsumme (v.l.) Peter Moritz, didaktischer Leiter der Gesamtschule Duisburg-Süd, Zoe, Finn, Boran und Yasmin der Kindernothilfe, die dieses Brasilienprojekt initiiert hat und fördert, mit einem Selfie. Dietrich Köhler-Miggel, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Triniatis (Bildmitte), freut sich mit, denn er hält seit Beginn der Kooperation den Kontakt zwischen der Schule und seiner Gemeinde aufrecht.

     

     

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    Das Evangelische Christophoruswerk lud am Samstag, den 9. Januar ehrenamtliche Mitarbeitende zum Neujahrsempfang in den Jochen Klepper Saal in Duisburg-Meiderich und etwa 220 waren der Einladung gefolgt. Gleich zu Beginn sprach Vorstand Ulrich Christofczik den zahlreich erschienenen Gästen seinen Dank für die geleistete Hilfe aus: „Das Ehrenamt ist ein wertvoller Schatz, ohne den die Betreuung der uns anvertrauten Menschen nicht so umfangreich möglich wäre." Besonders erfreulich ist, dass ehemalige Mitarbeitende oft als ehrenamtliche Helfer dem Werk weiterhin verbunden bleiben und auf diese Weise den Neujahrsempfang als Wiedersehen mit alten Bekannten feiern können. Der Saal war entsprechend dem Motto der Veranstaltung: „C’est la Vie" mit französischem Flair festlich geschmückt. „Wir alle wissen, das Leben hält für uns nicht nur freudvolle, sondern auch leidvolle Erfahrungen bereit. An diesem Tag aber sollten alle ausschließlich die gemeinsame Zeit genießen.", sagte Vorstand Wilfried Stoll. Das galt auch für das musikalische Programm: Mezzosopranistin Isabelle Kusari unterhielt das Publikum charmant und schwungvoll mit bekannten französischen Chansons, Volks- und Kinderliedern und Arien aus französischen Opern. Auch die Küche des Werkes folgte selbstverständlich dem Motto und verwöhnte die Gäste mit Klassikern der französischen Küche wie Zwiebelsuppe, Salade Nicoise, Boeuf Bourgignon und Mousse au Chocolat. Eine gelungene Veranstaltung und eine schöne Tradition, die als Teil der Unternehmenskultur im Evangelischen Christophoruswerk sicher seinen alljährlichen Platz im Jahresrhythmus behalten wird. 

     

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    Die Begegnung von Christen und Muslimen gehört vielfach zum Schulalltag und wird auch im Religionsunterricht praktisch und thematisch vollzogen. Gleichzeitig haben die verschiedenen kirchlichen Ebenen und Gremien in den letzten Monaten verschiedene Texte zum Thema „Christlich-muslimischer Dialog“ veröffentlicht. Bei der Veranstaltung am Montag, 18. Januar 2016 von 16 bis 17.30 Uhr im Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt, Am Burgacker 14 - 16, sollen dieser Texte sollen vorgestellt und im Gespräch auf ihre Bedeutung für den Religionsunterricht befragt werden. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Interessierte. Der Eintritt ist frei. Veranstalterin ist das Evangelische Schulreferat Duisburg / Niederrhein in Kooperation mit dem Referat für interreligiösen und interkulturellen Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg.

     

     

     

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    Presbyterinnen und Presbyter bestimmen gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern die Prioritäten und Aufgaben der Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland. So gibt das Presbyterium seiner Gemeinde ein Gesicht - auch in geistlicher Hinsicht. Alle vier Jahre werden die Leitungen der Kirchengemeinden neu gewählt. Der nächste Wahltag ist am 14. Februar 2016. An diesem Tag stellen sich für 13 der 15 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 100 Frauen und 92 Männer. In der Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck wird nicht gewählt, da dort ein Bevollmächtigtenausschuss eingesetzt ist. In der Kirchengemeinde Hamborn wird ebenfalls nicht gewählt, da dort die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten mit der Zahl der zu besetzenden Presbyteriumsplätze genau übereinstimmt. In allen anderen Kirchengemeinden gibt es mehr Kandidatinnen und Kandidaten als zu besetzende Presbyteriumsplätze. Wer von ihnen gewählt wird, hat in der ehrenamtlichen Presbyteriumsarbeit Befugnisse, trägt aber auch ein hohes Maß an Verantwortung, denn die Gemeindeleitung entscheidet auch über Fragen der Finanzen und Personalentwicklung und bestimmt das theologische Profil der Gemeinde. 

    Das Spektrum der Berufe, die die Kandidatinnen und Kandidaten ausüben, sind ein Spiegel der Gesellschaft: Vertreten sind Berufe wie Kaufmännische Angestellte, Groß- und Außenhandelsleute, Elektrotechnik-Meister, Auszubildende, Lehrerinnen und Lehrer, Kinderkrankenpfleger, Physiker, Verwaltungskräfte, Studiendirektoren, Sozialpädagogen, Archivare, Diplom-Finanzwirte, Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Kfz-Händler, Selbstständige, Angestellte, Landwirte, Stadtplaner, Grafiker, Musiker, Sprachtherapeuten, Speditionskaufleute sowie Rentnerinnen und Rentner und Hausfrauen. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten sind in der Altersklasse zwischen 18 und 29 Jahren, 17 in der Altersklasse zwischen 30 und 39 Jahren, 42 in der Altersklasse zwischen 40 und 49 Jahren, 71 in der Altersklasse zwischen 50 und 59 Jahren und 52 in der Altersklasse zwischen 60 und 74 Jahren. Die jüngste Kandidatin ist 22 Jahre alt und steuert auf ihre zweite Amtszeit als Presbyterin zu, der jüngste Kandidat ist 18 Jahre alt.

    Was diese Menschen motiviert, für das Presbyteriumsamt zu kandidieren, haben viele bereits auf Gemeindeversammlungen berichtet. In den Publikationen der Kirchengemeinden stellen die Kandidatinnen und Kandidaten sich und die Gründe für ihre Bewerbung vor. Alle teilen den christlichen Glauben, der sie zur Kirche führt. Grundtenor ist aber auch, der Wille, Kirche mitzugestalten und dabei die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten mit einzubringen.

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    Gleich auf eine ganze Doppelseite hat es die evangelische Jesus-Christus-Kirche aus Duisburg Buchholz in der aktuellen Ausgabe des von Markus Sebastian Braun und Chris van Uffelen herausgegeben „Atlas of European Architecture“ geschafft. Das Buchholzer Gotteshaus befindet sich in dem über 500 Seiten starken englischsprachigen Atlas der europäischen Architektur neben dem Dänischen National Museum für Schifffahrt in Helsingør, dem Warschauer Museum zur Geschichte der polnischen Juden oder dem Lütticher Bahnhof in bester architektonischer Gesellschaft. Denn der Band zeigt europäische Architektur in ihrer ganzen Fülle und versteht sich durch die Zusammenstellung von Gebäuden ganz unterschiedlicher Typologien als umfassendes Nachschlagewerk und als Quelle an Inspiration. Die Jesus-Christus-Kirche lassen die Autoren durch großformatige Bilder sprechen, die die Gemeinde dem Verlag zur Verfügung stellt, und die Autoren beschreiben die Renovierungsarbeiten am Kirchraum, für die Gemeinde und ausführende Architekten von der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Architekturpreis 2012 ausgezeichnet wurden. Die Jury begründete dies damals so: „Ein überwältigender Raum, der aufgrund des Äußeren so nicht einzuordnen ist. Worin besteht die Magie des Raumes, der ästhetisch aus einer anderen Zeit zu stammen scheint und doch außerordentlich authentisch wirkt. Was ist Bestand, was ist hinzugefügt, erneuert, überhöht, man kann es schwer trennen. Darin besteht die besondere Leistung der Renovierung, die dem Bestandsbau mit wenigen, aber gekonnten Interventionen eine schlagende Strahlkraft verleiht. Die leicht dissonanten Farben, Materialkontraste und die präsente Lichtführung spielen zu etwas überzeugend Neuem zusammen. Darin liegt auch eine Botschaft des Projektes, dass für viele Kirchen der 70er und 80er Jahre durch gezielte und durchaus sparsame Eingriffe ein neues ästhetisches Wiedererwachen möglich ist. Dass sich dies lohnt, zeigt das Projekt exemplarisch auf.“

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    Pfarrer Dirk Sawatzki weiß, wie Edith Gutsche reagiert: „Wenn man Edith Gutsche dankt für ihren vielfältigen und engagierten Einsatz in der Kirchengemeinde, dann weist sie das bescheiden zurück.“ Edith Gutsche antwortet dann „Ach, ich mach doch gar nichts!“. Doch Edith Gutsche hat viel für die evangelische Kirche geleistet: 1992 wurde sie zum ersten Mal ins Presbyterium der damaligen Gemeinde Wedau-Bissingheim gewählt. 24 Jahre lang hat sie seitdem in diesem Leitungsgremium mitgearbeitet. Jetzt muss sie, nachdem sie das 75. Lebensjahr vollendet hat, noch vor den nächsten Wahlen aus dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis ausscheiden - so schreibt es das Kirchenrecht vor.

    Die Gemeinde dankt Edith Gutsche im Gottesdienst am Sonntag, 10. Januar 2016 um 10.30 Uhr in der Wedauer Kirche, Am See 8. Pfarrer Dirk Sawatzki kennt Edith Gutsche gut: „Seit die frühere Krankenschwester und Stationsleiterin im Ruhestand ist, bringt sie sich besonders intensiv ins Ehrenamt ein. Natürlich ist es ihr unangenehm, wenn sie dann auch noch – wie im Jahr 2007 – mit der Ehrennadel der Stadt Duisburg für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wird. Denn ihr Einsatz geht über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus. Regelmäßig ist sie im Seniorenheim an der Masurenallee, um für ältere Menschen da zu sein. Über den Besuchsdienst betreut sie vor allem alleinstehende und kranke Menschen, hilft bei Einkäufen und Behördengängen. Den beruflichen Blick hat sie nie verloren. Wo jemand Hilfe braucht, ist sie zur Stelle. Blutdruckgerät, Erste-Hilfe-Ausrüstung und gute Ideen sind immer schnell parat. Wenn jemand schwankt, ist sie schon an seiner Seite. Sie organisiert den Gemeindebasar, arbeitet im Second-Hand-Kleiderladen mit, teilt Gemeindebriefe aus, ist Mitglied im Beirat des Selbsthilfezentrums für Senioren, leitet die Seniorengruppe mittwochnachmittags, ist verantwortlich für das Klöncafé am Samstag, sonntags gehört sie dem Küsterteam an und sie ist Co-Leiterin zahlreicher Seniorenfreizeiten. All das wird ihr auch nach ihrem altersbedingten Ausscheiden aus dem Presbyterium nicht genommen. Zum Glück. ‚Solange ihr die Edith habt, läuft es in der Gemeinde‘, hat kürzlich jemand gesagt. Solange Edith Gutsche also weiterhin nichts – oder kaum etwas – in der Gemeinde macht, wird es gut sein. Die Verabschiedung aus dem Presbyteramt ist eine Gelegenheit, ihr zwischendurch für ihr vielfältiges Nichtstun zu danken. In aller Bescheidenheit, wie sie es gerne möchte.“

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    Wunderschöne Balladen, groovige Rhythmen und akustischen Folk-Pop bietet Valerie Lill am Montag, 11. Januar 2016 um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstr. 27-29. Ihr Konzertprogramm steht unter dem Titel „Von heute an“ und berichtet von Aufbruch und neuen Vorsätzen. Ihr geht es um echte Lebensveränderung; „und bei mir hat das immer zu tun mit Vertrauen“ berichtet die Sängerin. Sie tritt im Rahmen der internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz auf. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos zu Valerie Lill gibt es im Internet unter http://www.musik-erleben-lill.de/.

     

     

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    Der Aufwand hat sich für die Organisatoren, aber insbesondere für den Mittagstisch der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort gelohnt: Über 2.000 Euro Eintrittsgelder, Einzelspenden und 400 Euro für die Versteigerung des mit Spielerunterschriften versehenen MSV-Zwerges sind beim Benefiz-Konzert am letzten Samstag in der Gnadenkirche zusammengekommen. Dagmar Albert Horn, Torsten Steinke und Pfarrer Rolf Seeger hatten den Abend initiiert, für den guten Ablauf gesorgt und viele Musikerinnen und Musiker gewinnen können, die unentgeltlich auftraten. Noch während des Konzertes konnte Pfarrer Seeger verkünden: „Als wir im Frühjahr mit der Suche nach Spendern und Sponsoren begannen, wussten wir nicht, ob der Mittagstisch im Januar 2016 noch besteht. Jetzt können wir sagen: Mit den Sponsoren, die den Mittagstisch jährlich mit gut 5.000 Euro fördern und dem Erlös des Konzertes und dem bisher angesammelten Geldbetrag von über 13.000 Euro - einschließlich der Konzerteinnahmen -, ist der Mittagstisch finanziell auf ein solides Fundament gestellt. Das gibt eine gewisse Sicherheit für einige Jahre.“ Diese Nachricht wurde mit Applaus aufgenommen. Am Ende des Konzertes überreichten die Mädchen und Jungen des Jugendzentrums jedem Musiker eine Glocke aus Schokolade, auf der die Kinder des Mittagstisches mit ihren Vornamen unterschrieben hatten. Den „1-Euro-Mittagstisch“ im Jugendzentrum der Gemeinde gibt es seit zehn Jahren: Kinder und Jugendliche erhalten - unabhängig von Herkunft oder Religion - ein kostengünstiges, gesundes und warmes Essen; dazu gibt es ein komplettes Betreuungsangebot inklusive Hausaufgabenhilfe. Wer den Mittagstisch unterstützen möchte, erhält weitere Infos bei Pfarrer Rolf Seeger (Tel.: 0203 / 770607). Mögliche Unterstützer sind eingeladen, sich von der Arbeit des Jugendzentrums und dem Mittagstisch ein eigenes Bild vor Ort zu machen.

     

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    Den Erlös eines Weihnachtsbasars der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf Ost in Höhe von erfreulichen 3930,53 Euro übergab Anneliese Ramacher, engagiertes Mitglied der Gemeinde, mit einem symbolischen Scheck an Priscilla Geizi Pascua-Quezon aus dem Partnerkirchenkreis Southern Tagalog Conference in den Philippinen. Mit dem Geld werden zwölf Kindertagesstätten in einer sehr armen Region des Partnerkirchenkreises des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg in den Philippinen gefördert. Dort leiden ein Drittel der unter fünfjährigen Kinder an Unter- oder Mangelernährung. In den verschiedenen Kindertagesstätten der immer wieder von Taifunen betroffenen Region Bondoc erhalten etwa 250 Kinder eine gesunde Ernährung sowie vorschulische Erziehung. Dieses ermöglicht den Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft. Priscilla Pascua-Quezon, die den Betrag stellvertretend dankend entgegen nahm, arbeitet ab Januar 2016 als Referentin für interkulturelle Bildung in der Ökumenischen Werkstatt in Bielefeld.

     

     

     

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