Evangelischer Kirchenkreis Duisburg
Sie suchen Pressemitteilungen und Berichte aus den Gemeinden, Einrichtungen und Referaten des evangelischen Kirchenkreises Duisburg? Einfach auf das Bild klicken.
Sie suchen Termine zum Thema "Musik - Konzerte - Veranstaltungen"? Einfach auf das Bild klicken.
Kurznachrichten aus dem Bereich der evangelischen Kirche? Einfach auf das Bild klicken.
Presbyteriumswahlen
Den Kirchengemeinden ein Gesicht geben
Am 5. Februar sind in Nordrhein-Westfalen Protestantinnen und Protestanten der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen dazu aufgerufen, die Leitungen ihrer Gemeinden neu zu wählen. Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, ruft die Duisburger Kirchenmitglieder zur Wahl auf: „Die demokratischen Wahlen zum Presbyterium sind seit über 400 Jahren so etwas wie das Markenzeichen unserer evangelischen Kirche im Rheinland. Deshalb möchte ich allen Gemeindemitgliedern ans Herz legen, ihr Wahlrecht auszuüben. Mit ihrer Stimmabgabe entscheiden sie über die Zusammensetzung der Presbyterien und damit auch darüber, wer den Gemeinden ein ‚Gesicht’ gibt. Nicht zuletzt setzen die Gemeindemitglieder mit der Teilnahme an der Wahl ein Zeichen der Solidarität mit ihrer Kirche und zeigen, dass ihnen die Zukunft ihrer Gemeinde am Herzen liegt."
Im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es in 12 von 15 Kirchengemeinden Presbyteriumswahlen: In den Gemeinden Hamborn, Obermeiderich und Ruhort-Beeck stimmt die Zahl der Kandidierenden mit der Zahl der Presbyteriumsplätze überein, sodass sich eine Wahl erübrigt. In den anderen Kirchengemeinden stellen sich insgesamt 192 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 111 Frauen und 81 Männer. In den 12 Gemeinden sind knapp 57.000 Mitglieder zur Wahl am 5. Februar aufgerufen; sie wurden in den vergangenen Wochen per Post benachrichtigt und sind gebeten, das Schreiben zur Wahl mitzubringen. In der Wahlbenachrichtigung steht auch, in welchem der 25 „Wahllokale“ man wählen darf.
... weniger
mehr ...
27.01.2012,
RS
Handykurs für Senioren in Neudorf
Schüler erklären SMS und MMS
Handkurs Oktober 2009 in der Neudorfer Begegnungsstätte; Foto: privat
Eine Nummer im Handy speichern oder SMS und MMS versenden sind nicht nur für ältere Menschen regelrechte Herausforderungen. Jugendliche hingegen beherrschen die Geräte auch ohne Betriebsanleitung. Die Seniorenbegegnungsstätte der evangelischen Kirchengemeinde Neudorf-West bringt nach dem großen Erfolg der letzten Male Jung und Alt in dem generationenübergreifenden Projekt wieder über das Handy zusammen und stellt den Senioren mit Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs Duisburg persönliche Handytrainer zur Seite.
Am 8. Februar erfahren Seniorinnen und Senioren in der Begegnungsstätte an der Gustav-Adolf-Straße 65 ab 14.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen Wissenswertes zu den Grundfunktionen eines Handys; am 9. Februar erhalten die Teilnehmer am gleichen Ort und zur gleichen Uhrzeit tatkräftige und individuelle Unterstützung bei der Bedienung des eigenen Handys durch die Schülerinnen und Schüler. Die Jugendlichen geben praktische Handgriffe vor, welche die Kursteilnehmer selbstständig nachvollziehen – Schritt für Schritt. Das Lerntempo bestimmen die Senioren übrigens selbst. Jeder Teilnehmer erhält ein Handy-Kursbuch mit allgemeinen Informationen zum mobilen Telefon; die Teilnehmer tragen nach jeder praktischen Übung in eigenen Worten die vorgegebenen Schritte ein. Telefonische Anmeldungen bei der Leiterin der Begegnungsstätte, Friedgard Poelzig (0203 / 350565).
... weniger
mehr ...
27.01.2012,
RS
Folklore, Volkslieder und Lachssuppe
Finnischer Tag in Hamborn
Finnlore beim Tanz; Foto: privat
„Terve Suomi!“, also „Hallo Finnland“ heißt es am 5. Februar im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hamborn, Taubenstr. 14. Von 15 bis 18 Uhr können Skandinavienfreunde dort finnische Folklore und Volkslieder erleben. Dafür sorgen die in finnische Trachten gekleidete Kölner Gruppe „Finnlore“ mit Volkstänzen und Livemusik sowie Tiina Henke und Silvester Pece mit Akkordeonmusik. Dazu gibt es ganz stilecht eine finnische Kaffeetafel und ein Buffet mit Piroggen und Lachssuppe zum Selbstkostenpreis. Der Eintritt ist frei.
mehr ...
27.01.2012,
RS
Presbyteriumswahl in Wanheim
16 Kandidatinnen und Kandidaten
16 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in Wanheim zur Presbyteriumswahl; Foto: privat
In der evangelischen Kirche bilden die Gemeinden die Basis. Alle vier Jahre haben deren Mitglieder die Gelegenheit, ihre Gemeindeleitung, das Presbyterium, zu wählen. In Wanheim gehören zwölf Gemeindemitglieder dem Presbyterium an, dazu eine Mitarbeiterin und der Pfarrer. Alle zwölf und der Presbyteriumsplatz für Mitarbeiter werden am 5. Februar 2012 neu gewählt. Um die Presbyteriumsplätze bewerben sich 14 Kandidatinnen und Kandidaten, die beiden Mitarbeiterinnen der Gemeinde um den einen Platz für die Mitarbeiterpresbyterin. Pfarrer Friedrich Brand freut sich darüber, „dass so viele Menschen bereit sind, in dieser Zeit des Umbruchs Verantwortung zu übernehmen und den Wandel mitzugestalten.“ Die Vorstellung der Kandidierenden erfolgte bereits in einer Gemeindeversammlung; was die Bewerberinnen und Bewerber zur Kandidatur für das Ehrenamt bewegt, können Interessierte und die 2487 Stimmberechtigten auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-wanheim.de) nachlesen.
mehr ...
27.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Obermeiderich
Public Viewing zur Fußball-EM
Anlässlich der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft plant die evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich öffentliche Übertragungen der Spiele im Juni. Voraussetzung dafür ist, dass die Kirchengemeinde wieder die notwendigen Genehmigungen erhält.
Bei den Fußballweltmeisterschaften 2006 und 2010 und der Europameisterschaft 2008 hat die Kirchengemeinde in Duisburg gute Erfahrungen mit dem Angebot des „Öffentlichen Schauens“ gemacht. Wegen des überaus großen Andranges während der letzten Fußball-Europameisterschaft finden seitdem die Übertragungen unter freiem Himmel statt. Besucherinnen und Besucher sahen die Spiele auf einer drei mal vier Meter großen LED-Leinwand.
mehr ...
25.01.2012,
RS
Ich bin getauft
Evangelische Kirche in Duisburg feiert das Jahr der Taufe
Superintendent Armin Schneider (links) und Pfarrer Peter Krogull beim Pressetermin - mit Plakaten zum Jahr der Taufe und dem Tauffest vor dem Taufstein der Salvatorkirche
An die Bedeutung der Taufe möchte der evangelischen Kirchenkreis Duisburg mit seinen Gemeinden und Einrichtungen in diesem Jahr erinnern. Sie stellen das „Jahr der Taufe“ in Anlehnung an ein Luther-Zitat unter das Motto „Ich bin getauft!“ Diese Worte soll Martin Luther in Zeiten seelischer Not und Zweifel mit Kreide auf einen Tisch, der vor ihm stand, geschrieben haben. Seine eigene Tauferinnerung gab ihm Zuversicht und Mut. „Die Taufe ist ein Gottesgeschenk,“ sagt Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg. „Gerade durch die Kindertaufe wird das symbolisch zum Ausdruck gebracht: Bevor ein Mensch irgendetwas leisten und zustande bringen kann; bevor er sich irgendetwas erarbeitet und verdient hat, sagt Gott bedingungslos ‚Ja’ zu ihm.“
Superintendent Schneider und Pfarrer Peter Krogull erläuterten am 24. Januar in der Taufkapelle der Duisburger Salvatorkirche, wie die vielen verschiedenen Veranstaltungsformen das Thema Taufe in den Mittelpunkt stellen werden.
Am 17. Juni 2012 findet im Landschaftspark Duisburg Nord ein großes Tauffest statt. Dieses beginnt um 14.30 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst für alle Generationen und mündet in die Taufen an unterschiedlichen Orten im Landschaftspark. Anschließend gibt es eine gemeinsame Feier der Tauffamilien mit ihren Gästen auf dem Platz vor der Gießhalle. Kosten entstehen den Familien keine; sie sind aber gebeten, nach ihren Möglichkeiten etwas zum Fest beizutragen. Informationen und Anmeldungen zur Taufe im Landschaftspark Nord, die bis zum 18. Mai 2012 möglich sind, gibt es bei den Pfarrern Blank (Tel.: 24808), Muthmann (Tel.: 722383) und Reumann-Claßen (Tel.: 585215), allen Pfarrerinnen und Pfarrern des evangelischen Kirchenkreises Duisburg und per E-Mail unter info@kirche-duisburg.de. Teil des Jahres der Taufe ist auch ein Patentag, der sich an Kinder mit ihren Paten richtet und am 12. Mai 2012 in der Neumühler Gnadenkirche und der Duisserner Lutherkirche stattfindet.
Die Bedeutung der Taufe werden Lutz Peller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Duisburg, Pfarrerin i.R. Sylvia Bukowski, Preisträgerin des Predigtpreises 2005, Pfarrerin Petra Bosse-Huber, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und Pfarrer Bernhard Lücking, Stadtdechant Katholische Kirche Duisburg, aus unterschiedlichen Perspektiven in ihren Predigten beleuchten. Den Auftakt zur Predigtreihe macht am 12. Februar im Neudorfer Gemeindehaus, Wildstr. 31, Superintendent Armin Schneider, mit einer Predigt zu Matthäus 28,18-20.
Musikinteressierte können in einem Workshop am 11. Mai 2012 in Hamborn neue Tauflieder kennenlernen, mit einstimmen und selbst ausprobieren. Grundlage dafür ist ein eigens zum Duisburger „Jahr der Taufe“ erstelltes Taufliederheft, das im Workshop erstmalig zum Einsatz kommt. Kunstliebhaber finden eine Verbindung zum Thema Taufe in einer Ausstellung in der Salvatorkirche: Ab 1. September 2012 wird dort Tim Haberkorns Zyklus „In uns ist ein großes Meer“ mit dem Wandelaltar „submarin“ zu sehen sein. Ein ökumenischer City-Pilgerweg zum Thema „Taufe“ führt am 26. Mai zu verschiedenen Kirchen in der Duisburger Innenstadt. Kreativ und praktisch werden sich im Juni zwei Wochen lang Mädchen und Jungen aus über zehn Duisburger Kindergärten mit dem „Jordanprojekt“ beschäftigen. Zudem bieten Gemeinden Glaubenskurse, Vorträge und weitere Veranstaltungen zum Thema an. Angaben zu allen Veranstaltungen führt ein Faltblatt auf, das in allen Kirchengemeinden und Einrichtungen ausliegt, aber auch im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises kostenfrei bezogen werden (Telefon 0203 / 29513501). Zudem ist das gesamte Programm auch im Internet unter www.kirche-duisburg.de abrufbar.
Auf die Frage, ab wann das Duisburger „Jahr der Taufe“ als Erfolg zu werten sei, antwortet Superintendent Armin Schneider: „Natürlich würden wir uns freuen, wenn uns das Jahr der Taufe 2012 auch einen Anstieg unserer Taufzahlen bescheren würde. Aber der Erfolg lässt sich nicht an der Quantität festmachen. Uns ist wichtig, dass sich Menschen für das Gottesgeschenk der Taufe interessieren, dass sie hier etwas finden, was ihrem Leben Halt und Grund gibt und ihm die Richtung weist. Für uns als Kirchenkreis und Gemeinden halte ich es für wichtig, dass wir achtsam mit diesem Gottesgeschenk der Taufe umgehen. Und dass wir uns der Verantwortung erneut vergewissern, die uns damit auch gegeben ist.“
... weniger
mehr ...
24.01.2012,
RS
Kirchengemeinde Meiderich
Trägerwechsel unterm Regenbogen
Anfang des Jahres ist das Familienzentrum „Unterm Regenbogen“ auf der Metzer Straße in Untermeiderich in die Trägerschaft des Vereins „Zaubersterne“ übergegangen. Am Sonntag, den 29. Januar um 11 Uhr wird in einem Gottesdienst in der evangelischen Untermeidericher Kirche Abschied gefeiert. Die Gemeinde war 45 Jahre lang Trägerin des viergruppigen Kindergartens; der Beschluss, sich jetzt von der Einrichtung zu trennen, fiel der Gemeindeleitung nicht leicht. Pfarrerin Dr. Ruth Koßmann erläutert die Gründe für die Entscheidung: „Es war der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich finanziell nicht mehr möglich, acht Kindergartengruppen in den beiden viergruppigen Einrichtungen in ihrer Trägerschaft zu halten.“
Das Familienzentrum Auf dem Damm ist seit August 2011 im Verbund mit anderen Kirchengemeinden im einen Trägerverein des Kirchenkreises Duisburg übergegangen. Das war für die Einrichtung „Unterm Regenbogen“ nicht möglich, da der Gebäudebestand einen so großen Sanierungsstau hatte, dass eine Weiterführung der Arbeit im bisherigen Umfang nicht mehr möglich gewesen wäre. Zwei der vier Gruppen hätten geschlossen werden müssen. Im sozialen Brennpunkt Untermeiderich wird aber jeder Kindergartenplatz gebraucht. Deshalb suchte die Gemeinde einen neuen Träger, der gemeinsam mit einem Bauinvestor das vorhandene Gebäude ausbauen würde. Nach zahlreichen Gesprächen fiel die Wahl auf die Zaubersterne e.V., weil sie ein dringend benötigtes Angebot für den Stadtteil machten: Neben den normalen Regelgruppen werden sowohl integrative Gruppen, als auch Gruppen für unter Dreijährige angeboten.
„Es war uns außerdem sehr wichtig, dass alle pädagogischen Mitarbeiterinnen unseres Kindergartens in die neue Einrichtung mit übernommen werden konnten“, sagt Ruth Koßmann. Die Zaubersterne wollen der Gemeinde die Möglichkeit einräumen, weiterhin religionspädagogische Angebote im Kindergarten zu machen. Das Grundstück, auf dem das alte Gebäude steht und auf dem im nächsten Jahr der Neubau entstehen soll, wurde dem Träger in Erbpacht überlassen.
Text: Sabine Merkelt-Rahm
... weniger
mehr ...
23.01.2012,
Text: Sabine Merkelt-Rahm
Salvatorkirche
Benefizkonzert der Bochumer Symphoniker
Die Bochumer Symphoniker; Foto: www.bochumer-symphoniker.de, Christoph Fein
Ein Benefizkonzert zugunsten des Friedensdorfes Oberhausen geben die Bochumer Symphoniker, 3. Februar 2012 in der Duisburger Salvatorkirche
Es musizieren: die Solisten Katharina Leyhe (Sopran), Sibylle Hummel (Mezzo-Sopran), Thomas Ströckens (Tenor), Mohsen Rashidkhan (Bariton), der Chor der Ruhr-Universität Bochum „collegium vocale bochum“ und die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Hans Jaskulsky.
Zur Aufführung kommen:
Arvo Pärt
„Cantus“ für Orchester
Anton Bruckner
„Locus iste“ für Chor a capella
Anton Bruckner
Adagio für Orchester
Anton Bruckner
Messe Nr. 1 d-Moll für Soli, Chor und Orchester
Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Karten:
Eintritt: 16/13 Euro (Mittelschiff), 12/9 Euro (Seitenschiffe)
Vorverkauf:
Ticketshop Falta (VVK-Gebühren)
... weniger
mehr ...
20.01.2012,
RS
Kolumbarium Wintgensstrasse
Letzte Ruhestätte in einer ehemaligen Kirche
Das "Kolumbarium Duisburg"; Foto: privat
Das „Kolumbarium Duisburg“ ist in Duisburg der erste Urnenfriedhof, der in einer Kirche gelegen ist. Es wird am 28. Januar in einem Festgottesdienst um 15.30 Uhr in der ehemaligen Kirche an der Wintgensstraße 72 in Duissern seiner Bestimmung übergeben. Ein Tag der offenen Tür am 29. Januar von 11 bis 18 Uhr gibt Interessierten die Möglichkeit, den Friedhof in der Kirche kennenzulernen.
„Eine würdige Lösung“ sei mit der Einrichtung eines Kolumbariums für die Kirche, die 2004 entwidmet wurde, gefunden worden, „weil Kirche und Gemeindehaus in dem Zustand bleiben, für den sie gebaut wurden, und eine Nutzung finden, die einer Kirchengemeinde gut ansteht“, meint Jörg Hoffmann, Presbyteriumsvorsitzender der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, Friedhöfe seien seit jeher Einrichtungen auch von Gemeinden gewesen.
Die Idee zur Einrichtung eines Kolumbariums in der nicht mehr genutzten Kirche brachte der Bestatter Friedhelm Jung dem Presbyterium nahe, der schon seit Längerem nach einem geeigneten Raum für einen Urnenfriedhof suchte. „Die Anonymität der Urnenbeisetzungen hat mich schon lange gestört“, berichtet Jung. Nach seiner Erfahrung suchten Angehörige nicht vorrangig die Anonymität der Grabstätten, sondern wünschten ein kostengünstiges Begräbnis ohne Pflegeaufwand in angemessenem Rahmen.
Nachbarländer, aber inzwischen auch etliche deutsche Städte kennen die Urnenbeisetzung in Urnenwänden mit einzelnen Fächern - häufig in einer offenen Form auf vorhandenen Friedhöfen. Seit einigen Jahren werden auch in Kirchen Kolumbarien eingerichtet.
Die Kirche in Duissern mit ihrem angeschlossenen Gemeindehaus erwies sich als gut geeignet, bietet sie doch die Möglichkeit, im Kirchraum Trauerfeiern sowohl mit dem Sarg vor der Überführung zur Kremation als auch direkt mit der Beisetzung der Urne zu begehen. Außerdem kann die Urne auch ohne weitere Feierlichkeit und ohne Angehörige beigesetzt werden. Die Trauergemeinde hat im angrenzenden „Raum der Begegnung“ Gelegenheit zum Gespräch bei einem Imbiss. Für Bestatter Jung soll das Kolumbarium auch eine Stätte der Begegnung sein unter dem Motto „Leben und Sterben unter einem Dach.“ „Wir wollen die Verstorbenen in unser Leben einbeziehen durch kleinere, kulturelle und dem Ort angemessene Veranstaltungen,“ beschreibt er seine Pläne für die Zukunft. Die Angehörigen haben zu bestimmten Zeiten Zugang zum Kolumbarium, um in der Stille zu trauern, sich mit Freunden zu erinnern oder einen Blumengruß vor der Urne abzustellen.
Die ehemalige Kirche ist mit Ruhestätten für etwa 850 Urnen in Einzel- und Doppelgrabkammern ausgestattet. Die Kirchengemeinde ist Trägerin des Friedhofs, die Kolumbarium Duisburg OHG betreibt und verwaltet den Urnenfriedhof. Das denkmalgeschützte Kirchengebäude bietet durch seine außergewöhnliche architektonische Bauart einen stilvollen und würdigen Platz für die Urnengräber. Die Beisetzungen im Kolumbarium sind nicht an ein bestimmtes Bestattungsunternehmen oder eine Konfession gebunden.
Text: Ilse Siepmann
... weniger
mehr ...
20.01.2012,
Text: Ilse Sipemann, Foto: privat
Lutherkirche Duissern
Konzertlesung mit Harfinistin Ulla va Daelen
Harfinistin Ulla van Daelen; Bild: www.ullavandaelen.de
In der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 37, können Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 29. Januar 2012, eine Auswahl unverwechselbarer Kompositionen von Ulla van Daelen zu Texten - gelesen von Pfarrer Stefan Korn - und Bildern von Peter Michael Lupp erleben.
Das Thema von „UnterWEGs“, so der Titel der Konzertlesung, ist eine Pilgerreise durch die Zeit: Schon vor 900 Jahren trafen sich Pilgernde in Santiago de Compostela. Und so könnte ein Abend vor dem Namenstag des Jacobus ausgesehen haben, folgt man Überlieferungen aus dem 12. Jahrhundert: Gemeinsam verbringen alle Ankömmlinge wachend zusammen die Nacht vor Ort. Im Schein der unzähligen Kerzen umhüllt zur Mitternacht eine der Pilgerinnen mit den Klängen ihrer Harfe den Raum der alten Kirche. Alles kommt zur Ruhe, wird still. Es scheint, als ob diese Frau mit ihrer Harfe die Lektionen des Lebens in den Seelen der hier Versammelten lesen könnte. Und es scheint, als ob diese Musik ein Echo in unserer Gegenwart gefunden hat: Verwoben mit Raum und Zeit erzählt nun Ulla van Daelen mit ihrer Harfe vom Wissen über das „Unterwegs-sein“ zu einem großen Ziel…
Eintrittskarten zu der um 17 Uhr beginnenden Konzertlesung gibt es für 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) bei: Schreibwaren Hellmann, Moltkestr. 10, Notkirche und Lutherkirche, Martinstr. 37 und 39, und an der Abendkasse. Kartenreservierung: per E-Mail an korn@ekadu.de oder telefonisch unter 0203 – 330490. Nähere Infos zur Künstlerin unter: www.ullavandaelen.de
... weniger
mehr ...
18.01.2012,
RS; Bild: www.ullavandaelen.de
Gewachsen gegen den Trend
Zahlen aus dem Gemeindeleben 2011 Wedau-Bissingheim
Zahlen aus dem Gemeindeleben 2011 des Bereichs Wedau-Bissingheim präsentiert die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis am Sonntag, 22. Januar, im Anschluss an den Gottesdienst, der um 10.30 Uhr in der Kirche Am See in Duisburg-Wedau beginnt. Gegen 11.45 Uhr findet dann im Gemeindesaal, Am See 8, die Präsentation einiger ausgewählter Entwicklungen statt.
Manche Zahlen werden dabei überraschen. Bei 48 Beerdigungen und 17 Taufen sank die Zahl der Gemeindemitglieder dennoch nur um 18 Personen. Anders als in den Vorjahren sind die ehemaligen Eisenbahnersiedlungen in geringem Maße demnach wieder zu Zuzugsgebieten geworden. Vor allem aber stieg die Zahl der Gottesdienstbesucher gegenüber dem Vorjahr um fast 1.000 Menschen. In den 50 Gottesdiensten des Jahres 2011 wurden 7.345 Besucher gezählt. Bei rückläufiger Gemeindemitgliederzahl stieg der durchschnittliche Besuch pro Gottesdienst auf 147 Menschen an. Das sind 13 % mehr Besucherinnen und Besucher als in den Vorjahren (ca. 130). Diese und weitere interessante Zahlen werden erläutert und ausgewertet, so dass auch Konsequenzen für die künftige Arbeit und Aufgabenstellung der Kirchengemeinde erkennbar werden.
... weniger
mehr ...
18.01.2012,
Text: Pfarrer Dirk Sawatzki
Salvatorkirche / St. Joseph
Gottesdienst und Veranstaltung zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
In der auf mehrere Jahre angelegten Veranstaltungsreihe zu den Ursachen der deutschen Katastrophe nimmt die Vereinigung "Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V." erstmals ein tragendes Element der Debatten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Neben der Klage "Republik ohne Republikaner" stand damals die Entschuldigung der breiten Wählerschichten im Vordergrund der Diskussion. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten, die sich im Januar 2013 zum achtzigsten Male jähren wird, wurde nicht zuletzt mit den beiden großen Wirtschaftskrisen der Zwischenkriegszeit erklärt, der großen Inflation zu Beginn und der großen Depression zu Ende der Weimarer Republik. Die Angstformel der frühen Bundesrepublik lautete daher auch, ob die Bonner Republik bloß eine Wirtschaftswunderdemokratie sei und mit steigenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten scheitern werde.
Dr. Günther Neumann wird die Bedeutung der wirtschaftlichen Bedingungen der Weimarer Republik am Freitag, den 27. Januar 2012 um 19:00 Uhr in der Salvatorkirche näher beleuchten: Je schlechter, desto besser! – Der Einsatz der beiden Wirtschaftskrisen in den Kalkülen des deutschen Expansionismus.
Eingerahmt wird das Referat von zwei Zeitgeist-Medleys, entwickelt, arrangiert und aufgeführt von dem Duo Okko Herlyn und Irina Scholten. Das eine gibt Lebensgefühle der frühen 1920er Jahre wieder: Zeitgeist-Medley I (1918 – 1923): Schöner Gigolo, armer Gigolo; das andere die zu Ende dieses Jahrzehnts: Zeitgeist-Medley II (1929 – 1933): ... beim Hungern und beim Essen ...
Begrüßt werden die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung von Pfarrer Stefan Korn, Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg; Bürgermeister Benno Lensdorf wird die Grußworte der Stadt Duisburg in Vertretung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland überbringen.
Gib uns unser tägliches Brot heute ...
Der Ökumenische Gottesdienst mit thematischem Bezug zu dieser Gedenkveranstaltung findet am Sonntag, den 29. Januar 2012 in St. Joseph am Dellplatz um 17:00 Uhr statt. Die liturgische Leitung liegt bei Stadtdechant Bernhard Lücking, Pfarrer an St. Joseph. Leitwort ist in diesem Jahr die Bitte aus dem Vaterunser ... gib uns unser tägliches Brot heute. Die Predigt wird der Leiter des Diakonischen Werkes Duisburg, Pfarrer Stephan Kiepe-Fahrenholz halten; Pfarrer Frank Hufschmidt wird die Lebensleistung von Alfred Delp SJ (1907 – 1945), einem der maßgeblichen Mitglieder des Kreisauer Kreises und Opfer der Blutjustiz nach dem 20. Juli 1944, würdigen. Das Cantate Ensemble der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Gottes aus Meiderich wird unter der Leitung von Lutz Peller den Gottesdienst musikalisch bereichern.
... weniger
mehr ...
16.01.2012,
Wolfgang Braun
Sie suchen Pressemitteilungen und Berichte aus den Gemeinden, Einrichtungen und Referaten des evangelischen Kirchenkreises Duisburg? Einfach auf das Bild klicken.
Kurznachrichten aus dem Bereich der evangelischen Kirche? Einfach auf das Bild klicken.
Sie suchen Termine zum Thema "Musik - Konzerte - Veranstaltungen"? Einfach auf das Bild klicken.