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    24. März 2012 - über 40 Gotteshäuser beteiligen sich
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    Nachrichten & Termine

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    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der DGB-Bundesvorstand rufen gemeinsam dazu auf, am Donnerstag, den 23.02.2012 um 12 Uhr eine Schweigeminute für die Opfer der Gewalttaten der rechtsextremistischen Terroristen aus Thüringen durchzuführen. Zur gleichen Zeit findet der zentrale Staatsakt für die Opfer des rechtsextremistischen Terrors in Berlin statt.

    Diesem Aufruf schließen sich in Duisburg auch das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen an. Vor diesem Hintergrund bitten der Evangelische Kirchenkreis Duisburg und seine Diakonie Gemeinden, Einrichtungen und Werke zum gleichen Zeitpunkt der Opfer der Gewalttaten zu gedenken.

     

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    Am 26. Februar 2012 spricht Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, als theologischer Laie von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über Gott und die Welt. Seine Kanzelrede steht unter dem Titel „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Die Kanzelrede beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Das Format der Kanzelrede wurde in der Duisburger Salvatorkirche 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt und hat seitdem durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren.

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    Salvatorpfarrer Peter Krogull wechselt zum 1. August auf die Auslandspfarrstelle der EKD in Kopenhagen. Die deutschsprachige Gemeinde der Sankt Petri Kirche wählte den 38-Jährigen Anfang Februar zu ihrem neuen Hauptpastor. Für ihn und seine Frau, so Krogull, gehe mit dieser Wahl der langgehegte Wunsch auf eine gemeinsame Auslandszeit in Erfüllung. Bereits zu Studienzeiten hatte Krogull Auslandserfahrungen in der Citykirchenarbeit in London gesammelt. Dänemark und Kopenhagen sind Krogull bei zahlreichen Besuchen in den letzten Jahren ans Herz gewachsen. Außerdem reize ihn an der Stelle die interessante Perspektive, an der ältesten Kirche Kopenhagens in einer traditionsreichen deutschen Auslandsgemeinde arbeiten zu dürfen. Dennoch wird dem gebürtigen Duisburger der Abschied von seiner Heimatstadt schwerfallen.

    Die vergangenen acht Jahre an Duisburgs evangelischer Stadtkirche seien für ihn „eine schöne und wichtige Zeit“ gewesen. Seiner Gemeinde will Krogull in den kommenden Monaten für diese Zeit nach Möglichkeit persönlich danken. Der offizielle Verabschiedungsgottesdienst wird am 10. Juni um 15 Uhr in der Salvatorkirche stattfinden.

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    17. Februar 2012

    Die evangelische Kindertageseinrichtung an der Wrangelstraße in Kaßlerfeld bietet seinen Müttern die Teilnahme an einem besonderen Projekt an: In den sogenannten „Rucksackgruppen“ lernen Mütter mit afrikanischer und türkischer Zuwanderungsgeschichte im kleinen Kreis gemeinsam deutsch, beschäftigen sich mit Fragen der Erziehung und erfahren, wie sie ihr Kind in der Zweisprachigkeit am besten fördern können.


    Das Projekt beruht auf der Kooperation der Einrichtung mit der „Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ (RAA) und begann im Zuge der Zertifizierung zum Familienzentrum im Jahr 2008. Der Fokus liegt darauf, den Eltern durch gezielte Förderung dazu zu verhelfen, ihre Kinder bei der Erlangung der notwendigen Sprachkompetenz unterstützen zu können. Zudem soll sich die Interaktion jeweils zwischen Kind und Eltern sowie zwischen Eltern und Erziehern verbessern.

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    Zu einem Genießerabend in kalter Jahreszeit lädt der Duisserner Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Jazz-Fans ein: Am Freitag, 24. Februar 2012 sorgen „The Cartwheelers“ in der Notkirche, Martinstr. 37, ab 19 Uhr für zwei Stunden gute Laune. Während ein Team die Jazzfreunde mit einem kleinen Abendimbiss und einem edlen Tropfen Wein verwöhnen, erleben diese den „spirit of dixie“, gespielt von einer Band, die mittlerweile zu den erfahrensten Dixiebands im Raum Düsseldorf zählen. Die Lust auf Dixieland führte 1962 zur Gründung der „Cartwheelers Jazz Band“, die bald über den Düsseldorfer Raum hinaus in ganz Deutschland bekannt wurde; einige Gründungsmitglieder sind immer noch dabei – und alle zusammen swingen, swingen, swingen. Eine Anmeldung ist erforderlich; Karten zu zehn Euro können bei Pfarrer Stefan Korn bestellt werden (Tel.: 0203 / 330490).

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    Karten für die Aufführungen der „Buchholzer Bühne“, der Laienspielgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis (Buchholz / Wedau) sind immer schnell ausverkauft. Derzeit probt die Truppe „Eine himmlische Beförderung“ auf Hochtouren. Aufgeführt wird das Stück im Gemeindezentrum an der Arlberger Straße am an den Samstagen 25. Februar, 3. und 10. März jeweils um 19.30 Uhr sowie an den Sonntagen 26. Februar, 4. und 11. März jeweils um 17 Uhr.

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    Religionsgemeinschaften in Duisburg und Moers bieten Nachtprogramm am 24. März
    Umfangreiche Informationen auf Internetseite und Broschüre

    16. Februar 2012 

    Guntram Schneider wünscht den Besucherinnen und Besuchern bei ihrer Wanderung durch die „Nacht der offenen Gotteshäuser 2012“ viele interessante Eindrücke. Das Grußwort des Ministers für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen führt in das Programmheft der Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers (NOG) ein, die in diesem Jahr am 24. März 2012 stattfindet. Das Heft stellten die Initiatoren der Aktion allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der NOG am Mittwoch bei einem Informationstreffen im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen vor. Es ist ein Wegweiser durch die Veranstaltungen und Angebote dieser besonderen Nacht, die für jeden Geschmack etwas bereithält: Kultur und Musik für Jung und Alt, besondere Gottesdienste, Räume der Stille, Begegnung und Gebet, Führungen, Konzerte oder Lichtinstallationen. Zudem veranstalten mehrere christliche Kirchen gemeinsame ökumenische Veranstaltungen; ganz im Zeichen des interreligiösen Dialoges steht in Duisburg-Marxloh und Moers-Repelen die Nacht der Offenen Gotteshäuser mit „Begegnungen auf dem Marktplatz“ und den „Gotteswegen“; ein interreligiöser Abrahamsweg wird sein Ziel in einem Konzert in der Synagoge am Innenhafen finden. Die Broschüren liegen in vielen teilnehmenden Gemeinden aus. Online kann sie unter www.nog-duisburg-moers.de gelesen werden.

    Verteilt wurden beim Informationstreffen zudem Plakate und Postkarten. Zentrales Motiv auf den großen und den kleinen Flächen ist der Olivenzweig – das verbindende Symbol des Friedens aller teilnehmenden Religionen; damit und mit dem Programmheft wollen die christlichen Kirchen, die Moscheen und die Jüdische Gemeinde vor Ort für die Nacht der Offenen Gotteshäuser werben.

    Eine gute Nachricht konnte der Initiativkreis direkt beim Infotreffen vermelden: Ob Hin- und Rückfahrt zu einer Kirche oder gleich eine Rundreise zu mehreren teilnehmenden Gotteshäusern - Interessierte können mit einem Einzelticket der Preisstufe A2 in der "Nacht der offenen Gotteshäuser" am 24. März von 19.00 bis 1.00 Uhr alle teilnehmenden Kirchen und Gotteshäuser auf den fahrplanmäßigen Verkehrsverbindungen der DVG, der NIAG und der SWK im Stadtgebiet Duisburg und Moers besuchen.

    Premiere feierte die „Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers“ im Kulturhauptstadtjahr 2010 in der Nacht vom 22. zum 23. Mai; insgesamt 8.000 Personen besuchten die geöffneten Gotteshäuser. 

    Programmheft - Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers 2012
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    Predigtreihe Jahr der Taufe - Predigt Pfarrer Armin Schneider

    Predigtreihe "Jahr der Taufe - Predigt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent Kirchenkreis Duisburg, 12.2.2012

    Am ersten Februar-Sonntag hatte die evangelische Kirchengemeinde Hamborn zu einem Finnland-Nachmittag in das Gemeindehaus Taubenstraße eingeladen. Kirchenmusikerin Tiina Marjatta Henke, Kantorin der Gemeinde, wollte den Hambornern das Heimatland ihrer Mutter näher bringen und hatte mit zahlreichen Helferinnen aus der Kantorei ein vielfältiges Programm zusammengestellt und finnische Spezialitäten aufgetischt. So konnten die über 120 Besucherinnen und Besucher unter dem Leitgedanken „terve suomi“ (Hallo Finnland) das Land im hohen Norden mit allen Sinnen erfahren.

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    Beim diesjährigen Hallenpokal der Konfirmandengruppen trumpfte Wanheim groß auf. Zum 15. Mal trugen die evangelischen Gemeinden des Duisburger Südens das Fußballturnier aus. Mit dabei in diesem Jahr waren außer den Gastgebern nur Buchholz und Huckingen. Mit zwei klaren Siegen, bei denen am Ende 19:1 Tore zu Buche standen, sicherten sich die Wanheimer Jungs überlegen den Cup. Die Mädchen aus Wanheim und Buchholz machten es spannender. Im Hinspiel trennten sie sich leistungsgerecht 0:0 unentschieden. Im Rückspiel gingen die Wanheimer Mädchen konzentrierter ans Werk.

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    Unter dem Titel „Mensch-Lich-Keit“ stellt die Kunstgemeinschaft Bottrop 1969 e.V. in der Marxloher Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, Gemälde, Grafiken, Objekte und Fotografien aus. Die Ausstellung wird am Sonntag, 12. Februar 2012 im Anschluss an den 10.30-Uhr-Gottesdienst eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 11. März während der Öffnungszeiten montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr zu besichtigen; als erweiterte Öffnungszeiten neben den Vormittagen außerdem dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für den 6. März ist eine Ausstellungsbegehung mit den Künstlern für 15.30 Uhr geplant; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Weitere Informationen im Internet unter www.kreuzeskirche.org.

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    Am Abend der Einweihungsfeier am vergangenen Freitag, 3. Februar, schallt endlich wieder Musik über den Hinterhof des Gemeindezentrums an der Arlberger Straße. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im evangelischen Jugendzentrum sind abgeschlossen. Bereits um 18 Uhr sind zahlreiche Jugendliche vor Ort und Leiterin Elke Jäger zeigt stolz die neue Lichtanlage vor der frisch gestrichenen Wand: ein rotes Herz mit weißem Duisburg-Banner ziert den blau-schwarzen Untergrund.

    „Unsere Jugendlichen haben mit der Unterstützung einiger Eltern alles selber gemacht: die Wände gestrichen und verputzt, das DJ-Pult abgesenkt, um eine bessere Übersicht zu erreichen, sowie die neue Lichtanlage installiert und den Boden verlegt“, erzählt Elke Jäger. Die Renovierung sei dringend notwendig gewesen. Die alte Lichtanlage, ein Relikt der 80er Jahre tat ihren Dienst nicht mehr, die Wände waren in den Jahren mehrfach überstrichen worden. Finanziert wurde der Umbau je zur Hälfte von einer privaten Einzelspende und der Gemeinde. Entstanden ist die hübsch gestaltete und bunt ausgeleuchtete Tanzfläche, natürlich mit „Arlberger“-Schriftzug und Discokugel.

     

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    In 12 der 15 evangelischen Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurden am letzten Sonntag, 5. Februar, neue Presbyterien gewählt. Von den dort rund 57000 wahlberechtigten Mitgliedern haben 4283 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Wahlbeteiligung von 7,51 Prozent ist damit um 0,65 Prozent niedriger als bei der Wahl vor vier Jahren (8,16) Prozent.

    Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 53 Jahren; das jüngste jetzt gewählte Presbyteriumsmitglied ist 19 Jahre alt. Die Amtszeit der neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter beträgt vier Jahre. Bevor die Presbyterien in Gottesdiensten offiziell eingeführt werden können, muss jede Gemeinde einen Beschluss zur Feststellung des Wahlergebnisses fassen und die Gewählten schriftlich benachrichtigen. 

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    Am 26. Februar 2012 spricht Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, als theologischer Laie von der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche über Gott und die Welt. Seine Kanzelrede steht unter dem Titel „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Die Kanzelrede beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Das Format der Kanzelrede wurde in der Duisburger Salvatorkirche 2010 anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“ eingeführt und hat seitdem durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren.

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    Zum vorerst letzten Mal haben die Verantwortlichen der Kampagne „Ich will arbeiten“ die aktuellen Duisburger Arbeitsmarktzahlen kommentiert. „Unsere Kampagne wird wie geplant im März enden“, erläutert Superintendent Armin Schneider. „Wir werden noch ein oder zwei größere Veranstaltungen machen. Insgesamt haben wir dann ein ganzes Jahr lang beharrlich auf die schwierige Lage am Duisburger Arbeitsmarkt und besonders auf die viel zu vielen Langzeitarbeitslosen in unserer Stadt aufmerksam gemacht.“

    An den Zahlen der Arbeitsagentur für Januar interessiert sich die Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises vor allem dafür, wie sich der sprunghafte Anstieg von 30.000 auf 32.000 gemeldete Erwerbslose zusammensetzt. „Das hat nicht nur damit zu tun, dass in der kalten Jahreszeit vor allem Hilfsarbeiterstellen abgebaut werden“, stellt Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk fest. „Dahinter steht auch das Auslaufen von 500 Maßnahmeplätzen im Bereich der Gemeinwohlarbeit.“ Davon seien vor allem die Kunden des Jobcenter betroffen. Dabei müsste gerade für diese, so Armin Schneider, in Duisburg etwas getan werden. „Erst wenn auch die Langzeitarbeitslosen die Chance erhalten, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen, wird Arbeitslosigkeit in Duisburg wirksam bekämpft.“

    Für Stephan Kiepe-Fahrenholz zeigt die Entwicklung im Januar deutlich, wo das Problem liegt: „Als erstes fliegen immer die angelernten Kräfte raus. Also müssen sie qualifiziert werden, um nachhaltig im Betrieb Fuß fassen zu können. Und diejenigen, die überhaupt erst mal ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlagen sollen, brauchen öffentlich geförderte Beschäftigung – aber gerade die wird nach dem Willen der Bundesregierung ja jetzt drastisch zusammengestrichen.“

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    Die freie Theatergruppe Quintessenz präsentiert am Samstag, 11. Februar 2012 um 19.30 Uhr in der Duisserner „Notkirche“, Martinstr. 39, das Theaterstück „Kunst“ von Yasmina Reza. Zum Inhalt: Serge (gespielt von Jürgen Echtenbruck) hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa einem Meter auf ein Meter zwanzig. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Dieses Bild, für das Serge hunderttausend Euro bezahlt hat, wird zum Anlass für einen turbulenten Konflikt. Denn seine Freunde Marc (Claus Stroeter) und Yvan (Frank Schelosky) sehen den Kunstkauf anders. In ihrem Streit, in den jeder der drei seine ganz eigenen Probleme einbringt, wird das Bild beinahe zur Nebensache und die drei Freunde erleben, wie ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird.

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    Letztes Jahr besuchten über 500 Christinnen und Christen den Taizé-Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm. Die Gemeinde setzt ihre 2001 begonnene Tradition fort und stellt den diesjährigen Taizé-Gottesdienst unter das Leitwort „Licht auf unserem Weg“. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 12. Februar 2012 um 18.00 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum, Lauenburger Allee 21 - 23, statt.

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    Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg weist darauf hin, dass alle geplanten Gemeindeveranstaltungen am kommenden Wochenende wie Gottesdienst und Presbyterwahl in der Salvatorkirche stattfinden. Es wird im üblichen Umfang geheizt, die eisigen Außentemperaturen wirken sich nicht negativ auf die Temperatur in der Kirche aus. Die kurzfristige Absage des Benefizkonzertes, das am Freitag Abend stattfinden sollte, war eine alleinige Entscheidung der Bochumer Symphoniker.

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    Auch in diesem Jahr stiften Schüler und Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen der Gesamtschule Süd in Großenbaum die Hälfte ihres Erlöses aus dem vergangenen Adventsbasar dem Kindernothilfeprojekt zugunsten des Centro de Reabilitação e Valorização da Criança (CERVAC) in der brasilianischen Stadt Recife, in dessen Einrichtung rund 240 Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen gefördert werden. Die Duisburger Spende wird dort dringend benötigt, denn CERVAC bietet Kindern aus den Armenvierteln Recifes Therapie- und Unterrichtsmöglichkeiten.

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    Eintauchen in den Klang und zur Ruhe kommen sind die Kennzeichen der Musik in Taizé-Gottesdiensten. Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm lädt Musikinteressierte ein, den Taizé-Gottesdienst, der am 12. Februar 2012 um 18 Uhr in der Versöhnungskirche stattfindet, gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern der Kantorei vorzubereiten und mitzugestalten. Die Melodien der Taizé-Gesänge sind so angelegt, dass jeder die Gesänge leicht erlernen und behalten kann. Die Wiederholung von Text und Melodie hilft, die Inhalte zu verinnerlichen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Probentermine sind am Mittwoch, 8. Februar von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus, Lauenburger Allee 21, und am Samstag, 11. Februar, 10 bis 11.30 Uhr in der Versöhnungskirche, Lauenburger Allee 23. Weitere Informationen bei Kantorin Annette Erdmann (Tel. 0203 / 767709).

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    „Vorschulnachmittag im Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum“ klingt für Kindergartenkinder erstmal nur mäßig spannend. Auch Bärbel Koberg, Leiterin des evangelischen Kindergartens an der Lauenburger Allee in Großenbaum und ständig auf der Suche nach spannenden Ausflugszielen für ihre Schützlinge, musste sich erstmal selbst davon überzeugen, dass ein Museumsnachmittag für Kinder durchaus anregend sein kann. Doch dann erfuhr sie vom Kinderprogramm des Binnenschifffahrtsmuseums und von Gästeführerin Yvi Bazant, zuständig für die Kindergruppen bis zur vierten Klasse und für Kindergeburtstage. Sie sagt: „Mein Ziel ist es, den Kindern die Botschaft zu vermitteln: Museum macht Spaß!“

    Am letzten Januartag war es soweit: In voller Seemannsmontur begrüßte Kapitänin Bazant die Großenbaumer Kinder und rekrutiert sie sogleich als Aushilfsmatrosen. Ihre eigenen seien heute zum Ausflug im Zoo und deshalb brauche sie dringend eine neue Mannschaft. Die Lauenburger Vorschulkinder sind natürlich mit Begeisterung dabei und bekommen alle ein rotweißes Stirnband mit aufgemaltem Anker verliehen.

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    Alle vier Jahre werden die Leitungen der Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland neu gewählt. Nächster Wahltag ist der 5. Februar 2012; auch in der evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis sind die Mitglieder zur Wahl aufgerufen. Bei der Kandidatenliste aus dem Bereich Wedau-Bissingheim wurde jedoch am 23. Januar 2012 die Nichtwählbarkeit einer Kandidatin festgestellt. Der Grund: Durch die Gründung des Kindergartenwerks im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg wurde die Kandidatin zur Mitarbeiterin des Kirchenkreises, was einer Kandidatur zur Presbyteriumswahl laut Wahlgesetz entgegensteht. Der Kreissynodalvorstand hat in seiner Sitzung am 26. Januar 2012 beschlossen, dass somit die Liste für eine Wahl nicht mehr ausreichend ist und die für den Stimmbezirk Wedau-Bissingheim vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt gelten. Pfarrer Dirk Sawatzki bittet aber die wahlberechtigten Gemeindemitglieder aus dem Bereich Wedau-Bissingheim herzlich, sich an der Wahl der Presbyteriumsmitglieder aus dem Bereich Buchholz sowie an der Wahl des für Mitarbeitende vorgesehenen Platzes zu beteiligen. Für die Gemeindemitglieder aus Buchholz ist das Wahllokal im Gemeindezentrum Arlberger Straße von 11 bis 16 Uhr geöffnet, für die Gemeindemitglieder aus Wedau und Bissingheim ist das Wahllokal im Gemeindezentrum, Am See 8, von 11.30 bis 16 Uhr geöffnet.

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    Zur Auftaktveranstaltung des Projekts „KLIMT - Konflikte lösen in Marxloh“ trafen sich am 25. Januar Fachleute der Jugend- und Integrationsarbeit aus dem Stadtteil in der Alten Sakristei der Kreuzeskirche in Marxloh. Das vom Europäischen Integrationsfonds kofinanzierte Projekt KLIMT zielt darauf, Konflikte in Marxloh zwischen Jugendgruppen verschiedener kultureller und religiöser Herkunft zu benennen. Hierfür werden mit Jugendlichen und Fachleuten in den kommenden zwei Monaten im Stadtteil qualitative Interviews durchgeführt. In einem nächsten Schritt werden gemeinsam mit Jugendlichen in vier Workshops Lösungsstrategien erarbeitet. Träger des Projekts ist die evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh in Kooperation mit dem evangelischen Familienbildungswerk und dem Ibis-Institut. Die Projektleitung hat Martina Herrmann.

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    Eine Nummer im Handy speichern oder SMS und MMS versenden sind nicht nur für ältere Menschen regelrechte Herausforderungen. Jugendliche hingegen beherrschen die Geräte auch ohne Betriebsanleitung. Die Seniorenbegegnungsstätte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West bringt nach dem großen Erfolg der letzten Male Jung und Alt in dem generationenübergreifenden Projekt wieder über das Handy zusammen und stellt den Senioren mit Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs Duisburg persönliche Handytrainer zur Seite.

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    „Terve Suomi!“, also „Hallo Finnland“ heißt es am 5. Februar im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, Taubenstr. 14. Von 15 bis 18 Uhr können Skandinavienfreunde dort finnische Folklore und Volkslieder erleben. Dafür sorgen die in finnische Trachten gekleidete Kölner Gruppe „Finnlore“ mit Volkstänzen und Livemusik sowie Tiina Henke und Silvester Pece mit Akkordeonmusik. Dazu gibt es ganz stilecht eine finnische Kaffeetafel und ein Buffet mit Piroggen und Lachssuppe zum Selbstkostenpreis. Der Eintritt ist frei.

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    In der evangelischen Kirche bilden die Gemeinden die Basis. Alle vier Jahre haben deren Mitglieder die Gelegenheit, ihre Gemeindeleitung, das Presbyterium, zu wählen. In Wanheim gehören zwölf Gemeindemitglieder dem Presbyterium an, dazu eine Mitarbeiterin und der Pfarrer. Alle zwölf und der Presbyteriumsplatz für Mitarbeiter werden am 5. Februar 2012 neu gewählt. Um die Presbyteriumsplätze bewerben sich 14 Kandidatinnen und Kandidaten, die beiden Mitarbeiterinnen der Gemeinde um den einen Platz für die Mitarbeiterpresbyterin. Pfarrer Friedrich Brand freut sich darüber, „dass so viele Menschen bereit sind, in dieser Zeit des Umbruchs Verantwortung zu übernehmen und den Wandel mitzugestalten.“ Die Vorstellung der Kandidierenden erfolgte bereits in einer Gemeindeversammlung; was die Bewerberinnen und Bewerber zur Kandidatur für das Ehrenamt bewegt, können Interessierte und die 2487 Stimmberechtigten auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-wanheim.de) nachlesen.

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    Anlässlich der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft plant die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich öffentliche Übertragungen der Spiele im Juni. Voraussetzung dafür ist, dass die Kirchengemeinde wieder die notwendigen Genehmigungen erhält.

    Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 hat die Kirchengemeinde in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Wegen des überaus großen Andranges während der letzten Fußball-Europameisterschaft finden seitdem die Übertragungen unter freiem Himmel statt. Besucherinnen und Besucher sahen die Spiele auf einer drei mal vier Meter großen LED-Leinwand.

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    An die Bedeutung der Taufe möchte der evangelischen Kirchenkreis Duisburg mit seinen Gemeinden und Einrichtungen in diesem Jahr erinnern. Sie stellen das „Jahr der Taufe“ in Anlehnung an ein Luther-Zitat unter das Motto „Ich bin getauft!“ Diese Worte soll Martin Luther in Zeiten seelischer Not und Zweifel mit Kreide auf einen Tisch, der vor ihm stand, geschrieben haben. Seine eigene Tauferinnerung gab ihm Zuversicht und Mut. „Die Taufe ist ein Gottesgeschenk,“ sagt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Gerade durch die Kindertaufe wird das symbolisch zum Ausdruck gebracht: Bevor ein Mensch irgendetwas leisten und zustande bringen kann; bevor er sich irgendetwas erarbeitet und verdient hat, sagt Gott bedingungslos ‚Ja’ zu ihm.“


    Superintendent Schneider und Pfarrer Peter Krogull erläuterten am 24. Januar in der Taufkapelle der Duisburger Salvatorkirche, wie die vielen verschiedenen Veranstaltungsformen das Thema Taufe in den Mittelpunkt stellen werden.

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    Anfang des Jahres ist das Familienzentrum „Unterm Regenbogen“ auf der Metzer Straße in Untermeiderich in die Trägerschaft des Vereins „Zaubersterne“ übergegangen. Am Sonntag, den 29. Januar um 11 Uhr wird in einem Gottesdienst in der evangelischen Untermeidericher Kirche Abschied gefeiert. Die Gemeinde war 45 Jahre lang Trägerin des viergruppigen Kindergartens; der Beschluss, sich jetzt von der Einrichtung zu trennen, fiel der Gemeindeleitung nicht leicht. Pfarrerin Dr. Ruth Koßmann erläutert die Gründe für die Entscheidung: „Es war der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich finanziell nicht mehr möglich, acht Kindergartengruppen in den beiden viergruppigen Einrichtungen in ihrer Trägerschaft zu halten.“

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    Ein Benefizkonzert zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen geben die Bochumer Symphoniker, 3. Februar 2012 in der Duisburger Salvatorkirche

    Es musizieren: die Solisten Katharina Leyhe (Sopran), Sibylle Hummel (Mezzo-Sopran), Thomas Ströckens (Tenor), Mohsen Rashidkhan (Bariton), der Chor der Ruhr-Universität Bochum „collegium vocale bochum“ und die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Hans Jaskulsky.

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    Das „Kolumbarium Duisburg“ ist in Duisburg der erste Urnenfriedhof, der in einer Kirche gelegen ist. Es wird am 28. Januar in einem Festgottesdienst um 15.30 Uhr in der ehemaligen Kirche an der Wintgensstraße 72 in Duissern seiner Bestimmung übergeben. Ein Tag der offenen Tür am 29. Januar von 11 bis 18 Uhr gibt Interessierten die Möglichkeit, den Friedhof in der Kirche kennenzulernen.

    „Eine würdige Lösung“ sei mit der Einrichtung eines Kolumbariums für die Kirche, die 2004 entwidmet wurde, gefunden worden, „weil Kirche und Gemeindehaus in dem Zustand bleiben, für den sie gebaut wurden, und eine Nutzung finden, die einer Kirchengemeinde gut ansteht“, meint Jörg Hoffmann, Presbyteriumsvorsitzender der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Friedhöfe seien seit jeher Einrichtungen auch von Gemeinden gewesen.

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    In der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, können Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 29. Januar 2012, eine Auswahl unverwechselbarer Kompositionen von Ulla van Daelen zu Texten - gelesen von Pfarrer Stefan Korn - und Bildern von Peter Michael Lupp erleben.  

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    Zahlen aus dem Gemeindeleben 2011 des Bereichs Wedau-Bissingheim präsentiert die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 22. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst, der um 10.30 Uhr in der Kirche Am See in Duisburg-Wedau beginnt. Gegen 11.45 Uhr findet dann im Gemeindesaal, Am See 8, die Präsentation einiger ausgewählter Entwicklungen statt.

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    In der auf mehrere Jahre angelegten Veranstaltungsreihe zu den Ursachen der deutschen Katastrophe nimmt die Vereinigung "Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V." erstmals ein tragendes Element der Debatten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Neben der Klage "Republik ohne Republikaner" stand damals die Entschuldigung der breiten Wählerschichten im Vordergrund der Diskussion. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten, die sich im Januar 2013 zum achtzigsten Male jähren wird, wurde nicht zuletzt mit den beiden großen Wirtschaftskrisen der Zwischenkriegszeit erklärt, der großen Inflation zu Beginn und der großen Depression zu Ende der Weimarer Republik. Die Angstformel der frühen Bundesrepublik lautete daher auch, ob die Bonner Republik bloß eine Wirtschaftswunderdemokratie sei und mit steigenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten scheitern werde.

    Dr. Günther Neumann wird die Bedeutung der wirtschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik am Freitag, den 27. Januar 2012 um 19:00 Uhr in der Salvatorkirche näher beleuchten: Je schlechter, desto besser! – Der Einsatz der beiden Wirtschaftskrisen in den Kalkülen des deutschen Expansionismus.

    Eingerahmt wird das Referat von zwei Zeitgeist-Medleys, entwickelt, arrangiert und aufgeführt von dem Duo Okko Herlyn und Irina Scholten. Das eine gibt Lebensgefühle der frühen 1920er Jahre wieder: Zeitgeist-Medley I (1918 – 1923): Schöner Gigolo, armer Gigolo; das andere die zu Ende dieses Jahrzehnts: Zeitgeist-Medley II (1929 – 1933): ... beim Hungern und beim Essen ...

    Begrüßt werden die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung von Pfarrer Stefan Korn, Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg; Bürgermeister Benno Lensdorf wird die Grußworte der Stadt Duisburg in Vertretung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland überbringen.

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    Um das Zusammenrücken ging es in der Gemeindeversammlung der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh – Obermarxloh. Spürbar wurde das für die Gemeindemitglieder in der neu angeglichenen Liturgie, die jetzt nach einem Erprobungsjahr endgültig für Kreuzes- und Lutherkirche festgeschrieben werden soll. Offenbar hat sich die Gemeinde an den veränderten Gottesdienstablauf schon gewöhnt, es wurden dazu kaum Fragen gestellt.

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    Ein breit gefächertes Programm musikalischer Aktivitäten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg enthalten die neuen „Kirchentöne“. Das für das erste Halbjahr 2012 erschienene Faltblatt liegt in Kirchengemeinden aus, kann aber auch im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kostenfrei bezogen werden (Telefon 0203 / 29513501).

    Von musikalisch gestalteten Gottesdiensten bis zu Kirchenkonzerten und Spirituals reicht die Palette dessen, was von Kantoreien und Kirchenchören, von Instrumental- und Vokal-Solisten aus Duisburg und aus der Region geboten wird. In fast jeder Woche können Interessierte in Kirchen und Häusern der Gemeinden „Kirchentöne“ hören, so etwa bereits am 20. Januar in der Salvatorkirche Duisburg bei „Viva Klezmer“, einem Konzert mit Giora Feidman und Gitanes Blondes, oder am 5. Februar beim „Finnischen Tag“ in der Hamborner Friedenskirche, an dem neben der Volkstanzgruppe „Finnlore“ eine Bildershow, eine finnische Kaffeetafel und ein Buffet mit Lachssuppe das Programm abrunden. Ebenso am 18. März beim Festkonzert „500 Jahre Gerhard Mercator“, bei dem Bachs Kantate „Tönet ihr Pauken“ und Chöre und Zwischenmusiken aus Mozarts „Thamos“ aufgeführt werden.

    Wer selbst singen möchte, kann dies an gleich zwei Chortagen tun: am 25. Februar in der Ungelsheimer Auferstehungskirche und am 23. Juni im Neudorfer Gemeindezentrum Gustav-Adolf-Straße. Außerdem können sich Sangesfreudige in Gemeinschaft mit anderen an neuen Taufliedern ausprobieren. Gelegenheit dazu bietet ein Workshop, der Teil der Aktion „Jahr der Taufe“ der evangelischen Kirche in Duisburg ist. Er findet am 11. Mai in der Hamborner Friedenskirche statt und ist kostenfrei. Das gesamte Programm ist auch im Internet unter www.kirche-duisburg.de abrufbar.

     

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    Am Sonntag, 15. Januar 2012 findet im Anschluss an den 9.30-Uhr-Gottesdienst in der Lutherkirche, Wittenberger Straße 15, eine Versammlung der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh - Obermarxloh statt. Auf der Tagesordnung stehen die Änderung der Liturgie in der Lutherkirche und der Kreuzeskirche und die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl. Zudem gibt es einen Sachstandsbericht zum Thema Gemeindekonzeption „Bonhoeffer 2015“: Vorgestellt werden anstehende Baumaßnahmen, die bereits in diesem Frühjahr beginnen sollen.

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    Unter dem Titel „Bin so gern auf Erden“ spielt und singt der christliche Liedermacher Waldemar Grab im Rahmen der Allianz-Gebetswoche 2012 am Montag, 9. Januar, 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche Obermeiderich, Emilstraße 27, seine schönsten Lieder und berichtet von Begebenheiten, die ihn auch zum Glauben geführt haben.

    Stoff für Erzählungen dürfte Waldemar Grab bieten: Er war Chefsteward in der Regierungsmaschine unter Altbundeskanzler Helmut Schmidt und dem Minister des Auswärtigen, Hans-Dietrich Genscher, und flog weit über 10.000 Flugstunden mit ihnen und den höchsten Staatsgästen um die Welt. Er war im Einkaufscenter-Management tätig, CDU-Geschäftsführer in Hamburg, Redenschreiber diverser Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie von 1994 bis 2000 Präsident des Deutschen Pianistenverbandes. Grab machte sein Hobby zum Beruf und seinen Beruf zur Berufung: Er spielte als Pianist für Andre Rieu in Holland und Wolfgang Rademann in Berlin. Bis 2004 war Waldemar Grab in 87 Weltreisen auf dem ZDF-Traumschiff MS Deutschland als „Showpianist“ unterwegs. 2002 entschied sich der Liedermacher und Buchautor nach längeren Umwegen über die verschiedenen Religionen für den Glauben an Jesus Christus. Diese Entscheidung prägte ihn so stark, dass er alles aufgab und sich für den Verkündigungsdienst vorbereiten ließ. Heute schreibt er keine Schlager mehr, sondern komponiert christliche Lieder. Der Eintritt zu dem Konzertabend ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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    Die Ausstellung „Pskow 1941 - 2011: Von der zerstörten Stadt zur sozialen Stadt“ ist vom 11. Januar bis 5. Februar in der Bank für Kirche und Diakonie in Duisburg zu sehen. Auf 21 großformatigen Tafeln informiert die Wanderschau über die 20-jährige Arbeit der Initiative Pskow in der russischen Stadt. Die Evangelische Kirche im Rheinland engagiert sich seit 20 Jahren in Pskow und baut dort seit 1998 eine beschützende Werkstatt auf. In einem ersten Bauabschnitt seien 170 Plätze für Menschen mit Behinderung entstanden, in einem zweiten würden weitere 80 gebaut. Damit sei in Pskow die bisher einzige beschützende Werkstatt für geistig und mehrfach behinderte Menschen in Russland entstanden.

    Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr zu sehen. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 11. Januar 2012, 16 Uhr, in den Räumlichkeiten der KD-Bank, Am Burgacker 37, 47051 Duisburg, statt.

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    Am 5. Februar sind in Nordrhein-Westfalen Protestantinnen und Protestanten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es nur in 12 von 15 Kirchengemeinden Presbyteriumswahlen: In den Gemeinden Hamborn, Obermeiderich und Ruhort-Beeck stimmt die Zahl der Kandidierenden mit der Zahl der Presbyteriumsplätze überein, sodass sich eine Wahl erübrigt. In den anderen Kirchengemeinden stellen sich insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 111 Frauen und 81 Männer.

    Wer gewählt wird, hat in der ehrenamtlichen Presbyteriumsarbeit Befugnisse, trägt aber auch ein hohes Maß an Verantwortung, denn die Gemeindeleitung entscheidet etwa über Fragen der Finanzen und Personalentwicklung oder das theologische Profil der Gemeinde. Was die Duisburger Frauen und Männer bewegt, für dieses Amt zu kandidieren, können interessierte Gemeindemitglieder in gesonderten Versammlungen erfahren, bei denen sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen: Die Mehrzahl der Versammlungen finden am 15. oder am 22. Januar statt. Eine Terminübersicht ist hier weiter unten zu finden.

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    „Ich bin getauft“ – unter diesem Motto steht der zentrale Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 8. Januar um 10:30 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Straße 8 in Buchholz. Mit diesem Gottesdienst eröffnet die Kirchengemeinde Trinitatis auf Gemeindeebene das „Jahr der Taufe“, das der Kirchenkreis Duisburg für das Jahr 2012 ausgerufen hat. Das ganze Kirchenjahr wird unter dem Zitat Martin Luthers stehen: „Ich bin getauft“. Für Luther war diese Erinnerung ein Trost, auf den man sich in allen Zeiten verlassen kann. Davon wird im Gottesdienst am kommenden Sonntag die Rede sein, wie die Erinnerung an die eigene Taufe auch heute noch in Zweifel und Sorge neue Zuversicht geben kann. Den Gottesdienst leitet Pfarrerin Ute Sawatzki.

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    Am 5. Februar wählen die Kirchengemeinden im Rheinland ihre neuen Leitungsgremien, die Presbyterien. Für die Kirchengemeinde Trinitatis sind 17 Mitglieder in drei Listen aus insgesamt 20 Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen. Für den Gemeindebereich Buchholz sind 8 Plätze zu besetzen, ebenfalls 8 Plätze stehen dem Bereich Wedau-Bissingheim zur Verfügung. Eine dritte Liste besteht aus Mitarbeitenden der Gemeinde, denen 1 Platz im Presbyterium vorbehalten ist. Die Kandidierenden stellen sich vor auf einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 8. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst ab etwa 12:00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche, Arlberger Straße 8 in Buchholz.

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    Zum traditionellen Silvester-Orgelkonzert lädt die evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg am 31. Dezember um 23 Uhr in die noch weihnachtlich geschmückte Salvatorkirche ein. Zu hören sein werden Weihnachtschoräle von J.S. Bach sowie Bach-Bearbeitungen vom Komponisten-Jubilar des Jahres, Franz Liszt. Nach dem „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ von Humperndinck klingt das Konzert mit dem monumentalen Finale der 6. Orgelsymphonie von Charles-Marie Widor aus. Nach Worten zum Übergang ins neue Jahr durch Pfarrer Peter Krogull schließen sich um Punkt 0.00 Uhr die „Organ-Fireworks“ mit Klängen aus der „Nussknacker-Suite“ von Tschaikowsky an. Interpret des Abends ist Organist Christian Gerharz.

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    Wer kennt sie nicht - Ilse Storb, die einzige Jazzprofessorin Europas. „Ich bin mit der Musik verheiratet!“ sagt sie immer wieder. Sie gründete das international renommierte Jazz-Labor an der Uni Duisburg. Mit ihrem Temperament und ihrer Lebensfreude begeisterte sie Generationen von Menschen für den Jazz. Musik ist für sie Lebensform – Lebensausdruck. Furchtlos setzte sie sich weltweit für die Musikpädagogik und Friedensarbeit ein. Jetzt befindet sie sich im Unruhestand auf Kongressen, Konzerten, Lesungen und versucht immer wieder Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Oft ist sie dabei gemeinsam mit dem Baritonsaxophonisten Jürgen Koch unterwegs.

    So auch am Heiligen Abend in der Evangelischen Gnadenkirche, Duisburg-Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1. Der Gottesdienst zur Christnacht beginnt um 22.30 Uhr: mit Musik von und mit Ilse Storb, Klavier, Jürgen Koch, Baritonsaxophon und Friedrich Werkshage, Orgel.

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    Auftakt ist punktgenau am 1. Januar: Die kirchenmusikalische Stafette 2012 durch die 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) startet mit dem Neujahrsgottesdienst in Solingen.

    Die Stafette ist der rheinische Beitrag zum Themenjahr Kirchenmusik in der Reformationsdekade bis 2017. Sie wird sich mit der EKD-Stafette "366+1 Kirche klingt" kreuzen: Diese kommt am 4. März in Saarbrücken ins Rheinland und verlässt es wieder nach dem 17. März in Koblenz. Zwei Wochen lang verflechten sich die EKD- und die landeskirchliche Stafette, die im ganzen Jahr 2012 alle 38 Kirchenkreise der rheinischen Kirche durchläuft. Das Programm für die Stafette steht hier als Download bereit - klicken Sie bitte einfach auf das Bild.

    In den Kirchenkreis Duisburg kommt die Musikstafette am 4. November 2012. Das Programm sehen Sie weiter unten.

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    Der feierliche Rahmen der Weihnachtsfeier wird traditionell genutzt, um langjährigen Mitarbeitenden des Evangelischen Christophoruswerkes für ihren täglichen Einsatz und ihr persönliches Engagement in der Altenpflege in Duisbur zu danken. Besondere Aufmerksamkeit erfahren die Mitarbeitenden, die auf eine 25-jährige Zugehörigkeit zur Diakonie zurück blicken können. Sie erhalten neben einer Laudatio auch das goldene Kronenkreuz der Diakonie verliehen. In diesem Jahr waren dies: Johanna Bohnes, Marlene Ebert, Werner Kowarsch, Heike Kress-Plaßmann, Brigitte Lembke, Greta-Lili Lorek, Andrea Macpohl, Vera Mantke, Christa Smolka, Claudia Wohlgemuth und Sabine Wulf.

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    Der Weihnachtsbaum steht schon in der Duisburger Bahnhofsmission. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter hängen gerade die letzten Kugeln auf, aber Missionsleiter Bodo Gräßer ist noch achtzig Päckchen vom Heiligen Abend entfernt. „Wir möchten jedem, der am 24. Dezember unterwegs ist und bei uns vorbeischneit, ein kleines Geschenk mitgeben“, sagt Gräßer „ und um das hinzukriegen, sind wir auf Sachspenden angewiesen.“ Er zählt seine Wünsche auf. Weihnachtssüßigkeiten, Kaffee, Tee, Zucker, Milchpulver wären schön, aber auch Pflegemittel, wie Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten und Kämme werden gern genommen und wandern in die Päckchen für Bedürftige. Bis zum 22. Dezember wird noch gepackt und man kann Spenden in der Bahnhofsmission abgeben.

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    Im Advent öffnen sich in Duissern die Wohnungstüren vieler älterer Menschen für Besuchswichtel aus der evangelischen Gemeinde. Die Idee, alten, kranken oder einsamen Menschen im Advent etwas Zeit zu schenken, stammt erst aus dem letzten Jahr. Diesmal sind schon dreiundzwanzig ehrenamtliche Besucher aus dem Pfarrbezirk Lutherkirche dabei, die etwa sechzig Besuche machen. Ausgestattet sind sie mit einem Ausweis der Gemeinde und einem kleinen, selbst gebackenen Kuchen als Wichtelgabe.

    Wichtel haben es nicht immer leicht - Laura Fischer bekam gleich bei ihrem ersten Besuch eine harte Nuss zu knacken. „Sie sind aber die falsche Dame“, teilte der alte Herr ihr an der Haustür enttäuscht mit, „und außerdem habe ich nur eine halbe Stunde Zeit.“ Fischer ließ sich nicht entmutigen und nach der ersten halben Stunde war das Gespräch noch lange nicht zu Ende.

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    „In Afrika haben wir ein Sprichwort: <<Wenn du ins Wasser gefallen bist, musst du schwimmen lernen>>. So erging es mir. Ich bin als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Mein Abschluss konnte hier nicht anerkannt werden, alles, was ich in meiner Heimat gelernt hatte, wurde für nichtig erklärt. Ich musste noch einmal ganz von vorne beginnen“, Pastor Marc Kadima hält kurz inne, „ich wohnte damals in einem Asylheim mit drei Fremden in einem Zimmer auf zwanzig Quadratmetern. Genug Ruhe zum Beten fand ich nur in der Kirche, in Salvator.“

    Kadimas Geschichte ist gut ausgegangen, er hat in Deutschland sein Abitur nachgeholt, eine Ausbildung gemacht, anschließend studiert und arbeitet in einem guten Job. Mittlerweile hilft er anderen Menschen. So „gut“ ergeht es jedoch nicht allen. Im diesem Jahr sind fast 2000 Flüchtlinge auf dem Weg aus ihrer Heimat nach Europa gestorben. Sie sind im Meer ertrunken, verhungert oder verdurstet. „Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden“ sagt Dr. Wolf-Dieter Just von der Evangelischen Fachhochschule Bochum (EFH).

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    Schöne Bescherung“. Unter dieser Überschrift kommentiert die Kampagne „Ich will arbeiten“ die Duisburger Arbeitsmarktzahlen vom November. „Wir meinen das bewusst doppeldeutig“, erläutert Superintendent Armin Schneider. „Es ist natürlich wirklich ein Grund zur Freude, dass die Zahl der Arbeitslosen in unserer Stadt zum ersten Mal seit drei Jahren wieder unter 30.000 gefallen ist.“ Auf der anderen Seite gebe es in Duisburg weiterhin über 24.000 Menschen mit Vermittlungsschwierigkeiten, bei denen sich der Rückgang der Erwerbslosigkeit insgesamt so gut wie gar nicht bemerkbar mache.

    „Und gerade bei denen, die am meisten benachteiligt sind, holt die Bundesregierung nun zum Kahlschlag aus“, kritisiert Diakonie-Geschäftsführer Sieghard Schilling. „Hatte das Jobcenter vor einem Jahr 66 Millionen Euro zur Verfügung, sind es in diesem Jahr noch 40,8 Millionen und im nächsten nur 35,5 Millionen.“ Genauso problematisch wie die Halbierung der Gelder seien aber, so Schilling, die neuen strikten Vorgaben aus Berlin zur Verwendung: Die Mittel für eine öffentlich geförderte Beschäftigung sind in Duisburg bei knapp 14.000 Langzeitarbeitslosen auf höchstens 1.000 Plätze gedeckelt.

    Für Armin Schneider ist klar, was das bedeutet: „Da können in Duisburg noch so viele Langzeitarbeitslose vorsprechen, da kann das Duisburger Jobcenter noch so oft beweisen, dass es 9 von 10 Menschen mit komplizierten Problemlagen betreut: viele Tausende von Bürgern bleiben ohne jedes Angebot. Eine schöne Bescherung – im anderen Sinne.“

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